Migräne

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Erst die Diagnostik, dann die Therapie

Die Therapie der Migräne erfordert eine umfangreiche und genaue Anamnese und Diagnostik. Hierzu gehören Fragen zum Hormonsystem, zur Verdauung, zum Schlafverhalten, zu Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Es ist also entscheidend, dass sich Therapeut und Patient Zeit nehmen, für ein ausführliches Gespräch.

Haben sich im Anamnesegespräch Anhaltspunkte  herauskristallisiert, werden die entsprechenden Laboruntersuchungen in Auftrag gegeben.  Nur wenn die Ursachensuche so effektiv und umfangreich wie nötig stattgefunden hat, ist es möglich, einen erfolgversprechenden Therapieplan zu erstellen.

Die häufigsten körperlichen Ursachen von Migräne

Seit über vierzig Jahren leide ich selber unter Migräne. Deshalb arbeite ich schwerpunktmäßig mit Migräne- und Schmerzpatienten. Im Laufe meiner Praxisjahre haben sich drei Hauptursachen für Migräne bei meinen Patienten herausgestellt.

Migräne
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Das Hormonsystem

Das weibliche Hormonsystem unterliegt natürlichen zyklischen Schwankungen. Diese können sehr häufig zur Migräne führen. Zudem kann auch die Einnahme von künstlichen Hormonen, oder eine Schwangerschaft das Hormonsystem aus dem Takt bringen und der Auslöser für eine Migräne sein. In jeder Phase des Zyklus kann es deshalb aufgrund von natürlichen Hormonäderungen zu einer Migräne kommen.

Der Magen-Darm-Trakt

Die Verdauung sollte optimal funktionieren, da eine schwache Verdauungsleistung ansonsten die Leber und den gesamten Organismus belastet. In der Naturheilkunde spricht man dann von einer Magenmigräne, die linksseitig auftritt, oder einer Lebermigräne, die rechtsseitig auftritt. Auch die wechselseitigen Migränen fallen häufig in die Magen-Darminduzierten Migränen. Die Diagnostik der Darmbakterien und verschiedenen Verdauungsparametern gibt Aufschluss über diesen Bereich.

Der Blutzuckerspiegel 

Starke Blutzuckerschwankungen können zu einer  Migräneattacke führen. Das Gehirn reagiert sensibel auf eine Unterzuckerung, also auf einen Energiemangel. Aufgrund der Blutzuckerregulation führt eine stark kohlenhydrat- oder zuckerhaltige Mahlzeit nach einer gewissen Zeit zu einer Unterzuckerung. Eine Ernährungsumstellung kann hier Abhilfe schaffen.

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Die häufigsten verhaltens- und umweltbedingten Auslöser von Migräne

Stress

Ein Migräneanfall kann des Weiteren von Stress begünstigt werden. Stress gehört sicher zu den häufigsten Belastungen unserer Zeit. Menschen, die an Migräne leiden, sind meist zielstrebige, ehrgeizige und pflichtbewusste Persönlichkeiten, die dazu neigen, sich viel aufzubürden – manchmal zu viel.

Schlafmangel

Geänderter Schlaf-Wach-Rhythmus (z.B. am Wochenende), Beginn oder Ende der Urlaubszeit, Reisen, zu wenig oder zu viel Schlaf können eine Migräneattacke auslösen.

Ernährung

Viele Betroffenen wissen, dass Schokolade, Käse, Alkohol, Kaffee, Tee und Nahrungsmittelunverträglichkeiten einen Migräneanfall auslösen können. Aber auch Diäten und Nahrungsverzicht können Migräneattacken verursachen.

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Umweltauslöser

Wetterumschwung, Klimawechsel, helles Licht, Blitzlichter, Geräusche, starke Gerüche können einen Migräneanfall auslösen.

Gemeinsam gehen wir auf Spurensuche, um Ihre Migräneursachen zu finden und die für Sie optimale Therapie zu finden.  Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis (02771-833434).

20 Antworten auf „Migräne“

  1. Da gibt es ja ganz schön viele Auslöser. Ich bin echt froh, dass ich noch nie unter Migräne gelitten habe. Lese ich deinen Beitrag, merke ich, dass sich dies ja auch plötzlich ändern könnte.

  2. Bin ich froh, dass ich nicht unter Migräne leide! Ich kenne es nur aus Erzählungen anderer und habe in etwa eine Vorstellung davon, wie quälend eine Migräneattacke sein kann. Deswegen hoffe ich mal, dass ich auch die restlichen 30-35 Jahre davon verschont bleiben werde 😉
    Viele Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  3. Liebe Annette,

    habe deinen Beitrag gleich mal an die Tante meines Papas weitergeleitet. Sie leidet auch öfter an Migräne und kann sich manchmal auch nur bei völliger Dunkelheit entspannen.

    Liebe Grüß,
    Mo

  4. Huhu,

    wow, wirklich ein interessanter Artikel der sehr aufschlussreich ist. Ich wusste zum Beispiel nicht, das der Magen Darm etwas mit Migräne zu tun haben könnte!

    Danke für die Infos und Tipps!

    Lg
    Steffi

  5. Wow, das wusste ich nicht! Ich habe zum Glück keine Migräne, deshalb habe ich mich damit nicht befasst. Super, wie Du (wie immer) auch dies ganzheitlich betrachtest. Danke für den tollen Beitrag.

    Lieben Gruß, Bea

  6. Alle Menschen, die regelmäßig unter Migräne leiden, haben mein Mitgefühl. Bei mir war es kürzlich wieder soweit. Aber es war erst die dritte Attacke in meinem Leben und es scheint etwa alle 15 Jahre zu passieren. Dadurch habe ich Migräne natürlich nicht auf dem Radar und wenn ich erkenne, was los ist, ist es zu spät und ich bin 2 Tage „außer Betrieb“. Es ist auch schwierig, Ursachenforschung zu betreiben, aber damit kann ich leben. Es muss der Horror sein, wenn man regelmäßig darunter leidet.

  7. Da immer mehr Frauen unter der Migräne leiden, ist das sicher ein sehr wichtiger Artikel für diese! Ich leide zwar auch öfter an Kopfschmerzen, von meinem Neurologen weiß ich aber, dass es keine Migräne Schmerzen sind (wo auch immer der Unterschied liegt). Die Auslöser passen aber auch bei mir. Mein Tipp ist es, immer genug zu trinken, da ich auch bei Dehydrierung sehr empfindlich reagiere und blaues Licht zu reduzieren oder auszugleichen.
    Viele Grüße
    Wioleta von busymama.de

  8. Ich bin wirklich froh und dankbar, nicht unter Migräne zu leiden.
    Dank deines schönen Kommentar wüßte ich ja jetzt auch ein Naturmittel, welches ich Betroffenen empfehlen könnte.
    Mir war nicht klar, dass die Ursachen so vielfältig sind.

    Viele Grüße, Katja

  9. Meine beiden Schwestern haben Migräne, denen muss ich das mal weiterleiten. ICh denke dass es bei ihnen eine verhaltensauslösende Migräne ist, durch Stress bzw. das lange Sitzen vorm PC…
    Liebe Grüße,
    Emilie

  10. Super interessant! Ich bin seit Jahren Migränepatientin, aber von Magen- oder Lebermigräne habe ich noch nie etwas gehört. Ich habe nur Augen- und „normale“ Kopfmigräne. Leider sind die Symptome sehr ähnlich zu einer weiteren Krankheit, die ich habe, weshalb ich mir nie ganz sicher sein kann, ob ich gerade Migräne habe oder ob es die andere Erkrankung ist. 🙈 So ein Durcheinander. Aber solange ich meinen Stress gering halte, ist es eigentlich immer klar.
    Lieber Gruß und guten Rutsch!
    Lea

  11. Wirklich interessant, wie viele Auslöser es gibt!
    Ich bin bis jetzt verschont geblieben, aber ich kenne Attacken von meiner Mutter, die sie selten, aber doch hat.
    Schön ist das nicht und ich wünsche allen betroffenen viel Kraft!

  12. Mich erwischt alle 2 Jahre eine Migräne Attacke – da hilft nur verdunkeln und schlafen. Soetwas ist echt mühsam, vor allem für Menschen die regelmäßig Migräne haben. Da ist jeder Tipp hilfreich!

    Liebe Grüße
    Verena

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