Ayurvedische Ernährungstherapie

Ayurvedische Ernährungstherapie
Gesundheitsgeflüster

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Ernährung, Verdauung und Schlaf

Im Ayurveda spielt die Ernährung eine besonders große Rolle, denn unsere Nahrung kann heilen oder aber krank machen. Gerade in unserer heutigen Überflussgesellschaft, die ein gefühltes Defizit an Zeit aufweist, kann uns die ayurvedische Ernährung ein Leitfaden für unseren gesunden Lebensstil bieten.

Ernährung ohne Dogma

Willst Du wissen, warum mich die ayurvedische Ernährung fasziniert und begeistert? Es gibt kein Ernährungsdogma. Alles ist erlaubt, was dem Menschen beiträgt. Allerdings gibt es dabei eine Regel, was dem Menschen gut tut, soll keinen Schaden in seinem Ökosystem und bei anderen Lebewesen anrichten. Grundsätzlich ist deshalb ayurvedische Ernährung eher pflanzlich. Braucht der Mensch aber Fleisch, wird das nicht verurteilt.

Individuelle Ernährung -Ayurvedische Ernährungstherapie

Die Ernährung wird von der jeweiligen Konstitution, also dem Dosha, abhängig gemacht. Das vorherrschende Dosha eines Menschen hat Auswirkungen auf sein Verdauungsfeuer (Agni). Ein Nahrungsmittel, das für den einen Menschen heilsam ist, kann deshalb für einen anderen schädlich sein.

Berücksichtigt wird in der ayurvedischen Ernährung des Weiteren die Tageszeit und Jahreszeit. Denn unsere Verdauungskraft schwankt im Laufe des Tages und in den verschiedenen Jahreszeiten. Etwas mühsam, denn deshalb gibt es keinen Ernährungsplan, der einmal auf unser Dosha angepasst ist, und dann das ganze Jahr so beibehalten werden kann.

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Ayurveda erfordert Achtsamkeit

Aufgrund all dieser Faktoren ist klar, ayurvedische Ernährung ist eine achtsame Ernährungsform. Du kannst Fragen stellen wie:

  • Was ist meine Grundkonstitution?
  • Wie geht es mir gerade jetzt?
  • Bin ich besonderen Belastungen ausgesetzt?
  • Welche Jahreszeit ist gerade?
  • Wie ist das Wetter heute?
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All diese Fragen oder die Antworten auf die Fragen zeigen Dir, wie Du Dich ernähren sollst. Es ist also wichtig, sich der eigenen Befindlichkeiten und Bedürfnisse bewusst zu werden. Das ist mit etwas Übung gar nicht so schwer. Dir ist sicherlich schon aufgefallen, dass Du im Winter auf andere Nahrungsmittel Appetit hast als im Sommer. Das ist normal, denn im Winter herrscht das Vata Dosha vor, welches mit einem stärkeren Verdauungsfeuer einhergeht. Im Sommer hingegen überwiegt Pitta. Unser Verdauungsfeuer ist schwach, was uns zu kühlender, leichter Kost greifen lässt. Rohkost eignet sich deshalb als Sommeressen, nicht aber als Winternahrung.

Anregungen für eine gesunde Verdauung

Nicht nur was wir essen, sondern auch wann und wie wir essen, ist für unser Wohlbefinden extrem wichtig.

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Regelmäßigkeit

Hauptmahlzeit möglichst zwischen 10 und 14 Uhr, Abendessen nicht nach 18 Uhr.

Ruhe bei der Mahlzeit

Iss im Sitzen, ohne Ablenkungen wie Lesen oder Fernsehen.

Gut kauen

Kaue die Nahrung 30 Mal, bis nur noch Brei im Mund ist.

Nicht trinken

Während der Mahlzeit sollte nichts getrunken werden. Flüssigkeit, vor allem kalten Getränke oder Fruchtsaft, löscht das Verdauungsfeuer.

Nur Essen, wenn Du hungrig bist!

Maß halten

Du solltest nur ein Drittel des Magens mit fester Nahrung füllen, dass bedeutet Du kannst so viel essen, wie in zwei zu Schalen geformte Hände passt.

Auf Qualität der Nahrung achten

Greife, wann immer es geht, auf frische, regionale Lebensmittel aus Bio-Landwirtschaft zurück.

Dankbarkeit

Wir dürfen für unser Essen dankbar sein!

30 Antworten auf „Ayurvedische Ernährungstherapie“

  1. Ein sehr schöner Beitrag! Ich persönlich halte sehr viel von Ayurveda und habe ein paar Praktiken aus dieser Lehre schon in meinem Alltag integriert. ZB. Das Öl-Ziehen.

  2. Liebe Annette,

    durch meinen Chef habe ich schon viel Informationen rund um ayurvedische Ernährung erhalten. Dennoch finde ich es immer interessant, wenn ich darüber lese.
    Wieder ein sehr informativer Artikel. Vielen Dank.

    Liebe Grüße,
    Mo

  3. Hallo Annette,

    sehr interessant. Ich habe mich tatsächlich vorher noch nicht mit Ayurveda beschäftigt – aber mit Achtsamkeit. Da geht es ja auch darum bewusst zu leben, auch beim Essen bewusst „dabei“ zu sein… wenn ich das so lese kommt das wahrscheinlich alles aus der Ayurveda ursprünglich… interessant zu wissen, wenn man sich tiefergehend damit befassen will.

    VG aus Köln,
    Katharina

  4. Immer wieder spannend, was man auf deinem Blog so dazulernt! Meine Family isst immer vor 18 Uhr Abendbrot, dann machen wir das ja schon ganz richtig! Aber ich könnte mich wohl nicht daran gewöhnen, zum Essen nichts zu trinken 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Liebe Annette,

    das hört sich erst einmal gar nicht so schwer an. Aber ich denke, die Umsetzung erfordert dann doch etwas Übung und vor allem auch Selbstbeherrschung. Aber ich denke, Deine Tipps können da ungemein helfen. Ich werde versuchen, sie in meine Essgewohnheiten mit einzubauen bzw. diese auch anzupassen. Tolle Hilfestellungen!

    Liebe Grüße,

    Tabea

    1. Liebe Wioleta,
      das nennt man intuitives Essen. Toll, dass Du das kannst. Die meisten Menschen sind allerdings so weit weg von Ihrer Intuition, dass Sie es nicht mehr spüren was Ihnen gut tut.
      Alles Liebe
      Annette

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