Trauma und Darm

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Darm-Hirn-Achse und Hirn-Darm-Achse

Die Darmflora beeinflusst unser Gehirn, das wissen wir seit einigen Jahren. So hängen Depressionen und Angst, Emotionen und andere psychische Erkrankungen mit unserem Mikrobiom zusammen. Man spricht auch von der Darm-Hirn-Achse. Aber auch das Gehirn hat große Auswirkungen auf unseren Darm. Alan Faden et. al untersuchte an der University of Maryland  in diesem Zusammenhang die Auswirkung eines Schädeltraumas auf den Darm am Mausmodell.

Trauma und Darm

Ein Schädelhirntrauma ist in der Lage, eine Kettenreaktion im Darm auszulösen

Das Schädelhirntrauma sorgt dafür, dass der Dickdarm ein Leaky Gut Syndrom entwickelt. Das bedeutet, der Darm wird durchlässig für Darminhalt, der in einem intakten Darm nicht in den Blutkreislauf gelangen kann. So können Nahrungsmittelunverträglichkeiten IgG/IgG4 entstehen. Als Gegenmaßnahme versucht der Körper, durch Verdicken der Muskulatur und der Schleimhaut, den Darm abzudichten. Das führt dazu, dass die Darmwand durchlässiger für Flüssigkeiten wird. Diese Reaktion setzt eine Kettenreaktion in Gang, bei der es zu starken Darmentzündungen kommt. Bakterien aus dem Darm können dann in den Blutkreislauf gelangen und verschlimmern die Entzündung (negative Rückkopplung).


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Warum löst ein Schädel-Hirn-Trauma Leaky Gut aus?

Die Wissenschaftler vermuten, dass ein bestimmter Zelltyp, die Gliazellen, für die Unterstützung der Nervenzellen im Gehirn und im Darm verantwortlich sind. Ein Schädelhirntrauma löst eine Entzündung im Gehirn aus, was einen Alarm auslöst, der sowohl die Gliazellen des Gehirns als auch des Darms anregt. Das hat dann ein Dickenwachstum in beiden Organen zur Folge.

Exkurs Gliazellen

Gliazellen sind nichtneuronale Zellen des Nervensystems, die neben anderen Aufgaben Isolations- und Pufferfunktionen haben.

Was, wenn auch andere Traumata ähnliche Auswirkungen auf den Darm haben?

Viele meiner Patienten haben Traumen erlitten, und viele von ihnen leiden an einem Leaky Gut Syndrom. Verschiedene Untersuchungen konnten zeigen, dass das Gehirn nach einem Trauma verändert ist. Die Veränderung bildet sich meist wieder zurück. War das erlittene Trauma aber sehr schwer, oder wiederholen sich „kleinere“ Traumen regelmäßig, können diese Gehirnveränderungen im ungünstigsten Fall dauerhaft sein. Deshalb ist es günstig, sich schnell Hilfe bei einem integrativ arbeitenden Therapeuten zu suchen. Im günstigsten Fall bei jemandem, der sowohl die psychische, als auch die körperliche Seite abdecken kann und um die Zusammenhänge weiß.

Leaky Gut in der Praxis

Leaky Gut Erkrankungen sehen wir täglich in unseren Praxen. Und die Erkrankung ist für die betroffenen Patienten durchaus gravierend. Aber nicht alle Symptome beziehen sich auf den Darm.

Symptome, die in Verbindung mit einem Leaky Gut stehen können:

  • Angststörung
  • Asthma
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Depression
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Hautprobleme
  • Migräne
  • Müdigkeit
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten/ -allergien
  • Reizbarkeit und viele mehr.

Therapie

Es ist sehr einfach, den Status der Darmflora und die Beschaffenheit der Darmschleimhaut über einen Labortest zu ermitteln. Anschließend kann sich, mit meinem Programm für Darmgesundheit (mikrobiologische Therapie), die Darmschleimhaut regenerieren und sich eine optimale Besiedelung mit den erwünschten Darmbakterien etablieren. Sprechen Sie mich doch einfach an.


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Infos finden Sie hier: https://annette-pitzer.de/darmgesundheit/

Vielleicht auch für Sie interessant: http://blog.annette-pitzer.de/gesunder-darm-stabile-psyche/

 

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23 Antworten auf „Trauma und Darm“

    1. Liebe Tina,
      ab und an kommt die Wissenschaft doch weiter und wir erhalten tolle neue Erkenntnisse. Zum Glück gibt es uns Heilpraktiker die diese Erkenntnisse auch umsetzen können, denn in der Medizin dauert das meist viele Jahrzehnte.
      Alles Liebe
      Annette

  1. Mich fasziniert ja immer wie alles miteinander verbunden ist und welche Auswirkungen es hat, wenn der Organismus aus dem Gleichgewicht gerät. Das ist spannend und beängstigend zu gleich. Zum Glück sind schon einige Zusammenhänge bekannt, sodass Betroffenen geholfen werden kann.

    Liebe Grüße,
    Mo

  2. Diesmal hast du ein Thema gewählt, mit dem ich mich gut auskenne, da sowohl mein Freund als auch ich mit Schädel – Hirn-Trauma Patienten arbeiten. Ich denke schon, dass auch andere Traumata sich auf den Darm auswirken können.
    Die Symptome habe ich als Hypochonder lieber mal überlesen, denn ich habe ja immer gleich alle Krankheiten von denen ich lese, selbst😂

    Liebe Grüße, Kay
    http://www.twistheadcats.com

    1. Liebe Kay,
      ja wer in diesem Bereich arbeitet hat ein Gespür für Zusammenhänge, bedeutet aber nicht, dass es in der Wissenschaft schon angekommen ist. Jetzt schauen wir mal wie sich die Forschung weiter schlägt.
      Alles Liebe
      Annette

  3. Dass Gehirn und Magen voneinander abhängig sind, konnte ich bereits an mir selbst erleben. Hat man zum Beispiel Stress, wird einem oft übel, und man kriegt nichts runter.

  4. Hallo Annette,

    mir hat letztens ein Heilpraktiker auch ein paar zusammenhänge in meinem Körper erklärt und aufgezeigt. Die Erklärungen waren dabei völlig verständlich und auch durchaus logisch. Der Körper ist ein sehr fein abgestimmter Organismus, der auch schnell aus den gesunden Fugen geraten kann, wie wir an Deinem Beispiel lesen können, auch durchaus komplex.

    Liebe Grüße
    Blog-Pirat
    https://blog-pirat.com

  5. Ich war schon immer der Meinung, dass viele Krankheitsbilder bei uns mit vergangenen Traumata oder (auf den ersten Blick) mit nicht erkennbaren Ursachen zusammenhängen. Bei meinen Tiere wende ich bereits alternative Behandlungsmethoden an und konnte so unterstützend sehr gute Ergebnisse erzielen. Mit meinen eigenen Wehwehchen muss ich mich noch genauer auseinander setzen,
    Vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag. Hab gleich mal deinen Newsletter abonniert und mir deinen Seite gespeichert 😉

    Ganz liebe Grüße!
    Alina von http://www.blackbeachchair.com

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