#5 Gesundheitsgeflüster der Podcast

Rauchen tötet Gefühle

Rauchen tötet Gefühle

In dieser Podcast Folge geht es um die Auswirkungen des Rauchens auf die Psyche. Rauchen tötet Gefühle, ja genau Rauchen hat nicht nur körperliche, sondern vor allem auch psychische Folgen. Denn Nikotin wirkt auf unser zentrales Nervensystem, unser Angstzentrum und auf unsere Glückshormone. Das Nervengift Nikotin im Tabakrauch macht stark süchtig – weil es an bestimmte Nervenzellrezeptoren andockt und diese dauerhaft aktiviert. Da Nikotin in viele Bereiche des Nervensystems eingreift, sind auch die Auswirkungen vielfältig.

Rauchen und Stimmung

Rauchen tötet Gefühle

Rauchen beeinflusst infolge der spezifischen Nikotinwirkung direkt die Stimmung. Wobei Nikotin einerseits eine anregende und andererseits eine beruhigend-ausgleichenden Wirkung haben kann. Die empfundene Wirkung ist in ihrer Intensität übrigens vergleichbar mit dem befriedigenden Gefühl durch Essen oder Sex.

Viele Raucher haben Angst, ohne Zigaretten Stress und Stimmungstiefs stärker ausgeliefert zu sein. Das ist jedoch ein Trugschluss, wie eine neue Studie zeigt.

Das Einstellen des Rauchens geht vielmehr mit Verbesserungen in Depression, Angst, Stress, psychischer Lebensqualität und Stimmungslage einher und zeigt eine klinische Wirkung, die vergleichbar mit der von SSRI bei Depressionen ist.

Mir ist durchaus bewusst, wie schwer es vielen Rauchern fällt, das Rauchen sein zu lassen. Die meisten können die gut gemeinten Ratschläge in Bezug auf ihre Gesundheit und ihren Geldbeutel nicht mehr hören. Dennoch tief in sich drin weiß so gut wie jeder Raucher, dass er sich schadet und wie unfrei ihn das Rauchen macht.

Ja, auch ich!

Als junge Frau, während des Studiums, war ich Raucherin. Alle rauchten, also hab auch ich es ausprobiert. Meine Eltern und meine jüngere Schwester waren starke Raucher, so dass auch von hier keine Vorbehalte auf mich einwirken konnten.

Nach einem Jahr als Raucherin erkrankte ich an einer heftigen Lungenentzündung. Da war mir klar, ich will mit dem Rauchen aufhören.

Unterstützung bekam ich keine, da ich durch mein konsequentes Handeln eher die Schwäche der Anderen aufdeckte. Ich wollte aber unbedingt frei sein, frei vom Zwang zu rauchen, frei von der Sucht, die mich zwang, mein ohnehin knapp bemessenes Geld für Gift auszugeben.

Das ist der Grund dafür, dass ich Menschen beim Nichtraucher werden unterstütze. Denn jeder, der sich das Ziel gesetzt hat mit dem Rauchen aufzuhören, verdient die größtmögliche Unterstützung.

Sie wollen es alleine schaffen? Warum, wenn es einen besseren, leichteren und effektiveren Weg gibt?

Warten Sie nicht länger, vereinbaren Sie Ihren Termin (Tel. nr. 02771-833434; E-Mail: info@annette-pitzer.de), um mit Leichtigkeit Nichtraucher zu werde! 

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36 Antworten auf „#5 Gesundheitsgeflüster der Podcast“

  1. Als ich noch geraucht habe, war ich sehr leicht reizbar, eigentlich hat mich so ziemlich alles in Rage gebracht. Seitdem ich aufgehört habe, bin ich auch ruhiger geworden. – Heute weiß ich, dass das Nikotin war, das mich so sein hat lassen.

    Alles Liebe,
    Julia

  2. Sehr interessanter Ansatz. Ich habe mal kurzzeitig geraucht, aber bin zum Glück immer wieder recht schnell alleine davon losgekommen. Aber danke für den informativen Beitrag,

    liebe Grüße
    Chris

  3. „Nikotin wirkt auf unser zentrales Nervensystem, unser Angstzentrum und auf unsere Glückshormone“ ?! Ernsthaft? Ich wusste nicht, dass Rauchen sich auf Emotionen auswirkt. Wie furchtbar! Dazu müsstest Du noch viel viel mehr vielleicht machen und aufklären. Plus ist es ja irre giftig für die Umwelt, ekelhaft sowieso und finanziell auch ein Fiasko für die Menschen, die abhängig sind. Warum tun Menschen sich das nur an? Danke Annette! VG! Sirit von Textwelle

    1. Liebe Sirit,
      die Wirkungen sind vielfältig. Nikotin ist ein starkes Nervengift, das kann man gar nicht oft genug betonen.
      Alles Liebe
      Annette

  4. Sehr interessant und aufschlussreich.
    Ich selber bin keine Raucherin. Mir fehlt auch gar nichts, da ich meinen Stress mit Büchern kompensiere.
    Meine Oma war damals starke Raucherin und hat es von heute auf morgen bleiben lassen. Vor dieser Leistung ziehe ich noch heute den Hut.

    Liebe Grüße,
    Mo

  5. Hallo Annette. danke für den sehr informativen Artikel. Ich war noch nie Raucherin, aber klar, sehr viele in meinem Umfeld haben geraucht. Heute nicht mehr. Es ist halt einfach ein Genussgift. Ich denke nur sehr wenige werden wie Helmut Schmidt als Raucher uralt, die meisten sterben zu früh und das nicht an leichten Krankheiten. Dass es auf das Nervenkostüm wirkt, ja, das ist eigentlich naheliegend, auch wenn es bislang niemand wahr haben wollte.

    1. Liebe J. Florence,
      der Begriff „Genussgift“ stört mich immer. Kein Raucher mochte die erste Zigarette! Das Gift gaukelt den Genuss nur vor.
      Alles Liebe
      Annette

  6. Ich habe mich im Zuge meines Studiums auch mit dem Thema Sucht und Nikotinsucht vertraut gemacht. Das stellt eine Menge an … im Gehirn eines Menschen. Bin ich froh dass ich nie geraucht habe.

    lg
    Verena

  7. Vielen Dank für den Podcast! Ich rauche nicht, zum Glück! Meine Mama hat früher sehr viel geraucht und es dann irgendwann uns Kindern zu liebe vom einen auf den anderen Tag sein gelassen. Finde ich super!

  8. Als ich jünger war habe ich auch hin und wieder geraucht aber als ich Kinder bekam sofort damit aufgehört. Bei meinem Mann hat es etwas länger gedauert aber, da unsere jüngere Tochter schweres Asthma hatte war es unumgänglich, dass er es sich abgewöhnt.
    Für Astmatiker ist Zigarettenrauch das pure Gift!

    Liebe Grüße
    Sigrid

  9. Liebe Annette,
    ich rauche nicht, habe aber viele andere Laster 😉 Wer nicht. Aber rauchen ist uncool, ich mag den Geruch schon nicht. Meine Eltern rauchen, daher kommt vllt auch die Unlust. Und ja stark ist wer es schafft es zu lassen.
    LG,
    Cindy

  10. Ich muss sagen, ich bin froh nicht zu rauchen. Wenn ich sehe was es aus den Menschen macht, wenn sie die Glimmstange nicht bekommen, einfach schlimm.

    Wünsche dir einen schönen Feiertag.

    Liebe Grüße,
    Melanie

  11. Ich habe wie gesagt nie damit angefangen, Gott sei Dank auch, denn es ist eine schreckliche Sucht, die ich auch in meinem Bekanntenkreis sehe! Zum Glück nimmt derjenige Rücksicht und tut es nie in meiner Gegenwart.

    Liebe Grüße
    Jana

  12. Ich denke, wer wirklich raucht und davon überzeugt ist, den werden solche Beispiele nicht hindern. Ich finde Zigaretten deutlich angenehmer, als Menschen, die viel Alkohol trinken, besonders was die Emotionale Lage angeht. Seit meiner Schwangerschaft / Stillzeit beobachte ich beide Phänomene (ja manchmal auch neidisch, da ich nun so lange verzichte). Ich könnte mir eher vorstellen, wieder zu rauchen, als Alkohol zu konsumieren.
    Ich
    Wioleta

    1. Liebe Wioleta,
      da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Zigaretten haben ein viel höheres Suchtpotential als Alkohol. Wenn man allerdings Alkoholiker ist, hast Du ein genauso großes Problem. Sucht eben!
      Alles Liebe
      Annette

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