Pollenallergie, wenn der Heuschnupfen wieder zuschlägt

Frühlingszeit – die Heuschnupfenzeit wird eingeläutet

Viele Menschen sehnen den Frühling am Ende des Winters herbei. Allergiker sehen dem Frühling jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Auch ihr Körper sehnt sich nach Licht, Wärme und Vogelgezwitscher, doch da lauert auch die Gefahr der Pollenallergie. Denn für Heuschnupfen-Geplagte überwiegt im Frühling nicht die Freude, sondern ihre Augen tränen, das Luftholen wird schwer, Niesattacken plagen sie und sie möchten sich einfach nur noch verkriechen.

Pollenallergie

In meiner Kindheit (ich bin Jahrgang 1962) waren maximal 10 % der Menschen von Heuschnupfen betroffen, das hat sich grundlegend geändert. Demgegenüber leidet heute  jeder Dritte Deutsche an Heuschnupfen, Tendenz steigend.

Die Heuschnupfensaison beginnt schon im Februar mit Hasel- und Erlenpollen, sodass viele Allergiker schon Symptome haben. Es folgen weiter Baumpollen im Frühsommer, dann die Gräser und Getreidepollen und im Herbst dann die Kräuterpollen. Nicht jeder Allergiker ist jedoch über die gesamte Pollensaison betroffen.

Was ist eine Allergie?

1906 wurde der Begriff „Allergie“ von dem Kinderarzt Freiherr Clemens von Pirquet geprägt.

Er definierte eine Allergie als eine Überempfindlichkeitsreaktion (Atopie) des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene). Das Immunsystem stuft das Allergen als „fremd“ und scheinbar gefährlich ein und produziert spezielle Antikörper darauf.

Als Allergen kann wirklich jede Substanz wirken. Meist wird im ersten Kontakt mit dem Allergen vom Betroffenen nichts bemerkt. Doch es erfolgt eine Sensibilisierung des Immunsystems, die beim nächsten Kontakt mit diesem Allergen eine allergische Reaktion auslöst. Die Antikörper setzen sich auf sogenannte Mastzellen fest, die kleine mit Histamin und Entzündungsstoffen gefüllte Bläschen enthalten. Dann führt die Bindung Antikörper – Mastzelle  zu einer explosionsartigen Freisetzung von Histamin und Entzündungsstoffen aus den Bläschen. Die allergische Sofortreaktion (IgE) wurde ausgelöst. Die Sofortreaktion tritt innerhalb von Sekunden bis Minuten nach dem Allergenkontakt auf.

In der Frühphase spielt Histamin die Hauptrolle. Histamin erweitert die Blutgefäße, erhöht die Durchlässigkeit für Blutserum und bewirkt schliesslich eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. In der Spätphase werden weitere Entzündungszellen angelockt, die dafür sorgen, dass der Entzündungsprozess nicht zur Ruhe kommt.


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Symptome einer Pollenallergie

Die Nase juckt, kitzelt und ist verstopft. Es kommt zu Niesanfällen und dem allergischen Fließschnupfen.

Die Augen jucken oder brennen und röten sich. Auch geschwollene Augenlider und Augenschleimhäute, sowie Lichtempfindlichkeit, treten auf.

Der Hals kribbelt oder kratzt. Die Halsschleimhäute schwellen an und manchmal kommt es zu starkem Hustenreiz bis hin zur Atemnot.

Außerdem können bei Pollenallergikern auch auf der Haut Symptome wie Rötungen, Juckreiz und Ekzeme auftreten.

Weitere Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden gehen häufig mit einer Pollenallergie einher.

Naturheilkundliche Therapie

NAET-Therapie – Akupunktur-Kombinationstherapie

Nachdem das entsprechende Allergen (z.B. Pollen) mit Hilfe eines Bluttestes und/ oder einer kinesiologischen Testung ermittelt wurde, wird ein indirekter Kontakt des Allergens zum Körper hergestellt.

Danach folgt eine organspezifische Behandlung der Akupressurpunkte auf dem Rücken. Dies dient der Mobilisierung der Wirbelsäule und der  der Nervenwurzelbefreiung. Geschieht dies nicht, kann es zu einer Therapieblockade kommen und der Erfolg der Allergiebehandlung kann ausbleiben.

Eine Akupunkturbehandlung bringt im Anschluss den energetischen Ausgleich. Dies setzt den Körper in die Lage, mit Hilfe der Selbstregulation die Allergie zu löschen.

Die Pollenallergiebehandlung ist nur nur außerhalb der Blühsaison möglich, also in der beschwerdefreien Zeit.

Während des Pollenflugs kommen nur Therapien wie Eigenurininjektion, Mikroimmuntherapie oder Infusionstherapie zur Linderung der Symptome zum Einsatz.

Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie ist auf die Wiederherstellung des Immunsystems ausgerichtet. Die eingesetzten homöopathischen Komplexmittel regulieren das Immunsystem.

Die Mikroimmuntherapie:

  • kann vorbeugend und zur Behandlung der Allergie eingesetzt werden
  • reguliert das Immunsystem
  • kann ergänzend zu jeder anderen Therapie angewendet werden

Die Mikroimmuntherapie ist auch für Kinder geeignet!

Eigenurintherapie (Urininjektion)

Die Eigenurintherapie gehört zu den Regulationstherapien. Unter normalen Umständen ist Urin steril (keimfrei). Urin enthält Hormone, Fermente, Immunstoffe, Cytokine, Mineralien, Aminosäuren und Vitamine. Natürlich auch Harnstoff und andere Ausscheidungsprodukte.

Der Eigenurin wird mit einem speziellen Filters sterilisiert. Dann erfolgt die Injektion in den Gesäßmuskel. Bei  akuten Sofortallergien, wie Heuschnupfen und Urtikaria (Nesselsucht), wirkt die Urininjektionstherapie sehr schnell und nachhaltig!

Deshalb hat sich die Eigenurininjektion  in meiner Praxis hervorragend bewährt. Für mich und viele zufriedene Patienten gibt es keine bessere Therapie bei Pollenallergie. Eine völlige Ausheilung der Allergie ist möglich. Die Behandlung ist völlig unkompliziert, frei von Nebenwirkungen und dazu extrem preiswert.

Hochdosis Vitamin C-Infusion

Hochdosis Vitamin C-Infusionen können den Histaminspiegel im Serum um bis zu 49,3% bei Allergien senken. Vitamin C wirkt antientzündlich, ohne dabei die Immunantwort zu unterdrücken. Im Gegenteil: Vitamin C verbessert die Immunabwehr und den Energiestatus, denn Vitamin C wirkt Immunmodulierend (gleicht das Immunsystem aus).


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Alle genannten Therapien können Sie in meiner Praxis erhalten. Gerne berate ich Sie diesbezüglich. Vereinbaren Sie ein 60-minütiges Erstgespräch in meiner Praxis. Sie erreichen uns telefonisch unter 02771-833434, oder per E-Mail info@annette-pitzer.de.

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5 Antworten auf „Pollenallergie, wenn der Heuschnupfen wieder zuschlägt“

  1. Danke wieder mal für diesen informativen Beitrag! Ich werde ihn sofort einer Freundin weiterempfehlen, die alle Jahre wieder mit dieser lästigen Allergie zu kämpfen hat! Wenngleich die Urininjektionstherapie natürlich erstmal sehr befremdlich klingt 😉

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

    1. Liebe Kay,
      musste über Deine zurückhaltende Formulierung „Wenngleich die Urininjektionstherapie natürlich erst mal sehr befremdlich klingt“ schmunzeln. Wer seine Skepsis überwindet, dem steht eine potente Therapie zur Verfügung. Es lohnt sich!
      Alles Liebe
      Annette

    1. Liebe Inge,
      ja das tue ich. In meiner Praxis überwiegen diese Unverträglichkeiten (IgG/IgG4) sogar deutlich. Wenn der Patient sich an den Therapieplan hält sind die Erfolge sehr gut!
      Alles Liebe
      Annette

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