#4 Gesundheitsgeflüster der Podcast

Warum ich einen Garten habe und was Gärtnern mit meiner Gesundheit zu tun hat

Gartentherapie Podcast Gesundheitsgeflüster

Gartentherapie

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen,
von denen man alles erhalten kann,
wenn man sie nach ihrer Art behandelt.
Ein ruhiger Blick,
eine stille Konsequenz,
in jeder Jahreszeit,
in jeder Stunde
das ganz Gehörige tun,
wird vielleicht von niemand mehr
als vom Gärtner erwartet.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

„Willst du einen Tag glücklich sein, betrinke dich. Willst du eine Woche glücklich sein, nimm dir eine Frau. Willst du für immer glücklich sein, pflanze einen Garten“.

Angeblich liegt das Gärtnern wieder im Trend.  Auch wenn ich eher das Gegenteil wahrnehme. Denn sterben die alten Gärtner und Gärtnerinnen, werden die zauberhaften mit Liebe gepflegten Gärten schnell eingesät oder liegen einfach brach. Dennoch von der Lust am Gärtnern, dem Pflanzen, Pflegen und Ernten profitieren Körper, Geist und Seele in vielfältiger Weise. Und weil der Mensch dabei regelrecht aufblüht, wird Gartenarbeit immer öfter auch als Therapie bei verschiedensten Krankheiten eingesetzt.

Studien konnten zeigen, dass Menschen dann besonders entspannt sind, wenn sie sich eins mit der Natur fühlen. Dabei ist bei einem Waldspaziergang oder bei der Gartenarbeit ist der Glücksfaktor besonders hoch. Ein Beet umgraben, Rabatte jäten, Hecken stutzen, die Nase in würzig duftenden Lavendel, Thymian oder Salbei stecken – ein Garten ist doch sinnliches Erleben, fördert die Gestaltungskraft und hilft, eigene Pläne und Vorstellungen zu realisieren. Wer etwas im Garten bewegt, bewegt ebenfalls etwas bei sich selbst. Doch ein Garten kann noch viel mehr für Dich tun! Hör deshalb in den Podcast rein und lass Dich bezaubern und begeistern.

Garten als Therapie

Kurz gesagt, Gartentherapie ist eine effektive und wohltuende Therapieform. Möglicherweise kann ich Dich ja motivieren, gärtnerische Aktivitäten gezielt für Deine Gesundheitsförderung oder Behandlung einzusetzen. Zumal Dein Garten den Erhalt von Lebensqualität, von physischer und psychischer Gesundheit fördert. Warum der Garten sich so vorteilhaft für die eigene Gesundheit einsetzen lässt, welche universellen Gesetzmäßigkeiten er uns aufzeigen kann und was das mit dem Umgang mit Dir selbst zu tun hat, darum geht es in dieser Podcast Folge.

36 Antworten auf „#4 Gesundheitsgeflüster der Podcast“

  1. Ich liebe die Arbeit im Garten, genau aus dem Aspekt das sie mich entspannt und ich mich körperlich betätige. Ich bekomme dabei auch gut den Kopf frei. Leider hab ich viel zu wenig Zeit für die Gartenarbeit und ab und zu müssen doch die Gärtner ran, z.B. an so schwierige Dinge wie das Schneiden der Naturhecke.

    1. Liebe Julia,
      man darf seine Grenzen erkennen und Hilfe annehmen. Bei uns schneidet die großen Hecken auch mein Mann.
      Alles Liebe
      Annette

  2. Da kann ich nur zustimmen das ein Garten gut als Therapie ist, man hat die bunten Blumen, viele Obstsorten, Gemüse angepflanzt. Für mich war es von Anfang an wichtig das wichtig das sich unser Sohn viel mehr im Garten aufhält. Es tut ihm gut, er lernt viel und die Natur ist sowieso ein Schauspiel 🥰

    Liebe Grüße,
    Melanie

  3. Huhu,

    ich liebe auch Zeit im Garten zu verbringen. Leider haben wir nur einen Balkon, darauf steht aber ein kleines Gewächshaus nun. Ansonsten verbringe ich gerne die Zeit im Garten meiner Eltern 🙂

    Lg
    Steffi

  4. Liebe Annette,

    deinen Podcast höre ich immer wieder sehr gern. Das heutige Thema war wieder sehr interessant, auch wenn ich das Gärtnern nicht zu meinen Stärken zähle.

    Liebe Grüße,
    Mo

  5. Ich kann dir nur recht geben. Ich habe seit ein paar Jahren auch einen Garten und ich es ist schon sehr schön wenn man seine eigenen Kräuter anbaut. Aber es ist auch sehr viel zusätzliche Arbeit wenn der Garten sehr groß ist ;-).

    lg
    Verena

  6. Auch wenn ein Garten manchmal mehr Arbeit bedeutet – ich liebe ihn. Seit über 10 Jahren habe ich nun einen eigenen Garten und liebe es, dort zu graben, zu pflanzen, zu ernten und einfach zu geniessen.
    Viele Grüße an Dich
    Sandra

  7. Wie ich dir schon auf Facebook schrieb, finde ich deine Artikel immer super! Du vermittelst das Wissenswerte nicht so trocken und monoton, sondern so, dass man Freude daran hat, es zu lesen.

    Ich bin in einer Familie aufgewachsen, wo das Gärtnern quasi Tradition war. Von daher brauche ich die Natur wie sie mich vielleicht.

  8. Liebe Annette,

    ich selbst stehe gerade vor der Aufgabe, einen kleinen Garten für meine Familie anlegen zu dürfen. Vielleicht hat hast Du ja eine Empfehlung, wie die Umsetzung aus Deiner Perspektive aussehen könnte!?

    Viele Grüße
    Klaus

    1. Hallo Klaus,
      ich gärtnere ja nicht als Profi und berate auch nicht. Allerdings könntet ihr Euch zusammensetzen und die verschiedenen Bedürfnisse erarbeiten. So wird der Garten ein Familienprojekt.
      Alles Liebe
      Annette

  9. Ich denke auch dass das Gärtnern bzw. der Umgang mit Pflanzen wieder im Trend ist. Jeder halt in seinem Maße – denn es gibt nicht mehr die großen Flächen, um die man sich damals kümmern konnte und in der Stadt haben viele einfach keine Gartenfläche. Für mich ist das Kümmern um meine Pflanzen aber irgendwie auch Balsam für die Seele =)
    Liebe Grüße,
    Emilie

  10. Du hast eine tolle Stimme – so beruhigend! Und Gartenarbeit ist wirklich so erfüllend. Wir haben leider keinen Garten, nur einen Hof mit vielen Kräutern und Gemüse in Töpfen. Aber meine Tochter hat ein wunderschönes Wochenendgrundstück, da helfen wir manchmal mit und ich genieße jeden Tag dort!

  11. Toller Podcast. Leider habe ich keinen Garten und in dem meiner Eltern darf ich nichts machen. Den müsste man völlig umstrukturieren, damit er überhaupt wieder ein Garten ist. Ich liebe japanische Gärten, mit Feng shui im einklang, Fischen und so weiter. Aber keine Chance bei meinen Eltern. Sie lieben ihren zugepflasterten Grünstreifen.

    Lieben Gruß, Bea.

    1. Liebe Bea,
      Auch wenn ich eher der bauergartentyp bin, kann ich nachvollziehen was Dir an japanischen Gärten gefällt.
      Alles Liebe
      Annette

  12. Ich lebe ja in Wien und habe daher keinen Garten. Dafür unzählige Pflanzen in meiner Wohnung. Kann absolut nachvollziehen, wie erfüllend die Arbeit im eigenen Garten sein muss. Vor allem, wenn man sieht, wie alles gedeiht und blüht.

    1. Liebe Kathi,
      auch wenn es mal nicht so gedeiht lernt man ganz viel dabei. Gerade heute am 04.05.2019 hat es noch einmal geschneit und der Schnee bleibt liegen. Jetzt sorge ich mich um meine Jungpflänzchen. Vertrauen, loslassen und akzeptieren kann man in dieser Situation lernen.
      Alles Liebe
      Annette

  13. Liebe Annette,
    ich finde es so entspannend dir zuzuhören. Du machst das immer so unglaublich gut, auch wenn ich zu einigen Themen wenig sagen kann.

    Die Gartenarbeit fehlt mir sehr, es war in meiner Jugend der Ausgleich zur Schule und zum lernen. Seit ich nun in Berlin lebe, habe ich leider keinen Garten und auch keinen Balkon mehr. Liebe es aber wenn ich einmal im Jahr meine Blumen umtopfen kann. Ich weiß, kann man zwar nicht mit dem Garten vergleichen, aber ich schwelge dann immer in Erinnerung an den Garten meiner Eltern.

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Liebe Sarah,
      Lebensumstände ändern sich. Vielleicht kommt auch wieder für Dich ein Lebensabschnitt mit Garten.
      Alles Liebe
      Annette

  14. Mein Opa arbeitet auch mit seinen fast 87 Jahren noch gerne im Garten. Auch wenn es nicht mehr so gut geht wie früher. Im Winter ist er immer sehr unglücklich weil er nichts machen kann. Es muss also was wahres dran sein!

  15. Ich persönlich habe ja eher einen schwarzen Daumen, überraschenderweise wachsen meine Orchideen aber wunderbar! Ich versuche immer ein paar Pflanzen zu haben, besonders die draußen vertrocknet mir aber. Etwas meditative habe ich darin nicht gefunden.
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

  16. Hallo liebe Annette! Bei Dir gibt es immer gute Ideen und Inspirationen! Ich schreibe gerade an einem Broschüren Text zu klimafreundlichen Vorgärten. Es ist schon enorm, was ein jeder tun kann fürs Klima UND seine Gesundheit gleichzeitig. Prima! Muss man nur dann auch MACHEN, anstatt einen Stein oder Schotter Garten anzulegen! Selbst ein Balkon kann ja zu einem kleinen Paradies werden! Danke Dir! LG! Sirit

  17. Als Kind und Teenager habe ich Gartenarbeit richtig gemacht, wahrscheinlich weil ich dazu verpflichtet wurde und es nicht freiwillig gemacht habe 😀 Noch heute will ich keinen eigenen Garten, ein kleines Beet auf dem Balkon kann ich mir aber sehr gut vorstellen 🙂 Vielen Dank für den tollen Podcast!

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