Psychosomatik

Psychosomatik
Psyche und Körper
Gesundheitsgeflüster
psychosomatisch

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Wenn Dein Körper Dir sagt, was Deine Seele braucht

Was ist Psychosomatik?

Psychosomatik behandelt Störungen, in denen  körperliche Probleme in Zusammenhang mit seelischen Ereignissen stehen, aber auch umgekehrt. Eine psychosomatische Therapie ist deshalb eine integrative Therapie, die sowohl medizinisch-körperlich als auch psychotherapeutisch ausgerichtet ist. Mein Spezialgebiet!

Psychosomatik eine Begabung?

Ich habe eine Begabung, ich bin eine hochbegabte Psychosomatikerin. Ja, echt! Mein Gehirn ist sehr aktiv, dominant  und echt richtig schlau. Es hat in den vergangenen Jahren mein Herz und meine Seele dominiert. Das hat mir geschadet, denn das Gehirn hat andere Prioritäten als meine Seele und mein Herz. Nicht falsch verstehen, ich liebe mein Gehirn. Doch ich durfte durch meine Erkrankungen lernen, dass ich meiner Seele und meinem Herzen besser zuhören sollte.

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Schmerz lass nach

Bei mir spricht meine Seele über den körperlichen Schmerz, wie übrigens bei vielen Menschen. Das begann schon sehr früh in meinem Leben. Ab meinem sechsten Lebensjahr begannen meine Schmerzen und schnell galt ich deshalb als chronische Schmerzpatientin. Das war der Grund, warum ich mich als erstes auf Somatisierungsstörungen (körperliche Funktionsstörungen), die häufig mit ausgeprägten Beeinträchtigungen einhergehen, spezialisierte. 

Glück

Zum Glück habe ich eine unerschütterliche Seele und ein weises Herz. Was meine ich damit? Meine Seele ließ einfach nicht locker, sie lieferte mir Schmerz über viele Jahrzehnte. Sie gab mich also nie auf! Mein Herz schützte mich einerseits mit unerschütterlicher Kraft und andererseits einem riesigen Potential glücklich zu sein.

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Weitere psychosomatische Störungen

Die Palette der psychosomatischen Störungen umfasst aber auch körperliche Störungen wie zum Beispiel Reizdarm, Reizmagen, Schwindel, Tinnitus (Ohrgeräusche), Schlafstörungen, Blasenstörungen, Angst und Panik.

Warum ich?

Lange Zeit war ich sehr wütend auf meinen Körper, weil er mich durch den Schmerz in die Ruhe zwang. Heute bin ich dankbar, denn nur so konnte ich auf Ebenen lernen, die mir sonst wahrscheinlich nur schwer zugänglich gewesen wären.

Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle – unsere Gefühle beeinflussen unsere Zellen (Organe)

Immer, wenn ich über meine Grenzen gegangen bin, und wenn ich ehrlich bin, manchmal noch gehe, darf ich im folgenden diesen Zusammenhang neu erkennen. Denn mein Körper zeigt mir ein Symptom.

Heute bin ich nicht mehr wütend, sondern dankbar. Mein wunderbarer Körper zeigt mir mit einem Warnsystem, wenn ich mich wieder einmal überfordere. Wenn ich es erkenne, darf ich wieder den Weg zu mehr Lebensfreude betreten.

Mein Körper, meine Seele und mein Herz: Ein Dreamteam

Wer an chronischen Schmerzen leidet, der fragt sich vielleicht, was das jetzt soll? Mein Schmerz, war und ist eine großartige Lehrerin, denn er zwingt mich in die Ruhe. Passt schon, denn viele Jahrzehnte war ich eine Kerze, die an beiden Seiten brennt. So viele tolle Projekte, so viele Patienten, die Hilfe brauchen. Ich kann das alles alleine. Hilfe brauchen indes nur die Anderen.

Was will mein Schmerz von mir?

Als ich begonnen habe mir die Frage endlich zuzugestehen, was will mir der Schmerz sagen, also den Schmerz als nicht getrennt von mir empfunden habe, begannen die Antworten aufzusteigen. Sie kamen als Fragen. Warum gönnst Du Dir nicht mehr Ruhe? Warum, glaubst Du, die Verantwortung für Andere tragen zu müssen? Waren zwei von vielen Fragen, die infolge auftauchten.

Die Antworten waren schmerzhaft auf einer nicht körperlichen Ebene und ich weinte einen See voller Tränen. Meine Seele aber jubelte und die Veränderung begann. Nein ich bin nicht am Ende angelangt. Mein Prozess läuft weiter.

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Auch das war eine riesige Aufgabe für mich, da mir mein Glaubenssatz „ich kann das alleine“ als riesige Hürde im Weg stand. Wenn ich ehrlich bin, steht er mir manchmal noch immer im Weg. Wenn ich ihn dann erkenne, lächle ich ihn an und dann danke ich ihm dem Lehrmeister. Warum lasse ich ihn nicht gehen? Er ist mir sehr wichtig und gibt mir auch Stärke und Freiheit. Er darf bleiben, ich hinterfrage jedoch öfter seinen Nutzen.

Lerne Dich zu lieben

Kurz gesagt, nimm Dich und Deinen Lebensweg an. Ich bin die, die ich bin, weil ich diesen Lebensweg gehen durfte. Es ist nicht einfach, sich mit allem, was man ist, anzunehmen, aber für mich ist das der Königsweg.

Psychosomatik – Dein Weg

Heute helfe ich Menschen ihren Weg aus psychosomatischen Erkrankungen zu finden. Dabei lege ich den Fokus in der Behandlung, nicht nur auf den Körper oder nur auf die Seele. Indes beide Pole sind für eine erfolgreiche Therapie wichtig. Gerne gehe ich den Weg mit Dir (Tel. Nr. 02771-833434, E-Mail: info@annette-pitzer@gmx.de).

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54 Antworten auf „Psychosomatik“

  1. Ein sehr interessantes Thema was mich betrifft. Seit meinem schweren Autounfall leide ich extrem unter den starken Schmerzen. Im Moment bin ich gut mit Morphium eingestellt, mir geht es einigermaßen ganz gut. Schön zu wissen wo ich mich hin wenden kann, wenn es mir schlecht geht.
    Liebe Grüße, Katrin

  2. Von Schmerzen bin ich selbst nicht direkt betroffen, hatte aber in der Vergangenheit öfters mit psychosomatisch bedingter Übelkeit zu kämpfen. Ich finde es gut, dass du hier Hilfe für Betroffene anbietest!
    Liebe Grüße
    Silvia

    1. Liebe Silvia,
      Übelkeit ist ein weit verbreitetes psychosomatisches Phänomen. Natürlich gibt es noch andere Ursachen für Übelkeit, nur um den dahingehenden Kommentaren vorwegzugreifen.
      Alles Liebe
      Annette

    1. Liebe Verena,
      es ist für viele Menschen noch sehr schwer sich einzugestehen, dass die Psyche einen Anteil an ihrer Erkrankung hat.
      Alles Liebe
      Annette

    1. Liebe Anke,
      es ist elementar und natürlich auch spannend. Aus meiner Sicht der Dinge, hat jede Erkrankung auch eine psychische Komponente.
      Alles Liebe
      Annette

  3. Hallo, ein sehr sehr interessanter Beitrag von dir! Kann das alles gut nachvollziehen, leider leide auch ich seit Jahren an psychosomatischen Beschwerden, irgendwie wechselt das ständig von Tinnitus, Schwindel, Reizdarm etc. … Ja, da frägt man sich öfter „Warum ich?“. Schön, dass du nun deine eigenen Erfahrungen nutzt um anderen zu helfen, das finde ich super! Ganz liebe Grüsse, Janina

    1. Liebe Janina,
      es ist möglich den Blickwinkel zu ändern. Von „warum ich“ zu „was will mir das Symptom sagen“.
      Alles Liebe
      Annette

  4. Mir geht es momentan nicht so gut, aus bestimmten Gründen. Ich leide seit Tagen unter Kopf- und Bauchschmerzen, wahrscheinlich wegen des Grübelns denke ich mal. Schlafstörungen auch. Naja, es kommen sicher wieder bessere Tage!

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Huhu,

    definitiv ein Thema was immer wichtiger wird und immer häufiger autritt. Sich einzugestehen das die Krankheitssymptome mit der Psyche zu tun haben ist schon immer schwer, aber wenn man es dann geschafft hat, dann gehts bergauf, wenn man denn die richtige Therapie findet. Toll, das du hilfst.

    Lg
    Steffi

    1. Liebe Feli,
      jeder Mensch hat psychosomatische Leiden, nur ist der Leidensdruck bei gravierenden Symptomen größer.
      Alles Liebe
      Annette

  6. Liebe Annette!
    Ich denke wir leben alle in einem Zusammenspiel zwischen Kopf und Herz beziehungsweise Seele. Es ist wichtig, dass man weiß, dass das eine das andere beeinflussen kann. Du hast das hier sehr gut geschildert. Vor allem die Selbstliebe ist ein wichtiger Punkt um mit sich und dem Körper im Reinen zu sein. LG Julia

  7. Liebe Annette,

    es ist gut, dass du deinen Patenten bei psychosomatischen Erkrankungen beistehst. Vor allem wirst du sicherlich sehr empathisch mit ihnen interagieren können, weil du weißt, welche Gefühle es in einem selber auslöst.
    Ich vertraue auch lieber Menschen, die wissen wovon sie sprechen, als jenen, die das nur aus der Theorie kennen.

    Liebe Grüße,
    Mo

    1. Liebe Mo,
      ich musste schmunzeln. Ja ich bin empathisch, aber auch als „harter Hund“ bekannt. Ich schupse auch schon einmal heftig, wenn ein Patient sich in Ausflüchte flüchtet. Entweder er schluckt die Kröte und kommt voran, oder er geht. Wenn er geht ist die Zeit für ihn noch nicht die richtige. Warum tue ich das? Weil es mir ansonsten viel zu viel Energie rauben würde. Jemanden auf einem Weg zu tragen funktioniert für keinen von beiden. Der der trägt verschwendet seine Kräfte und der der getragen wird ist noch gar nicht bereit für diesen Weg. Musste ich schmerzhaft lernen. Aber das ist eine andere Geschichte.
      Alles Liebe
      Annette
      Alles Liebe
      Annette

  8. Hey, dass Psyche und Soma zusammengehören, hat sich glücklicherweise schon vielerorts herumgesprochen. So viele Symptome haben psychische Ursachen oder das Körperliche hängt mit dem Seelischen zusammen. Das sollte oft bedacht werden und jeder sollte auf seinen Körper hören!
    Liebe Grüße,
    Marie

    1. Liebe Marie,
      soviel zur Theorie. In Wahrheit weisen viele Menschen das Wissen um die Psychosomatik immer noch weit von sich.
      Alles Liebe
      Annette

  9. Man darf die Psyche wirklich nicht unterschätzen… Ich hab zB früher immer ganz oft Bauchschmerzen bekommen, wenn ich mal wieder viel zu gestresst war. Super, dass du da Hilfe anbietest!

    Alles Liebe
    Katii

    1. Liebe Katii,
      schön, dass es Dir gelungen ist den Zusammenhang zu erkennen. So muss Dein Symptom Bauchschmerzen sich nicht mehr oft melden.
      Alles Liebe
      Annette

  10. Wahnsinn, dass sich dies bereits im Alter von sechs Jahren bemerkbar gemacht hat. Welch langer, mühsamer Weg!
    Respekt vor soviel Arbeit an sich selbst und zu dem erforderlichen Mut, auch wirklich hinzusehen. Die meisten von uns sind wohl eher gut darin, diese Symptome zu verdrängen …
    Toll, wenn man es schafft, die Ursachen auch wirklich zu ergründen!
    Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße,

    Doris

    1. Liebe Doris,
      ich bekam einen unbändigen Lebensmut und Lebensfreude mit in diese Welt, das hat mir immer geholfen. Auch ich hätte lieber nicht an mir gearbeitet, damit war aber meine Seele nicht einverstanden :).
      Alles Liebe
      Annette

  11. Liebe Anette, herzlichen Dank für dieses spannende und interessante Theme. Nicht jeder geht so offen mit seinen „Schmerzen“ um. Ich hatte auch keinen ganz leichten Weg und musste lernen mich zu lieben. Auch heute gibt es Tage an denen es mir schwer fällt, aber ich arbeite daran 🙂
    Danke für deine offenen Worte.

    Viele Grüße
    Isa

  12. Mit deinen eigenen Erfahrungen bis Du ja die ideale Beraterin und Therapeutin, um anderen Menschen mit den gleichen Erlebnissen zu helfen. Ich finde es toll, dass Du das machst.

  13. Jeder Mensch vereint einfach Körper und Seele, was immer auch ein Zusammenspiel bedingt. Das eine kann nicht ohne das andere.
    Schwierig wird es aber, wenn körperliche Probleme zu vorschnell in eine psychosomatische Schiene geschoben werden, was gerne zum Belächeln führt.

    Liebe Grüße, Katja

    1. Liebe Katja,
      ja das kommt vor, damit ist jeder chronisch Kranke bei dem die Therapie nicht anschlägt, früher oder später konfrontiert. Aber keines der Extreme verleugnen oder verniedliche bringt irgendjemanden weiter.
      Alles Liebe
      Annette

  14. Hallo Annette!

    Auf seinen Körper, die Warnsignale und in weiterer Folge die Schmerzen zu hören, ist enorm wichtig. Viel zu oft werden diese Beschwerden leider leichtfertig vom Tisch gewischt oder mit Medikamenten „abgeschaltet“ ohne nach der tatsächlichen Ursache zu forschen.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  15. Ich bin schon bei meinen Kindern mit psychosomatischen Beschwerden konfrontiert! Das ist ein großes Thema und ich beschäftige mich schon seit Jahren damit. Interessanter Beitrag!

    lg
    Verena

    1. Liebe Verena,
      leider ist es so, dass immer mehr Kinder psychosomatisch reagieren. Vielen fehlt echte Freizeit. Was meine ich damit? Zeit sich ganz alleine mit sich zu beschäftigen. Einfach mal träumen, nichts tun, durch die Wiesen streunen… Wir wollen es zu gut machen und unseren Kinder viel bieten, dabei bleiben elementare Bedürfnisse auf der Strecke.
      Alles Liebe
      Annette

  16. Ein toller, informativer Beitrag. Ich selbst reagiere laut meinem Homöopathen psychosomatisch auf Stress. Oft plagen mich diffuse Magenkrämpfe, Sodbrennen und akute Schlaflosigkeit obwohl ich total k.o. bin. Es ist aber schon besser geworden, denn ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören und die Zeichen rechtzeitig zu verstehen.

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Liebe Sarah,
      danke, für Deinen offenen Kommentar. chronischer Stress hinterlässt sowohl auf der körperlichen als auch der psychischen Ebene seine Spuren.
      Alles Liebe
      Annette

  17. Sehr interessantes Thema! Leider wird immer noch viel zu sehr an den Symptomen herumgedoktert, statt Erkrankungen auf den Grund zu gehen. Aber dann könnten vielleicht nicht so viele Pharmazeutika an die Patienten „verkauft“ werden…
    Viele Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  18. Hallo Annette, ein wichtiges und schwieriges Thema zugleich, Danke für deinen Bericht. Wir sind Menschen, keine Maschinen, denen eine Schraube locker sitzt, die man nur festdrehen darf und schon funktioniert alles wieder reibungslos… Ich glaube aber auch, dass man vorsichtig damit umgehen sollte zu sagen, etwas ist psychosomatisch : Manchmal werden Probleme als psychosomatisch abgestempelt, die in Wirklichkeit doch körperlich sind, nur hat der Behandelnde das erforderliche Wissen nicht, das zu erkennen. Kann das sein? Liebe Grüße Bettina

    1. Liebe Bettina,
      Psychosomatisch bedeutet nicht, dass die körperlichen Symptome nicht real sind. Das ist der große Druckschluss, weswegen viele Menschen die Diagnose ablehnen und viele Ärzte und Therapeuten die körperlichen Symptome dann abtuen. Dann hat man noch nicht verstanden. Eine Migräne ist real mit all ihren Auswirkungen auf den Körper. Sie kann im EEG diagnostiziert werden, auch wenn die Psyche sie ausgelöst hat. Sie muss auch behandelt werden, aber eben nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der psychischen Ebene. Das ist mein Beweggrund dafür, dass ich integrative Medizin und Psychotherapie betreibe.
      Alles Liebe
      Annette

  19. Ein sehr privater Einblick von dir und dafür danke ich dir. Eine Freundin von mir leidet schon lange unter der Diagnose Reizdarm und hat schon alles ausprobiert. Schulmedizinisch wurde alles abgeklärt, psychisch auch, ganzheitliche Medizin auch ausprobiert aber nichts hilft.

    Aber schön zu lesen, dass du es geschafft hast.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

  20. Ein ganz großes Thema! Toll, dass Du Dich damit beschäftigst. Psychosomatisch war ich schon betroffen, ich hatte einen Reizmagen, für den es einfach keinen Grund gab. Bis ich den Job gewechselt habe, da war klar, wo er her kam. Als ich an Burn out gelitten habe, war das auch hauptsächlich psychosomatisch, denn ich habe mich selbst unter Druck gesetzt. In der Mutter-Kind-Kur habe ich dann gelernt, wie ich damit umgehen kann, wie ich zu reagieren habe, wenn ich erste Anzeichen habe (auch diese zu erkennen) und was ich dagegen tun kann.

    Lieben Gruß, Bea.

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