Kälte und Gewicht

Kälte und Gewicht

Kälte und Gewicht: Abnehmen durch Kältereize – geht das?

Du fragst Dich vielleicht, was hat Kälte und Gewicht miteinander zu tun? Wer die Naturgesetze kennt, der wird natürlich mit ja antworten. Wer sie noch nicht kennt, findet sie auf diesem Blog.

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Kalt duschen, kältere Raumtemperaturen: Kälte macht schlank!

Bei Kälte benötigt Dein Körper mehr Energie um seine Temperatur von circa 37° C aufrecht zu erhalten. Deshalb haben wir im Winter mehr Hunger auf Kohlenhydrate, Fett und Schokolade. Wenn Du diesem widerstehst, dann hast Du eine größere Chance Dein Gewicht zu reduzieren, denn Kälte lässt weiße Fettzellen schmelzen und fördert braune Fettzellen. Dies konnten Studien des Forscherteams um Wouter van Marken Lichtenbelt (Maastricht University) eindeutig zeigen.

Zur Erinnerung

Fett ist nicht gleich Fett. Es gibt weißes und braunes Fett. Unser Übergewichtsfett besteht aus den weißen Fettzellen, die überschüssige Kalorien in Form von Fett speichern. Braune Fettzellen hingegen wirken wie ein Heizkraftwerk. Sie verbrennen mithilfe der Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) Energie, die uns dann wärmt. Kunstlicht hemmt die braunen Fettzellen, so dass die Energie nicht zur Wärmeerzeugung genutzt wird, sondern in weißen Fettzellen gespeichert wird. Bei Kälte werden weiße Fettzellen in braune Fettzellen umgewandelt, so dass aus den Dickmachern Schlankmacher werden.

Die Raumtemperatur spielt eine Rolle für Ihr Gewicht

Wir sind es gewöhnt in unseren Räumen um die 22° C bis 24° C Raumtemperatur zu haben, so dass unser Körper selber wenig Anstrengung unternehmen muss um seine Betriebstemperatur aufrecht zu erhalten. Senkst Du allerdings die Raumtemperatur auf 18° C oder darunter muss der Körper gegen die Kälte anheizen und verbraucht Kalorien und verwandelt weiße Fettzellen in braune Fettzellen.

Die Heilkraft der Kälte
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Langsam adaptieren

Wenn Du es gerne einmal selber ausprobieren möchtest ist es wichtig sich langsam an eine niedrigere Raumtemperatur zu gewöhnen. Reguliere dafür Deine Wohntemperatur wöchentlich um 1° C herunter bis Du auf die von Dir angestrebte Raumtemperatur herabgekühlt hast. Achte in dieser Zeit darauf, dass Du Deine Kalorienzufuhr nicht erhöhst.

Solltest Du frieren kannst Du auf folgende Maßnahmen zurückgreifen:

  • Bewege Dich mehr, denn Bewegung hebt die Körpertemperatur an.
  • Verzehre Lebensmittel die den Stoffwechsel anregen wie zum Beispiel scharfe Gewürze oder Ingwertee.
  • Esse eiweißlastig, denn Eiweiß regt den Fettstoffwechsel an und erhöht die Wärmebildung. Eine Möglichkeit ist der Ersatz einer Mahlzeit durch RINGANA COMPLETE d-eat .
  • Esse Bio-Leinöl oder Bio-Olivenöl, denn beide Öle regen den Stoffwechsel an.

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Achtung: Leinöl gehört fest verschlossen in den Kühlschrank und darf nicht erhitzt werden!

Weitere Möglichkeiten Kälte als Schlankmacher zu nutzen

Zuhause möchtest Du auf keinen Fall auf Deine Wohlfühltemperatur verzichten und dennoch die Kälte als Schlankmacher nutzen. Dann hast Du folgende Möglichkeiten:

  • Outdoorsport bei winterlichen Temperaturen verbrennt mehr Kalorien als bei warmen Temperaturen.
  • Kalt duschen fährt ebenfalls den Energiebedarf hoch und verbraucht Kalorien. Zusätzlich trainiert es Deine Gefäße und strafft Deine Haut. Wichtig ist es zuerst warm zu duschen und erst im Anschluss daran kühl bis kalt.

Du möchtest eine Ernährungsberatung? Gerne! Vereinbare einfach einen Termin unter 02771-833434. Ich freue mich auf Dich!

6 Antworten auf „Kälte und Gewicht“

  1. Liebe Annette,

    ein sehr interessanter Artikel. Für mich ist das glaube ich nichts. Frieren ist so gar nicht meins und ich bekomme davon schlechte Laune. Aber ich bin echt erstaunt, dass so was funktioniert. Ich hatte das immer für ein Märchen gehalten.

    Liebe Grüße,
    Mo

  2. Liebe Annette,

    das ist ja interessant – dass da ein Zusammenhang zwischen Gewicht und der Raumtemperatur besteht war mir gar nicht bewusst. Ich werde das jetzt mal ausprobieren und versuchen das für mich zu nutzen.

    lg
    Verena

  3. Na, das war ja mal der tollste Tipp, den ich je gelesen habe! Wie oft friere ich bei 18 Grad im Schlafzimmer, weil mal wieder zuviel Luft im Heizkörper ist! 🙂 Und auch gestern unser Spaziergang durch die Kälte … der war ja dann auch zusätzlich gut für die Figur! Ich glaube, ich denke jetzt ein bisschen positiver übers frieren oder nennen wir es frösteln 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Liebe Jana,
      wenn Du die Temperatur immer etwas runter regelst gewöhnst Du Dich daran und das frösteln hört auf. Das Gute, der Effekt bleibt!
      Alles Liebe
      Annette

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