Resilienz

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Resilienz, was ist das eigentlich?

Früher sagte man einfach, dass eine Person psychisch widerstandsfähig, ausdauernd, robust oder zäh sei, heute hat man für denselben Sachverhalt das Wort „Resilienz“ kreiert.

Die genannten Eigenschaften kann jeder von uns gut gebrauchen. Sie sind nicht so geboren, sind eher sensibel, feinfühlig und geben beim geringsten Widerstand lieber nach? Macht nichts, denn Resilienz kann man lernen und stärken. Stärken Sie Ihre Resilienz, um Ihren Alltag entspannter und stressärmer zu erleben.

Resilienz
Bild Pixabay Couler

Welcher Stresstyp sind Sie?

Was passiert bei Ihnen, wenn Sie in Stress geraten?

Verspannen Sie sich total, ziehen die Schultern nach oben und atmen flach? Dann reagieren Sie auf der sogenannten motorischen Ebene.

Können Sie nicht abschalten, das Schlafen fällt schwer, weil das Gedankenkarussell nicht anhalten will? Dann reagieren Sie auf der kognitiven Ebene.

Bekommen Sie feuchte Hände, einen trockenen Mund, den berühmten Klos im Hals und weiche Knie? Dann reagieren Sie auf der vegetativen Ebene.

Für jeden Stresstyp gibt es die passende Technik zur Stressreduktion

Vielleicht ist Ihnen das auch schon passiert, die Freundin schwärmt davon, wie wunderbar entspannend der Meditationskurs ist und schlägt vor, diesen ebenfalls zu besuchen. Da Sie selber aber auf der motorischen Ebene auf Ihren Stress reagieren, kommen Sie mit dem hochgelobten Meditationskurs nicht zurecht. Sie brauchen zum Entspannen Bewegung oder müssen sich sogar richtig auspowern.

Jeder Stresstyp braucht seine spezielle Entspannungstechnik:

  • Der motorische Stresstyp benötigt Bewegung und Powersport
  • Der kognitive Stresstyp benötigt Techniken, um gezielt das Gedankenkarusell anzuhalten
  • Der vegetative Stresstyp benötigt Entspannungstechniken und Atemübungen

Resilienz stärken, was noch dazu gehört

Um die eigene Resilienz langfristig zu stärken, ist es notwendig herauszufinden, was Sie antreibt und die eigenen Reaktionsmuster auf Konflikte zu erkennen. Denn wer mehr über sich weiß, der kann besser an und mit sich arbeiten, um die gewünschten Kompetenzen zu entwickeln. Dazu kann die Durchführung eines Antreiber Tests sehr hilfreich sein.

Sprechen Sie mich gerne an, gemeinsam geht es leichter!

Dr. Annette Pitzer, Heilpraktikerin, Tel. Nr. 02771-833434, Email info@annette-pitzer.de

Vielleicht auch interessant: https://blog.annette-pitzer.de/was-hilft-bei-nervenflattern-und-unruhe/


 

Buchgeflüster
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Meine Rezension zur Buchempfehlung: Resilienz bei schwerer Krankheit von Claudia A. Reinicke, finden Sie in der Rubrick Lesegeflüster: https://blog.annette-pitzer.de/lesegefluester-meine-buchempfehlungen/

 

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21 Antworten auf „Resilienz“

  1. Mhhh, so genau habe ich noch gar nicht darauf geachtet, wie ich auf stressige Situationen reagiere. Spontan hätte ich (anhand der Beispiele) alle ausgeschlossen. Schlafen kann ich immer, egal wie stressig es gerade ist. Wenn ich auf Arbeit richtig Druck habe, dann sitze ich meistens sehr aufgerichtet in meinem Bürostuhl, weil ich dann das Gefühl habe konzentrierter zu sein. Einzig wenn es kurz vor einer Konfrontation steht, dann geht der Puls in die Höhe und bin im „Kampf“ Modus. Also dann bin ich wohl der vegetative Stresstyp, oder?
    Werde wohl doch mal mein Verhalten in solchen Situationen reflektieren müssen.

    Liebe Grüße,
    Mo

  2. Ich bin eine recht schnell gestresste Person, vor allem aktuell. Da ist einfach so viel los in meinem Leben und die zeit dafür ist einfach zu knapp. Über die Jahre habe ich zum Glück eine Techniken erlernt um besser mit Stress umgehenzu können, sonst würde ich heute wohl untergehen.

    Liebe Grüße Anni von https://hydrogenperoxid.net

  3. Ein interessanter Artikel, der mich gerade nachdenken lässt, zu welchem Stresstyp ich wohl gehöre. Spontan würde ich zu keinem tendieren und doch werde ich mich weiterhin mit dieser Thematik auseinandersetzen, da mich diese sehr interessiert.
    Liebste Grüße
    Nadine

  4. Hallo Annette,
    Da bin ich definitiv der kognitive Stresstyp. Aber schlafen kann ich auch nicht wenn es kein stressiger Tag ist. Da ich wohl unter chronischer schlaflosigkeit leide. Mir reichen vollkommen 4-5h schlaf in der Nacht.

    Lg Nadine

  5. Ich bin definitiv ein kognitiver Stresstyp ^^ Ich kann ewig nicht schlafen, bis eine Sache endlich abgeschlossen ist. Ich nehme mir dann gerne die Zeit drüber nachzudenken, warum ich so reagiere und warum es mich so beschäftigt. Oft kann ich danach schnell etwas dagegen tun, damit es mir wieder besser geht.

  6. Ich habe vor langer Zeit mal einen tollen Artikel über Resilienz gelesen in der Zeit. Dort wurden Menschen mit viel und weniger Resilienz verglichen und geschaut, was sie für eine Kindheit hatten, welches Leben sie führten und welche Schicksalsschläge sie bereits verkraften mussten. Menschen, die bereits viel erlebt und verkraftet haben und dies als Chance der Weiterentwicklung angesehen hatten und bewusst entschieden (und gelernt) haben sich aus ihrer Opfer-Rolle zu befreien hatten die größte Resilienz. Das fand ich interessant. VG! Sirit

    1. Liebe Sirit,
      die Einstellung zum Leben und wie man Dinge bewertet könnte man als Resilienz bezeichnen. Man hat Überlebende des Holocaust untersucht. Warum konnten einige das Erlebte verkraften und ein glückliches Leben führen und andere nicht. Die Eigenschaft die die beiden Gruppen unterschied war die Resilienz. Was mir aber wichtig war in meinem Artikel zu vermitteln, dass man Resilienz erlernen kann.
      Alles Liebe
      Annette

  7. Stress – dieses Wort alleine ist so inflationär. Oft denke ich, es ist eher eine Überforderung im Dauerzustand. Mein Tipp ist – sammeln neu organisieren, Mut zur Lücke und delegieren. Ach ja und feedback an das Umfeld wenn es reicht. Ist ziemlich aus der Mode gekommen? Stimmt. Ich rate zu einem Revival. Toller Artikel. Auch die Kommentare zeigen mir, hier läuft was gar nicht fein, in unserer Gesellschaft.

  8. Ich lasse mich selten stressen. Ich denke das das auch viel mit dem alter oder besser der Reife zusammenhängt und auch von Erfahrungen. Ich weiss jetzt gar nicht was ich für ein Stresstyp bin, dann vielleicht am ehesten der Vegetative Typ, also schlafen kann ich eigentlich immer.

    LG aus Norwegen
    Ina

  9. Kann es sein, dass es noch einen vierten, nicht einordnungsbaren Typ gibt? Der wäre dann ich … Aber gut zu wissen, wie man Mitmenschen, die klar einem dieser Stresstypen zuzuordnen sind, helfen kann … Und natürlich, dass man Resilienz erlernen kann!
    Liebe Grüße,

    Doris von https://diegutelaune.com

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