Alzheimer durch chronischen Schlafmangel

Chronische Schlaflosigkeit fördert Alzheimer

Schon lange kennt man den Zusammenhang zwischen einem schlechten Gedächtnis, Konzentrationsschwäche und einem chronischen Schlafdefizit. Eine Studie an der Washington University konnte nun zeigen, dass Schlafdefizit Alzheimer fördern kann. Denn ein  „müdes Gehirn“ häuft große Mengen des Alzheimer-Eiweißes Beta-Amyloid an.

Alzheimer durch Schlaflosigkeit
Bilder Pixabay

Exkurs Beta-Amyloid

Das Eiweiß Beta-Amyloid kommt in jedem Gehirn vor. In einem gesunden Gehirn wird es problemlos wieder abgebaut. Es spielt eine Rolle bei der Reizweiterleitung und Informationsverarbeitung. Nimmt aber die Menge an Beta-Amyloid im Gehirn zu, entstehen senile Plaques, die zu Alzheimer führen können.

In unseren Wachphasen produziert unser Gehirn mehr Beta-Amyloid als in den Schlafphasen. Das ist der Grund, warum wir nur durch Schlafen das Beta-Amyloid abbauen können. Wer nicht genügend schläft, dessen Gehirn produziert mehr Beta-Amyloid als wieder abgebaut werden kann. Das führt dann zu einer Ablagerung (Plaquebildung) im Gehirn, mit all seinen bekannten Auswirkungen.

Doch schon eine einzige schlaflose Nacht erhöht den Beta-Amyloid Spiegel im Gehirn um 25 bis 30 Prozent! Dies entspricht einem Beta-Amyloid Spiegel von Menschen, die eine genetische Veranlagung haben, schon im mittleren Alter eine Alzheimererkrankung zu entwickeln.

Die Nacht zum Tag machen

Wer gerne mal die Nacht zum Tag macht muss vermutlich keine Angst haben, sein Alzheimer Risiko zu erhöhen. Anders sieht es für Menschen aus, die eine genetische Veranlagung für Alzheimer tragen oder schon erste Anzeichen der Erkrankung erkennen lassen.

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Chronisch schlaflos

Wer unter chronischer Schlaflosigkeit leidet, im Schicht- oder Nachtdienst arbeitet oder an Schlafapnoe leidet, hat allerdings ein erhöhtes Alzheimer Risiko. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, ist es sinnvoll, regelmäßig für Phasen mit genügend Schlaf zu sorgen. Spätestens wenn Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme auftreten, sollte über eine Therapie nachgedacht werden.

Allopathische Schlafmitte versus naturheilkundliche Schlafmittel

Allopathische Schlafmittel, wie Benzodiazepine, sollten auf keinen Fall eingenommen werde, da sie im Verdacht stehen, das Alzheimer-Risiko zusätzlich zu verdoppeln. Eine Studie der Harvard University konnte zeigen, dass die Einnahme dieser Medikamente zu einem 50%igen Anstieg von Alzheimer- bzw. Demenz-Neuerkrankungen führen kann.

Dagegen haben naturheilkundliche Schlafmittel diese Auswirkungen nicht! Gerne berate ich Sie in meiner Praxis (Tel. Nr. 02771-833434; Email: info@annette-pitzer.de).

Mein Tipp wohlschmeckender Schlaftee

Wenn Sie an Schlafstörungen leiden, versuchen Sie es doch einmal mit folgender Teemischung:

Für 100 g Tee:

10 g Baldrianwurzel (getrocknet und zerkleinert)

20 g Passionsblumenkraut (getrocknet und zerkleinert)

30 g Kamillenblüten (getrocknet und zerkleinert)

40 g Lavendelblüten (getrocknet und zerkleinert)

Nachdem die Teedrogen abwogen worden sind, alles gut durchmischen und trocken und dunkel aufbewahren.

Für einen Becher Tee (200 ml) einen Teelöffel mit kochendem Wasser überbrühen und 5-10 Minuten ziehen lassen.

Bevor Sie schlaflos bleiben, lassen Sie Ihren Tag mit diesem Tee entspannt ausklingen.

Achtung!

Jede Pflanze kann bei entsprechender Neigung allergische Reaktionen auslösen. Prüfen Sie erst, dass Sie nicht auf eine der Teedrogen allergisch reagieren.

 

Sie möchten eine Beratung? Mehr unter: http://www.annette-pitzer.de

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6 Antworten auf „Alzheimer durch chronischen Schlafmangel“

  1. Hallo Annette, da schickt mich tatsächlich alleine schon die Überschrift früh zu Bett 🙂 das war mir nicht bewusst. Danke für deinen Tipp mit dem Schlaftrunk. Finde ich gut: Viele Menschen greifen bei Schlafproblemen zu früh zu Schlaftabletten und ruinieren sich am Ende ihre Gesundheit. Liebe Grüße Bettina

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