#7 Gesundheitsgeflüster der Podcast

Tierschutz - Wenn Menschen glaiben, dass sie Götter sind

Wenn Menschen glauben, dass sie Götter sind

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Tierschutz

Tierschutz ist in aller Munde und wird auch lautstark eingefordert. Ein wahrer Glaubenskrieg ist zwischen Allesfressern, Vegetariern und Veganern entfacht. Sowohl der Markt für tierische Nahrungsmittel als auch der für vegane Nahrungsmittel ist hart umkämpft.

Die Zahl der Veganer steigt, auch wenn man die Zahlen nur schätzen kann. Die Vehemenz, mit der diese Lebensform vertreten wird, grenzt an einen Glaubenskampf.

Eine aufgerollte Zeitung eignet sich gut zum Trainieren von Hunden, wenn man sie richtig benutzt. Nehmen Sie zum Beispiel eine aufgerollte Zeitung, wenn Ihr Hund etwas zerbeißt oder kaputt macht oder ins Zimmer pinkelt… Hauen Sie sich selbst damit auf den Kopf und wiederholen Sie mehrfach den Satz: „Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen. Ich habe vergessen…“ Nur für diesen Zweck allein sollte eine aufgerollte Zeitung bei der Erziehung benutzt werden. Wenn Ihr Hund Sie dabei auslacht, loben Sie ihn!

Verfasser unbekannt

Tierschutz – Haustiere in Not

Auf der anderen Seite stehen unsere geliebten Haustiere und ihre Not. Nicht zu vergessen all die Zootiere, Tier im Wildpark oder Zirkus. Und nicht zuletzt die Versuchstiere im Labor, die für uns tagaus tagein Qualen aushalten und sterben.

Manche Menschen machen ihre Haustiere zu Opfern, da sie sie zu sehr lieben und sie vermenschlichen und ihnen so ihre Natur nehmen. Egal ob es die Katze ist, die nicht nach draußen darf oder das Minischwein, das mit im Bett schläft. Oder ob Hund oder Katz vegetarisch ernährt werden, nur weil die Besitzer selbst so leben.

Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte das Buch „Das Kuscheltierdrama“ von Prof. Dr. Achim Gruber lesen, der als Tierpathologe so manches Kuscheltierdrama auf seinem Obduktionstisch untersuchen musste. Denn auch die über alles geliebten Haustiere leiden still!

Das Kuscheltierdrame - Tierschutz
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Das Unaussprechliche

Und dann gibt es noch das Unaussprechliche…. Gleichzeitig und weitgehend unbemerkt ereignen sich unfassbar grausame Dinge in der Genforschung, die jedes öffentliche Tierleid  in Abartigkeit übertrifft. Hör einfach in den Podcast rein, da erfährst Du mehr.

41 Antworten auf „#7 Gesundheitsgeflüster der Podcast“

  1. Leben und leben lassen!
    Ich achte darauf, dass meine Kosmetik ohne Tierversuche entwickelt wurde, aber versuche keinem das aufzudrängen. Ich esse Fleisch, aber respektiere es auch, wenn andere auf tierische Lebensmittel verzichten. Wir sollten einfach für uns entscheiden, welcher Weg der richtige ist.
    Viele Grüße
    Lara

  2. Oh ja, ein Thema das immer polarisieren wird. Ich persönlich denke ja, dass jeder seine eigene Meinung und Einstellung haben sollte und auch darf.
    Was die „Probleme“ mit den Haustieren angeht, tja, da bin ich der Ansicht, dass sich jeder vorab mit dem Tier der Wahl beschäftigen sollte. Ich habe auch verschiedene Haustiere und habe mich im Vorfeld nach artgerechter Haltung Sachkundig gemacht. Es bricht immer das Herz, wenn ich beispielsweise Wellensittiche in einsamen und zu kleinen Käfigen voller Plastikzubehör sitzen sehe.
    Eine gesunde Mischung aus eigenem Standpunkt und gut angeeignetem Wissen halte ich für lohnenswert.

    Liebe Grüße,
    Mo

  3. Huhu,

    interessante Themen die da aufgegriffen werden. Ich achte zum Beispiel darauf, keine Produkte zu verwenden die mit Tierversuchen im Zusammenhang stehen, aber andererseits darf meine Hauskatze auch nicht raus … Ich glaube bei solchen Themen da kann man sich echt streiten.

    LG
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      genau darum geht es mir. Nicht den moralischen Zeigefinger heben, sondern realistisch hinschauen. Dann muss man nicht streiten.
      Alles Liebe
      Annette

  4. Ein wichtiges Thema – auch für mich als Vegetarier. Ich finde aber trotzdem, dass man jedem da seine Meinung lassen sollte und sobald es dogmatisch wird wird es schwierig und unglaubwürdig!
    Dennoch ist es eine gute Entwicklung dass sich vermehrt Menschen darum Gedanken machen.

    LG
    Anni von https://www.yogagypsy.de

  5. So eine Katze, die nie nach draußen darf, kenne ich leider auch im Bekanntenkreis. Das arme Ding! Unsere Maya darf dagegen auf Bäume kletter, im Gras dösen und sich die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

    Ein wichtiges Thema, das du hier aufgreifst! Viele ahnen nicht, welche Verantwortung sie auf sich nehmen, wenn sie sich mal schnell ein Tier anschaffen!

    Liebe Grüße
    Jana

  6. Danke für den Buchtipp! Als Hundemama lese ich unter anderem sehr viele Bücher auf diesem Gebiet.
    Ich lebe zwar selbst auch vegetarisch und größtenteils vegan, würde das meinen Hunden aber nie aufzwingen. Die verschlingen ihr Frischfleisch jeden Tag aufs Neue. 🙂

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

  7. Ein kontroverses Thema! Ich akzeptiere die Entscheidung wenn jemand sagt er möchte Fleisch oder kein Fleisch essen. Ich trage kein Leder, keinen Echtpelz und versuche auf tierversuchsfreie Kosmetika zurückzugreifen. Fleisch essen ich tatsächlich, aber nicht viel. Habe auch schon mal 3.5 Jahre vegetarisch gelebt.

  8. Wo fängt Tierschutz an? Das ist halt die Frage. Ich esse weiterhin Fleisch, bei meinen vielen Intoleranzen habe ich auch kaum andere Wahl, sonst hätte ich Mangelerscheinungen. Aber man kann auch darauf schauen, woher das Fleisch kommt und so. Ich habe Tiere, die sonst im Tierheim oder wer weiß wo geendet wären, achte auf artgerechte Haltung (und wir sprechen dabei von 2 Graupapageie, da ist das garnicht so einfach). Was in Laboren abgeht, davon weiß jeder zu wenig. Einfach grausam!

    Lieben Gruß, Bea.

  9. Ich bin Vegetarierin und finde es manchmal schwierig, wie da auf einen reagiert wird. Als wäre man von den Zeugen Jehovas.
    Ich habe lange Zeit Fleisch gegessen, obwohl ich es für falsch hielt, daher weiß ich, wie schwer die Umstellung ist.
    Ich fände es aber schön, wenn die Menschen auf Fleisch aus der Massentierhaltung verzichten würden. Dann wäre schon viel gewonnen!

  10. Ich bin tatsächlich eine von denen, die den Tierschutz, wenn auch passiv, lebt. Was das bedeutet? Ich bin zwar keine aktive Tierschützerin, die ehrenamtlich arbeitet und auf Demos geht und sowas, aber ich lebe komplett vegan seit über 3 Jahren. In diesen 3 Jahren sah ich mich immer wieder Diskussionen ausgesetzt, die ich nie starten wollte, da Veganer immer wieder die kognitive Dissonanz ihrer Umwelt triggern und sich um einen herum unaufgefordert gerechtfertigt wird, was das Zeug hält. Ich finde jede*r so wie er*sie meint, aber bitte reflektiert und kritisch hinterfragend.
    Nun zu den Haustieren: ich hätte super gern eine Katze, aber diese müsste in unserer Wohnung ohne Ausgang hausen, was nicht im geringsten artgerecht ist. Für einen Hund (natürlich nur aus dem Tierheim, kaufen geht gar nicht, da ich finde, dass man mit Lebewesen nicht handeln sollte als seien sie Sachen) habe ich leider zu wenig Zeit. Ich stelle somit mein Bedürfnis nach einem Tier in meinem Leben zurück, bis ich vielleicht irgendwann die geeigneten Umstände bieten kann – und dann glücklich, und zum Leidwesen meines Mannes, zur verrückten Katzenfrau mutieren kann 😉

    Ein Lächeln,
    Miri von thesoulfoodtraveller.com

    1. Liebe Miri,
      ich lebte ja fast 30 Jahre selber vegan und das zu einer Zeit als das noch nicht so akzeptiert war. Du kannst Dir sicherlich meinen Rechtfertigungsdruck vorstellen. Wie oft bekam ich z.B. zu hören „Ihr armer Mann“ dabei war mein Mann schon immer Allesfresser.
      Alles Liebe
      Annette

  11. Ich bin ja auch der Meinung, Leben und Leben lassen. Heutzutage gibt es aber sehr viele Möglichkeiten, an die Tiere zu denken 🙂 wir verwenden zB nur tierversuchsfreie Putzmittel (Frosch bei DM) und ich versuche weitestgehend tierversuchfreie Kosmetika zu verwenden. Wenn man sich aber Tiere anschafft, sollte man sich vorher immer genau überlegen, wie diese artgerecht behandelt werden sollten.

    Liebe Grüße,
    Alice von http://www.alicechristina.com

  12. Ein wichtiges Thema! ich selbst achte darauf keine Produkte zu kaufen bei denen Tierversuche gemacht werden und esse Fleisch sehr wenig und bewusst. Ich denke hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur das Bewusstsein jedes einzelnen nach bestem Wissen und Gewissen zu leben und zu handeln.

    lg
    Verena

  13. Ich bin ganz bei dir! Und das obige Zitat finde ich klasse, dass habe ich mir gleich abgespeichert. Ich liebe meine Haustiere und finde es so schrecklich wie mancher zuhause mit seinem Tier umgeht, das zeigt auch, dass diese Menschen niemals Kinder bekommen dürfen!
    Ich lebe zwar nicht als veganer aber ich versuche so viel wie möglich ohne Fleisch zu essen und wenn, dann ist es nur eine Sorte. Ich könnte z.B. niemals Kaninchen, Reh etc. essen. Auch in der Kosmetik beschäftige ich mich schon länger damit nur noch Produkte zu benutzen die nicht an Tieren getestet wurden. Ich finde das so grausam und ich finde es auch so schade, wie wenig Interesse die meisten dafür aufbringen.

    Aber jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen und ich möchte mich herzlich bei dir bedanken, dass du diesen Beitrag geteilt hast!

    Liebe Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    1. Liebe Eileen,
      als Biologin liegt mir auch viel daran, die Forschung kritisch zu hinterfragen. Leider wird die Chimärenforschung in unserer Gesellschaft gar nicht wahrgenommen.
      Alles Liebe
      Annette

  14. Ich ernähre mich vegetarisch, oft vegan und ich achte darauf, dass meine Kosmetik auch tierversuchsfrei ist. Ich würde aber nie jemandem diese Lebensweise genauso aufdrücken wollen. Wenn jemand interessiert ist, erkläre ich ihm gerne meine Argumente und wenn ich jemanden überzeugen kann – gut. Aber wenn nicht, ist das eben so, jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen.

  15. Tierschutz ist ein echt komplexes Thema, das für jeden wahrscheinlich woanders anfängt. Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden wo er oder sie einen Beitrag leistet kann und will. Ähnlich wie beim Klimaschutz. Finde es aber grundsätzlich immer sehr wichtig über das Thema zu sprechen.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  16. Liebe Anette!
    Ja, es ist sicher ein Thema über das man reden muss! Aber das Problem ist halt das gleiche, wie bei Gesprächen über den Klimawandel. Man kann so oder so darüber diskutieren, am Ende ist es jeden (zwangsläufig) selbst überlassen, was und wie viel er tut.

    Aber man sollte auf jeden Fall nicht aufhören darüber zu reden!

    Liebe Grüße aus den Bergen,
    Roach

  17. Hallo Annette,
    ein komplexes Thema, dessen du dich mutig annimmst: Ich bin ganz bei dir, einerseits heißt es Tierliebe fängt beim Essen an, aber nicht dabei, ganz auf tierische Lebensmittel zu verzichten sondern sich zu überlegen, wo man einkauft und wieviel konsumiert wird. Es ist auch widersinnig: Da werden Haustiere gehalten, die Fleisch fressen müssen, da werden Haustüre gequält weil sie vermenschlicht werden usw., usw…. Das mit den Chimären höre ich das erste mal, das ist ja HORROR… um Gottes willen, bist du sicher, das ist kein verspäteter Aprilscherz?
    liebe Grüße
    Bettina

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