Deine Detoxkur für zuhause

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Warum Detox?

Viele Faktoren in unserem Leben können zu einer Überlastung mit Stoffwechselgiften, Umweltgiften oder einer Übersäuerung führen. Die wenigsten Menschen führen ein unbelastetes Leben. Vielen Belastungen können wir nicht gänzlich aus dem Weg gehen, andere wählen wir selber. Umweltgifte begegnen uns allerorts, aber was wir essen, bestimmen wir weitgehend selber. Auch wie es um unser Stresslevel bestimmt ist, können wir, zumindest teilweise, beeinflussen.

Eine Detoxkur kann unsere Entgiftungsorgane Leber, Nieren, Darm und Haut helfen und so für eine kleine Entlastung sorgen. In der Detoxkur für zuhause gebe ich Dir zehn Tipps um Deinen Körper ohne viel Aufwand zu reinigen.

Trinken

Ausreichend trinken bildet die Grundlage für jede Entgiftungskur.

Wer seinen Nieren genug Flüssigkeit gibt, zwingt den Körper nicht, Stoffwechselgifte im Körper zu deponieren, da sie ausreichend verdünnt ausgeschieden werden können.

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Gut eignen sich, neben gefiltertem Wasser, auch Teesorten aus Birkenblättern, Kapuzinerkresse, Goldrute, Giersch und grünem Hafer. Dazu trinken Sie zwei bis maximal fünf Tassen Tee täglich. Trinken Sie nie mehr als die empfohlene Menge, da auch Naturheilmittel bei einer Überdosierung ungewollte Nebenwirkungen haben können. Wechseln Sie die Teesorte täglich, um die Wirkung zu optimieren und um eventuelle Gewöhnungseffekte zu vermeiden.

Um den Leberstoffwechsel anzuregen, können Sie Tee aus Löwenzahnwurzel, Artischockenblättern und Süßholzwurzel trinken.

Achten Sie stets auf kontrollierte Bioqualität und auf eine sachgemäße Lagerung. Auch Kräutertee ist, genau wie Gewürze, anfällig für Schimmelbefall und sollte trocken und dunkel gelagert werden!


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Wasser und Zitrone am Morgen

Achte darauf, abends nicht zu reichhaltig, zu fett und zu spät zu essen. Dann entgiftet der Körper über Nacht ganz automatisch.

Willst Du die entstandenen Schadstoffe am Morgen schnell und optimal ausscheiden, trinkst Du am besten sofort nach dem Aufstehen drei Glas warmes gefiltertes Wasser.

Das erste Glas warme Wasser füllt den Wasserspeicher des Körpers auf, der sich über Nacht geleert hat.

Das zweite Glas warme Wasser bringt Deinen Darm in Schwung und kurbelt so ganz sanft Deine Verdauung an. Eine gut funktionierende Verdauung ist der beste Garant für wenig Schlacken im Körper.

Das dritte Glas füllst Du mit dem Saft einer halben ausgepressten Bio-Zitrone auf. Zitronenwasser wird basisch verstoffwechselt, wirkt also leicht entsäuernd. Außerdem enthält die Zitrone  Vitamin C und Vitamin A und füllt Deinen Mineralstoffspeicher mit Kalzium, Kalium und etwas Eisen auf. Das enthaltene Pektin ist für Deine gesunde Darmflora ein wichtiger Faktor.

Grüne Smoothies

Ganz besonders grüne Smoothies sind in der Lage. Dir beim Entgiften zu helfen. Das Chlorophyll, der grüne Farbstoff in den Pflanzen, ist in der Lage, Umweltgifte und Schwermetalle, die nicht im Depot liegen, zu entgiften.

Für einen grünen Smoothie wird rohes Gemüse verarbeitet. Aufmotzen kann man mit etwas Obst. Obst sollte aber nicht die Hauptzutat sein!

Grüne Smoothies sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und helfen oxidativen Stress zu verhindern.

Mein Lieblingsrezept für einen grünen Detox Smoothie

  • 2 Stangensellerie
  • 1 Knollenfenchel
  • 2 cm geschälter und geriebener Ingwer
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 200 ml Kokoswasser
  • 1 geschälte Bio-Apfelsine

Um die Aufnahme des Kurkumas zu verbessern, etwas Löwenzahnöl zufügen.

Alle Zutaten in einen Mixer geben und cremig mixen.

  • Stangensellerie regt den Stoffwechsel an, ist harntreibend und entschlackt.
  • Knollenfenchel unterstützt die Verdauung, wirkt entzündungshemmend, stärkt den Magen.
  • Ingwer wirkt verdauungsfördernd, regt den Stoffwechsel an, regt die Durchblutung an.
  • Kurkuma: antioxidativ, neuroprotektiv, schmerzstillend, entzündungshemmend.
  • Kokoswasser entsäuert und reinigt die Nieren.
  • Apfelsine, aktiviert die Entgiftung.

Öl ziehen

Das traditionelle ayurvedische Öl ziehen stellt eine weitere Möglichkeit dar, Giftstoffe auszuscheiden. Morgens nach dem Aufstehen einen Teelöffel Ringana Zahnöl in den Mund nehmen und es für 10-15 Minuten im Mund hin und her bewegen und durch die Zähne ziehen.

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Das Öl nimmt Schadstoffe und Bakterien auf. Achtung: auf keinen Fall schlucken. Spucke das Öl bitte in den Mülleimer. Besser nicht ins Waschbecken oder die Toilette spucken, da es den Abfluss verstopfen kann und einiges an Reinigung erfordert.

Den Mund mit warmem Wasser ausspülen und die Zähne mit einer flouridfreien Zahncreme putzen.

Ein wunderbarer Nebeneffekt sind weißere Zähne. 

Zunge reinigen

Auch auf der Zunge reichern sich über Nacht Giftstoffe und Bakterien an. Nachdem Du Öl gezogen hast, kannst Du noch Deine Zunge reinigen. Besorge Dir dazu einen Zungenreiniger und schabe den verbliebenen Belag vor dem Zähneputzen herunter.

Bewegung

Gehörst Du auch zu den Menschen, die die meiste Zeit ihres Lebens im Sitzen verbringen. Am Arbeitsplatz, im Auto und  vor dem Fernseher. Dann, auch wenn es Dich noch so nervt, weil Du diesen Tipp andauernd hörst, fang an, Dich zu bewegen.

Du musst nicht 10 km joggen oder 30 km Fahrrad fahren, sondern kleine Bewegungseinheiten in Deinen Tag einbauen. Binsenweisheiten sind dennoch Weisheiten, deshalb hier einige Beispiele:

  • Steig die Treppe und nimm nicht den Fahrstuhl
  • Geh öfter zu Fuß und lass Dein Auto stehen
  • Geh ins Schwimmbad anstatt in die Kneipe
  • Gewöhn Dir an, in Deiner Mittagspause eine Runde um den Block oder in den Park zu gehen
  • Geh tanzen
  • Praktiziere Detox Yoga

Der beste Sport ist der Sport, den Du tatsächlich machst. Bewegung an der frischen Luft hat den zusätzlich Effekt, dass Dein Körper mit Sauerstoff angereichert wird und Säure in Form von Kohlendioxid abgeatmet wird. Täglich 15 Minuten schafft jeder!

Basenbäder

Stress ist einer der Faktoren, der unseren Körper nachhaltig übersäuert. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu entspannen. Was spricht gegen ein entspannendes und entsäuerndes Vollbad?

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Ein Basenbad sollte mindestens 40, besser 60 Minuten dauern. Unterstützen kannst Du die Entsäuerung indem Du Deine Haut mit einem groben Waschhandschuh immer wieder abrubbelst. Für ein Basenvollbad benötigst Du 100 Gramm Basenbad.

Wenn Du keine Badewanne hast, kannst Du Basenfußbäder nehmen. Dafür benötigst Du 30 Gramm Basensalz. Ein Igelball im Fußbad, den Du mit den Fußsohlen bearbeitest, hilft Dir, die Entsäuerung zu optimieren.

Trockenmassage mit einer Bürste

Eine Bürstenmassage regt den Stoffwechsel an und ist wirklich einfach in den Alltag einzubauen. Wer regelmäßig seine Haut trockenbürstet, erreicht eine bessere Durchblutung der Haut und bekommt eine samtweiche Haut. Außerdem ist das tägliche Trockenbürsten der Cellulite-Killer schlechthin.

Du brauchst eine Trockenbürste mit Naturborsten. Die Regel, die Du Dir merken musst: Immer Richtung Herz bürsten und mit der rechten Seite beginnen. Beginne mit dem rechten Bein, dann das linke. Weiter geht es mit dem rechten Arm, dann der linke. Po und Rücken (eine Bürste mit Stil ist hier von Vorteil) Bauch und Flanken Richtung Herz. Fertig!

Achtung: Nicht auf geschädigter Haut und bei Krampfadern bürsten!

Sauna

Saunen regt den Schweißfluss an. Die Haut wird nicht umsonst als dritte Niere bezeichnet. Die Saunahitze öffnet die Hautporen, sodass Stoffwechselprodukte, Säuren und Gifte effektiv aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Ein Saunagang am Abend verbessert den Schlaf, sodass Dein Körper besser über Nacht entgiften und regenerieren kann. Allerdings gibt es auch Menschen, die nach einem Saunabesuch schlechter schlafen. Wenn es Dir so geht, solltest Du den Saunagang auf mittags legen.

Intermittierendes Fasten

Beim intermittierenden Fasten wird die Essenszeit auf acht Stunden beschränkt.

Ein Beispiel

Du frühstückst um 7 Uhr, dann darfst Du bis 15 Uhr an diesem Tag etwas essen. Danach fastest Du bis zum nächsten Frühstück.

Giftstoffe werden im Fettgewebe deponiert. Das Fettgewebe wird erst nach mehreren Stunden Fasten angegriffen und setzt dann auch seine gespeicherten Gifte frei. Deshalb ist es wichtig, in der Zeit des intermittierenden Fastens viel zu trinken und den Stoffwechsel anzuregen. 

So, Du hast jetzt einige Tipps für Dein Detoxing kennengelernt. Welche der Tipps Du regelmäßig anwenden möchtest, weil sie sich gut in Deinen Alltag integrieren lassen, liegt nun in Deiner Hand.

33 Antworten auf „Deine Detoxkur für zuhause“

  1. Das sind ja wirklich ein paar gute Tipps. Ich finde der Begriff Detox wird in letzter Zeit sehr inflationär gebraucht. Gerade den tausenden Detox tees, die im Umlauf sind traue ich nicht. Geht man das Thema aber ernsthaft an ist es sicherlich spannend.

    LG

  2. Das sind ja wirklich ein paar gute Tipps. Ich finde der Begriff Detox wird in letzter Zeit sehr inflationär gebraucht. Gerade den tausenden Detox tees, die im Umlauf sind traue ich nicht. Geht man das Thema aber ernsthaft an ist es sicherlich spannend.

    LG

  3. Ich finde das Thema Entgiftung super interessant und wichtig. Bislang habe ich es noch nicht wirklich konsequent umgesetzt, aber mit deinen super Tipps, wird mir das bestimmt gelingen. Dein Rezept für den grünen Smoothie muss ich gleich ausprobieren. Auch mit dem warmen Wasser plus Zitrone starte ich gleich morgen früh. Vielen Dank für die tollen Inspirationen. Liebe Grüße, Alexandra

  4. Detox – egal in welcher Form, tut dem Körper zwischendrin so richtig gut. Ich mache das auch immer mal wieder für ein paar Tage und auch, wenn es manchmal schwer ist, lohnt es sich auf jeden Fall.
    Liebe Grüße an Dich und Danke für den wieder informativen Beitrag.
    Herzliche Sonntagsgrüße
    Sandra

  5. Das sind tolle Tipps und das ein oder andere mache ich tatsächlich schon. So trinke ich täglich 3 Liter Wasser und Tee extra und ich bewege mich viel. Ich gehe immer gern in der Mittagspause spazieren und laufe nach der Arbeit nach Hause, da habe ich tatsächlich über die letzten Monate eine sehr gute Verbesserung gemerkt.

    Das Smoothie Rezepte klingt interessant vielleicht teste ich es mal.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

  6. Das ist sicherlich sinnvoll solche Detoxkuren zu machen. Ich halte sie leider nie durch – egal ob Kuren mit Säften und Suppe oder andere … ich gebe spätestens nach 2 Tagen w.o. ;-).

    lg
    Verena

  7. So spannend, wie viele kleine, einfache Tipps es gibt. Ich werde das mit den drei warmen Gläsern Wasser in der Früh probieren. Bisher war es nur eines..ob ich das mit der Zitrone auf nüchternen Magen schaffe, weiß ich allerdings noch nicht. Auch das mit den 8 Stunden werde ich probieren. Danke dir!

    1. Liebe Julia,
      da Zitrone zwar sauer schmeckt, aber basisch verstoffwechselt wird, wird sie gut auf nüchternen Magen vertragen.
      Alles Liebe
      Annette

  8. Liebe Annette,

    das sind einfach super Tipps, die man hervorragend in den Alltag einbauen kann! Ein toller Beitrag! Bei denen, die ich sonst über das Thema Detox gelesen habe, waren bei weitem nicht so viele „einfache“ Tipps dabei. Ich werde definitiv einiges davon umsetzen.

    Viele Grüße,

    Tabea

  9. Ich habe eine Zeit lang Öl gezogen und weiß gerade gar nicht, warum ich eigentlich aufgehört habe… selbst wenn ich nicht weiß, ob Entgiftung so wirklich funktioniert, ist es doch zumindest ein SelfCare Moment, und von denen kann man ja eigentlich auch nicht genughaben …..

  10. Hi Annette,

    da hast du ja ordentlich was zusammengetragen!
    Ich habe bisher nur einmal eine richtige Detox Kur daheim gemacht. Ansonsten versuche ich immer zwischendrin ein paar Detox-Elemente einzubauen 🙂

    Liebst,
    Jacky

  11. Liebe Annette,
    Da sind ja tolle Tipps dabei, die ich sogar während der Stillzeit anwenden darf! Das Ölziehen habe ich früher immer gemacht, komischerweise aber damit aufgehört. Das hat mir sehr geholfen, da mein Klos, den ich immer im Hals hatte, verschwunden war.
    Die drei Gläser Wasser am Morgen sind eine große Überwindung,vor allem, da ich ein Kaffee Mensch bin. Aber auf jeden Fall wert es auszuprobieren.
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

    1. Liebe Wioleta,
      Kaffee sollte in der Detoxphase nicht getrunken werden. Versuch es doch mit einem Detox-Tag in der Woche.
      Alles Liebe
      Annette

  12. Hallo Annette, ein schöner Beitrag zum Thema Detox!
    Auf jeden Fall der ein oder andere gute Tipp dabei zum Ausprobieren!
    Beim Ölziehen habe ich etwas Respekt und die Sorge, dass mir dabei schlecht wird, bin sehr empfindlich bei komischen Geschmäckern (ausgeprägter Würgereiz)😅!

    Liebe Grüße
    Isabella

    1. Liebe Isabella,
      das kann ich sehr gut verstehen, aber das Ringana Zahnöl schmeckt nach Minze, also sehr gute Lösung.
      Alles Liebe
      Annette

  13. Lieben Dank für die tollen Tipps, da nehme ich mir auf jeden Fall was mit. Ich trinke seit 3 Tagen morgens meinen Selleriesaft – so langsam gewöhne ich mich an den Geschmack 🙂
    Viele Grüße Ines

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