Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung

Tag der gesunden Ernährung

Heute am 07.03.2020 ist der Tag der gesunden Ernährung.

Der Mensch isst traditionell alles. Er ist also ein Allesfresser. Meine Generation kennt noch den Satz „es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“. Nur stand eben nicht jede Tag Fleisch oder Süßes auf dem Speiseplan und schon gar nichts industriell verarbeitetes. Das hat sich grundlegend geändert. Heute verhungern wir an vollen Tellern. Wie meine ich das? Viele Menschen sind zwar dick bis extrem adipös, leiden dennoch an extremen Mangelerscheinungen, da sie sich extrem schlecht ernähren. Wir müssen versuchen, ein vernünftiges Verhältnis zum Essen zu finden. Ein Thema das nicht leicht zu beleuchten ist, und bei dem oft genug die Emotionen hochkochen.

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Im heutigen Interview zum Thema Ernährung beantwortet die Ernährungsspezialistin Mag. Susanne Lindenthal einige relevante Fragen und lässt uns so an Ihrer Sicht auf Ernährung teilhaben.

Wie sieht für Dich gesunde Ernährung aus?

Gesunde Ernährung steht für mich in einem ganz engen Zusammenhang mit dem Genuss. Meine Klienten hören im Erstgespräch sicher zumindest einmal den Satz: „Essen muss Spaß machen und schmecken!“ Denn nur, wenn das, was wir täglich zu uns nehmen, auch schmeckt und uns Spaß macht, dann tun wir es auch. Ganz wichtig finde ich eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Bei mir gibt es keine Verbote. Es gibt nur Phasen, in denen man manche Dinge vielleicht meiden sollte. Und es ist immens wichtig, auf die Individualität zu achten. Selbst beim Verhältnis Kohlenhydrate-Proteine gibt es – innerhalb der physiologischen Grenzen – individuelle Unterschiede, die sich dann in der Zufriedenheit auswirken. Hat man die richtige Nährstoffzusammensetzung für sich selbst gefunden und auch die passenden Lebensmittel, die einem Spaß machen und schmecken und auch mit allem Notwendigen versorgen, dann ist die Ernährung gesund.

Wie viel Gemüse soll ich essen?

Da halte ich mich gerne an die 5 x am Tag Regel. Die besagt ja, 5 Portionen Obst und Gemüse, wobei die Obstportionen auf maximal zwei Portionen beschränkt sein sollten und Gemüse nach oben hin offen ist. Wenn es also mal mehr als drei Gemüseportionen werden sollte, dann macht das gar nichts. Viele schaffen diese drei Portionen oft nicht. Das liegt aber meiner Erfahrung nach gar nicht daran, dass sie nicht wollen, sondern dass meistens die Ideen fehlen, wie Gemüse zubereitet werden sollte und wo man überall Gemüse hineingeben kann. Ich habe eine liebe Freundin, die mir immer erklärt hat, ihr schmeckt einfach kein Gemüse, daher isst sie es nicht. Jedes Mal, wenn sie bei mir zum Essen war, ist sie aus dem Schwärmen nicht herausgekommen, wie gut ihr dieses Essen geschmeckt hatte. Dann habe ich Ihr gesagt, dass sie soeben mit Genuss zwei der täglichen Gemüseportionen gegessen hätte. Sie hat es nichtmal gemerkt. Sie hat Gemüse immer damit verbunden, dass es halt das „Gesunde“ in der Ernährung ist, was nicht unbedingt schmecken muss. Ich setze genau das in meinen Rezepten um, dass Gemüse ein mehrfach täglicher Bestandteil in unserer Ernährung ist, der gut schmeckt und Spaß macht. 

Gesunde Ernährung Gemüse

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Darf ich noch Fleisch essen? Oder warum sollte ich Fleisch essen?

Natürlich darfst Du noch Fleisch essen, allerdings mit Maß und Ziel. Ich halte es da eher wie die Omas, die leider noch aus Kosten- und Verfügbarkeitsgründen nur einmal wöchentlich den Sonntagsbraten aufgetischt haben. Fleisch ist ein wichtiger Energie- und Eiweißlieferant und sollte Bestandteil einer vollwertigen Ernährung sein. Damit meine ich jetzt vollwertig im Sinne von ausgewogen. Daneben liefert uns Fleisch das wertvolle Vitamin B12 und einige Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper braucht. Im Sinne des Denkmodells der Traditionellen Chinesischen Medizin liefert uns Fleisch Qi, Blut und Yang und ist daher ebenso notwendig, wie jede andere Lebensmittelgruppe auch. Fleisch sollte daher zwei- bis dreimal wöchentlich auf den Tisch, Fisch ebenso zweimal. Was oft übersehen wird, ist, dass bereits die Wurst oder der Schinken aufs Frühstücksbrot und der Schinken am Abend aufs Brot genauso dazuzählt, wie das Steak oder das Hühnerfrikassee zu Mittag. 

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Keine Lebensmittelgruppen weglassen

Ich halte nichts davon ganze Lebensmittelgruppen wegzulassen, denn die fehlenden Nährstoffe müssen dann anderweitig kompensiert werden. Das ist beispielsweise bei veganer Ernährung doch auch mitunter eine Herausforderung. Es ist natürlich nicht unmöglich. Du kannst Dich auch vegetarisch oder vegan gesund ernähren, nur brauchst Du da sehr viel Wissen, woher Du die fehlenden Nährstoffe bekommst. Kommen dann auch noch Unverträglichkeiten oder Allergien dazu, wird die Nährstoffversorgung zur großen Herausforderung. Das tragische ist, dass unser Körper eine Zeit lang recht gut mit Nährstoffdefiziten umgehen kann und wir es oft erst dann merken, wenn die Auswirkungen bereits gravierend sind. Da hilft es, wenn Du vorhast, Deine Ernährung auf vegan oder vegetarisch umzustellen, Dir professionelle Hilfe in Form einer Ernährungsberatung zu suchen. Dann weißt Du auch, worauf Du achten solltest, wenn Du ganze Lebensmittelgruppen meidest – aus welchen Gründen auch immer. 

Macht Zucker süchtig?

Es gibt einfach gewisse Gewöhnungseffekte durch den Verzehr von Zucker. Und es erfordert Willenskraft, davon wieder loszukommen. Zucker ist reine Energie, die der Körper an und für sich braucht. Die Glukose ist das Energiesubstrat schlechthin. So gut wie jede Zelle arbeitet mit Glukose, um daraus die notwendige Energie zu ziehen, die sie braucht. Daher verspüren wir auch einen Energiekick, wenn wir zuckerhaltige Nahrungsmittel zu uns nehmen und durch diesen Hype sind wir auch ein Stück weit zufriedener und ausgeglichener, vermeintlich. Denn wenn der Blutzucker, der durch die einfachen Zucker, die wir in Süßigkeiten finden, wieder absackt, dann geht es uns plötzlich gar nicht mehr so gut. Was machen wir dann? Wieder Zucker zuführen, denn das positive Hochgefühl ist wesentlich angenehmer. Gerade die Blutzuckerspitzen, die diese einfachen Kohlenhydrate (= Zucker) verursachen, schaden uns mehr als sie uns guttun. Die Glukose aus komplexen Kohlenhydraten (= Zucker aus vielen Glucosemolekülen aufgebaut, z.B. in Getreide, Kartoffeln, usw.) lässt auch den Blutzuckerspiegel ansteigen, allerdings langsam und kontinuierlich. Die Zellen werden mit der entsprechenden Energie versorgt, ohne diesen übertriebenen Hype und ohne nachher so rasant wieder in den Keller abzusacken. Das ist wesentlich gesünder und macht auch nicht süchtig. Ich habe zum Thema Kohlenhydrate einen Blogartikel geschrieben, da habe ich die Zusammenhänge etwas genauer erklärt.

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Was macht dick: Fett oder Zucker?

Keines der beiden Substanzen macht per se dick. Die Dosis macht, dass ein Ding ein Gift ist, um an dieser Stelle Paracelsus zu zitieren. Ich mag ihn, denn er hatte sooo Recht mit dieser Aussage. Es gab Zeiten, da wurde Fett verteufelt, derzeit sind es die Kohlenhydrate, bzw. Zucker, was ja nur eine andere Bezeichnung dafür ist. Man muss unterscheiden, welche Kohlenhydrate man zu sich nimmt und in welcher Menge und genauso ist es mit dem Fett. Dick wird man in erster Linie durch eine schlechte Energiebilanz: nimmt man mehr Energie zu sich als man verbraucht, muss die Energie irgendwo hin. Es verschwindet ja keine Energie, also wird sie gespeichert und bei uns Menschen geschieht das in einem sehr ausgeklügelten System, nämlich den Fettzellen. Hätten wir diese nicht, dann könnte unser Knochengerüst unseren Körper kaum tragen. Denn Fett ist ein sehr effizienter Energiespeicher. Müsste die Energie in Form von Kohlenhydraten oder Eiweiß gespeichert werden, dann wären wir wahrscheinlich um ca. 1/3 schwerer. Fett als Energiespeicher hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. 

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Machen Kohlenhydrate am Abend dick?

Da kann ich mich nur wiederholen. Kohlenhydrate am Abend machen genauso wenig dick wie am Morgen. Esse ich allerdings am Abend sehr üppig und in einer Menge, die der Körper nicht mehr verbrennen kann, dann werde ich diese Energie in meinen Fettdepots speichern. Innerhalb der physiologischen Grenzen gibt es allerdings schon Menschen, die sollten Kohlenhydrate am Abend etwas reduzieren und die Kohlenhydrate vorzugsweise zum Frühstück und zu Mittag verzehren. Aber es gibt genauso Menschen, bei denen es keinen Unterschied macht, ob sie ihre Kohlenhydrate auf drei Mahlzeiten aufteilen oder nur auf die zwei tagsüber. Das sind die Unterschiede, die ich eingangs angesprochen habe. Die gilt es zu klären, um für sich das Optimum aus der Ernährung herauszuholen. 

Brauche ich Superfoods?

Hier eine Gegenfrage? Was sind Superfoods? Gleich mal vorweg: es gibt keine offizielle, fachliche und rechtlich bindende Bezeichnung für Superfood. Dabei handelt es sich um einen Marketingbegriff, den sich die Industrie zunutze gemacht hat, um vor allem Lebensmittel aus anderen Herkunftsländern oftmals überteuert bei uns in den Handel zu bringen. Es empfiehlt sich, diesen Begriff in jedem Fall einmal kritisch zu hinterfragen. Im Allgemeinen soll ein sogenanntes Superfood ein Lebensmittel mit besonderen gesundheitlichen Vorteilen sein. Auch das ist kritisch zu hinterfragen, denn oftmals gibt es zwar Studien, die eine gesundheitliche Wirkung bestätigen, allerdings sind diese Studien meist nur im Labor durchgeführt oder mit derart hohen Dosierungen, dass eine direkte Übertragung auf die Alltagsernährung nur schwer möglich ist. Da ist es doch viel besser, einmal hinter die Kulissen zu schauen, was diese Lebensmittel wirklich an Nährstoffen mitbringen und ob wir das nicht auch in Lebensmittel finden, die bei uns heimisch sind.

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Es geht hier vor allem um die Sekundären Pflanzenstoffe

Ich habe dazu einen Gastartikel für die Wirtschaftskammer Niederösterreich geschrieben, in dem ich genau erkläre, was Sekundäre Pflanzenstoffe sind. Wir finden diese Stoffe übrigens in frischem Obst und Gemüse und zwar immer genau das, was wir gerade brauchen, in dem Obst und Gemüse, welches gerade saisonal und regional verfügbar ist. Es braucht keine Chiasamen und Acerola-Kirsche um ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu sein.

Wann sollte ich Deiner Meinung nach die letzte Mahlzeit des Tages zu mir nehmen? 

Das hängt ganz davon ab, wie Dein Tagesrhythmus ausschaut. Wenn wir von einem „normalen“ Tagesrhythmus ausgehen, an dem Du zwischen 6:00 und 7:00 Uhr aufstehst und frühstückst, dann zwischen 12:00 und 14:00 Uhr Dein Mittagessen hast, dann wäre die beste Zeit für das Abendessen zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Und dabei gehe ich davon aus, dass Du zwischen 22:00 und 23:00 Uhr schlafen gehst. Jemand der allerdings einen anderen Tagesablauf hat oder das andere Extrem, z.B. in Nachtschichten arbeitet, der sollte seinen Mahlzeitenrhythmus daran anpassen. Ganz wichtig ist die Einhaltung von Pausen zwischen den Mahlzeiten. Die sollten im Normalfall zwischen 4 bis 6 Stunden betragen. Und wie gut eine Abendmahlzeit verträglich und bekömmlich ist, hängt von vielen, auch individuellen Faktoren ab. Die Chinesische Medizin empfiehlt die Mahlzeiten analog der Organuhr einzunehmen, was wiederum dem entspricht, was unsere Omas und Vorfahren schon gesagt haben: Frühstücke wie ein Kaiser, iss zu Mittag wie ein Edelmann und zu Abend wie ein Bettler. Dazu habe ich eine ganze Artikelserie geschrieben.

Ist „Bio“ wirklich gesünder?

Ja und nein. Ja, weil ich davon überzeugt bin, dass ein natürlicherer Erzeugungsprozess bei Lebensmitteln wirklich etwas ausmacht. Es macht einen Unterschied, ob eine Karotte natürlich gewachsen ist oder ob sie das nur konnte, weil entsprechende Spritzmittel im Einsatz waren. Es macht einen Unterschied, ob Tiere mit Antibiotika vollgestopft werden, damit sie in engen Käfigen überhaupt überleben. Wir essen das ja alles bis zu einem gewissen Grad mit. Und wir essen den Stress mit, dem die Tiere ausgesetzt sind. Denn Stress ist auch ein chemischer Prozess im Körper. Stresshormone werden freigesetzt, die dann im Stück Fleisch enthalten sind. Ja, davon bin ich überzeugt. Aber, es ist natürlich alles eine Frage des Ausgangspunktes. Wenn sich jemand bis dato nur von Fertiggerichten ernährt hat und jetzt als ersten Schritt damit beginnt, selbst zu kochen und selbst Mahlzeiten zuzubereiten, dann ist das schon ein wirklich großer Schritt. Dann entfallen viele Zusatzstoffe, die in Fertigprodukten enthalten sind, automatisch und dieser Mensch tut sich schon alleine deshalb etwas Gutes, selbst wenn die Produkte aus konventioneller Produktion stammen. Es ist immer eine Frage der Perspektive und manchmal ist es eben aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, alles in BIO-Qualität zu kaufen. Und dann kommt noch dazu, dass wir BIO auch einmal kritisch unter die Lupe nehmen müssen.

Denn nicht alles ist BIO wo BIO draufsteht

Und umgekehrt. Viele kleinere Bauern verzichten auf den monetär sehr aufwändigen Prozess der Bio-Zertifizierung, produzieren aber dennoch biologischer als so mancher Bio-Großbetrieb. Andererseits haben Großbetriebe ihre Felder oft neben konventioneller Produktion. Das Dünge- und Spritzmittel im Boden kennt leider keine Grundstücksgrenze. Daher ist eine Kontamination der Bio-Produkte nicht auszuschließen. Daneben sind die Bedingungen für BIO-Großbetriebe auch noch nicht optimal, weder in der Tierhaltung noch in der Produktion pflanzlicher Lebensmittel. Also, ja, ich bin 100 % für Biologischen Landbau und für den Verzehr der Produkte und ich empfehle das auch in meinen Beratungen. Aber alles mit Maß und Ziel und einem vernünftigen Umgang. Wesentlicher ist meines Erachtens der Regionalist und die Saisonalität um im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. 

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Wie gesund ist Tiefkühlkost?

In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Das der Ernährungswissenschafterin, die Dir hier antwortet, dass der Nährstoffgehalt an Mikronährstoffen (also Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und natürlich auch Sekundäre Pflanzenstoffe) in Tiefkühlware teilweise sogar höher und besser ist, als in Frischware, die schon seit 2 Wochen im Laden liegt und auf Abnehmer wartet, oder die eine lange Reise von der Produktionsstätte bis zum Endkunde hinter sich hat. 

TCM

Als Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Diätetik muss ich Dir darauf antworten, dass Tiefkühlkost eine Kälte gespeichert hat, die Du mit noch so langem Kochen nicht mehr hinausbringst und da gibt es Beobachtungsstudien, die das belegen. Das sind allerdings – und auch das muss man kritisch hinterfragen – Extremfälle, deren Hauptbestandteil der Ernährung aus Tiefkühlfertigprodukten, aufgewärmt in der Mikrowelle, bestehen. 

Mix

Wenn ich es aus der Praxis beantworten darf: ein guter Mix macht es aus. Ich verwende beispielsweise sehr gerne Tiefkühlerbsen, Tiefkühl-Blattspinat und hin und wieder friere ich mir übrig gebliebene Speckwürfel, Schinkenreste oder Brot und Gebäck ein. Auch ein Mischgemüse habe ich in meinem Tiefkühlfach, für Notfälle. Und Kräuter, die beim Trocknen zu viel an Aromen verlieren. Petersilie und Schnittlauch beispielsweise und auch Koriander und Zitronengras habe ich meist gefroren zuhause. Ansonsten konserviere ich sehr viel in Gläsern, so wie das unsere Omas früher gemacht haben. So habe ich immer irgendwelche Eintöpfe oder Suppen in Gläsern in der Speisekammer. Das ist mein selbst gemachtes Fast Food oder Fertiggericht. Es geht nämlich dann das Aufwärmen genauso schnell wie sonst mit einem Fertiggericht. Damit reduziere ich die Tiefkühlkost auf ein notwendiges Minimum.

Ist es sinnvoll drei Mahlzeiten am Tag zu essen und gibt es Menschen für die es gesünder ist viele kleine Mahlzeiten zu essen?

Für manche Menschen ist es sinnvoller statt 3 Mahlzeiten täglich 4 bis 5 kleinere Mahlzeiten zu essen. Für den gesunden erwachsenen Menschen, der in keiner besonderen Lebensphase steckt, der einen Tagesrhythmus hat, wie oben bereits beschrieben, sind drei Mahlzeiten mit entsprechenden Pausen das sinnvollste. Das habe ich in der oben bereits erwähnten Artikelserie genauer erläutert.

Ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag?

Wenn ich diese Frage im Hinblick auf das Denkmodell der Chinesischen Medizin betrachte, dann sage ich jedem Fall ja, denn in der Früh ist die Verdauungskraft am stärksten und in der Früh brauchen wir die Energie, damit wir gut in den Tag starten. Laut der Organuhr der TCM ist die Hochzeit von Magen und Milz, also von den Funktionskreisen, die für die Funktion der Verdauung verantwortlich sind, zwischen 7:00 und 9:00 Uhr. In dieser Zeit arbeiten diese Funktionskreise bzw. Organsystem am besten. Zwischen 19:00 und 21:00 Uhr abends arbeiten sie am Schlechtesten. Und dieses Wissen hatte die traditionell lebende Bevölkerung in Europa auch, denn wo käme denn das oben bereits zitierte Sprichwort sonst her? Frühstücke wie ein Kaiser … heißt so viel wie, lege besonderes Augenmerk auf Dein Frühstück, denn das sollte die wichtigste Mahlzeit des Tages sein. Und dann gilt wieder, wie bei all diesen Weisheiten, sie müssen in Deinen individuellen Plan und Tagesablauf passen.

Muss eine warme Mahlzeit täglich sein?

Ich empfehle schon zumindest eine warme Mahlzeit täglich und zwar warm im Sinne von gekocht. Kochen macht unsere Mahlzeiten bekömmlich und leichter verdaulich. Im Grunde ist kochen nichts anderes, als die Speisen „vorzuverdauen“. Denn Kochen zerlegt zum einen mechanisch – wie das sonst unsere Zähne im Mund machen. Zum anderen zerlegt kochen chemisch und durch Hitze noch einmal physikalisch – wie das sonst im übrigen Verdauungstrakt passiert. Das heißt, wir nehmen unserem Verdauungstrakt dadurch etwas an Arbeit ab. Das spart Energie, die der Körper gut für andere Dinge verwenden kann. Natürlich hängt das auch von der individuellen Situation des einzelnen ab. Ganz abgesehen davon, dass wir dem Körper mit etwas Warmen auch Wärme per se zuführen, die gerade in den kälteren Monaten des Jahres eine Wohltat für den Bauch sein kann. 

Vita

Susanne Lindenthal
Susanne Lindenthal

Mein Name ist Susanne Lindenthal und ich verbinde in meiner Arbeit das Beste aus zwei Welten.

Als Ernährungswissenschafterin und als Ernährungsberaterin nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) habe ich in meiner Praxis in Baden bei Wien meinen Beratungsschwerpunkt auf funktionellen Verdauungsstörungen. Dazu zählen neben den Lebensmittelunverträglichkeiten (z.B. Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption) auch nicht diagnostizierbare Magen- und Darmbeschwerden oder Stoffwechselstörungen.

Die Verdauung hat mich schon im Studium mehr als begeistert. Was die Chemie im Körper alles leistet, was bei den Verdauungsprozessen im Körper alles passiert, die Zerlegung in die kleinsten Bausteine dieser Welt, und das völlig unbewusst und ohne, dass man darüber nachdenken muss. Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk und wir merken erst, was er alles leistet, wenn mal etwas nicht mehr so funktioniert, wie es sollte, wenn es anfängt zu zwicken. Durch die Kombination der modernen Ernährungswissenschaft mit der Traditionellen Chinesischen Medizin konnte ich die blinden Flecken in beiden Welten ausgleichen und die Lösung für viele Verdauungsprobleme finden. Das ist mein Weg für meine KundInnen zu einem besseren Bauchgefühl.

Mein Zugang in der Beratung und auch bei meinen Onlineprogrammen ist ein sehr praxisorientierter. Von meinen KundInnen und KlientInnen werde ich immer wieder nach Rezepten gefragt, die sich im Alltag schnell, einfach und vor allem gesund kochen lassen. So ist essenbelebt. Rezepte für jeden Tag entstanden. Das Online-Programm vereint mein Fachwissen zum Thema Ernährungswissenschaften mit meiner langjährigen Erfahrung aus der Ernährungsberatung und meiner persönlichen Geschichte:

Auch ich war einmal eine berufstätige Mutter mit zwei Kindern. Daher weiß ich, dass Kochen im Alltag mit Job und Familie zur Herausforderung werden kann. Wenn ich zwischen zwei Terminen gerade mal eine Stunde Zeit habe, dann muss sich kochen, essen und Küche zusammenräumen in dieser Zeit ausgehen. Schließlich will ich danach auch noch ein paar Minuten Pause für mich haben. Ich habe also im Laufe der Zeit mein Repertoire an ausgewogenen, gesunden und schnellen Rezepten ständig erweitert und gebe nun mein Wissen in Form von gesunden und einfachen Rezepten im praktischen Wochenplan weiter!

62 Antworten auf „Gesunde Ernährung“

  1. Gesunde Ernährung ist wichtig, wobei ich da auch noch viel lernen und umsetzen muss. So viel Fleisch esse ich gar nicht, aber es könnte auch mehr Gemüse sein. Ich nehme mir das auch immer vor, aber so richtig „überwinden“ konnte ich mich bisher nicht.

    1. Liebe Michelle,
      vielleicht ernährst Du dich ja gar nicht schlecht. Wenn wir ein gutes Körpergefühl haben ist das nämlich oft der Fall.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Michelle, das mit dem Gemüse essen fällt vielen schwer und es muss auch nicht immer alles auf einmal und sofort umgesetzt werden. Es ist schon mal ein erster toller Schritt, wenn es Dir auffällt und der nächste Schritt ist dann, einfach mal eine Portion Gemüse mehr in der Woche einzubauen und das dann langsam zu steigern. So kommst Du bald auf ein ausgewogenes Maß an Gemüse, Fleisch und Kohlenhydraten.
      LG Susanne

  2. Dein Artikel hat mir heute gezeigt, dass Ernährung ein sehr umfangreiches Thema ist und auch viele verunsichert. So sehe ich es überall. Ich habe meinen Weg gefunden und auch wenn ich vielleicht supplementieren muss, esse ich kein Fleisch oder Wurst mehr. Auf Süßes möchte und kann ich auch nicht wirklich verzichten. Obst einmal am Tag und Gemüse auch. Jeder muss selbst entscheiden und doch sind solche Berichte und Artikel wie deiner, eine sehr gute Orientierung.
    Liebe Grüße Caro

    1. Liebe Caro,
      wenn man bedenkt wie mit dem Thema umgegangen wird bin ich bemüht ohne erhobenen Zeigefinger zu berichten. Wissen um die Zusammenhänge vermitteln und dann den gesunden Menschenverstand seine Arbeit machen lassen.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Caro,
      ja, da hast Du völlig Recht, es muss jeder seinen individuellen Weg finden und der muss passen. Die Ausgewogenheit ist wichtig und das geht natürlich auch ohne Fleisch. Und auf Süßes zu verzichten ist nicht notwendig, wenn man es nicht übertreibt. Es gibt für mich keine ungesunden Lebensmittel und ich genieße selbst auch gerne mal ein Stück Schokolade oder ein Stück Kuchen. Halt alles mit Maß und Ziel. Ich freue mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt.
      LG Susanne

  3. Ja, was ist gesunde Ernährung? Ich glaube, am Ende zeigt unser Körper uns, was wir richtig machen und was wir besser machen sollten. Bauchweh, Kopfweh, Schwindel, Müdigkeit – alles das kann ein Ausdruck ungünstiger Lebensmittelauswahl sein. Unter dem Strich ist wichtig, das in unseren Zellen alle Bausteine des Lebens stets in ausreichender Menge und im richtigen Verhältnis verfügbar sind. Wie ich das erreiche wird kontrovers diskutiet. Ernährung ist Religion. Es gibt sogar Kriege unter den Anhängern verschiedener Ernährungsweisen. Als ich 14 war, habe ich fast 20 kg abgenommen, von 70 kg runter auf 50 kg bei 1,68 m Größe. Und gehalten. Wer träumt da nicht von? Meine „Diät“ bestand aus je zwei Scheiben VK-Brot mit Butter, Käse und Wurst am Abend und am Morgen, zwei Äpfeln, einem Teller Gemüse, Kartoffeln, Salat auch mal Fleisch oder Fisch und einem Quark-Dessert oder einem Riegel Schokolade mittags. Dann noch Mineralwasser, Tee, Kaffee. Alle Portionen mit dem Handmaß gemessen und der Aufschnitt „für Besuch“ geschnitten. Und viel Bewegung. Damals waren meine Blutwerte in Ordnung, ich fühlte mich fit und habe bei den Bundesjugendspielen einiges an Urkunden gewonnen. Nichts für ungut, aber jeder Veganer, jeder Low Carb Anhänger, jeder Blutgruppen-Diät-Anhänger oder was sonst noch Anhänger würde mich für meinen Weg abzunehmen steinigen. Vielleicht zu Recht. Wir sind alle individuell verschieden… Gesunde Ernährung? Was ist das? Ich weiß es nicht, ich kann es nicht sagen und doch bin ich Ernährungswissenschaftlerin. liebe Grüße Bettina

    1. Liebe Bettina,
      so ist es, auch wir Fachfrauen tun uns mit dem Thema manchmal schwer. Für mich gibt es eine individuell gesunde Ernährung. Was für mich optimal ist kann für Dich eventuell nicht einmal suboptimal sein. Räumen wir auf mit dem Diätenwahn. Doch weißen wir darauf hin, dass denaturierte Fertignahrung in keinem Fall gesund ist.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Danke liebe Bettina, liebe Kollegin,
      das kann ich nur unterschreiben. Und ja, liebe Annette, ich sehe in der Entwicklung dieses momentanen Diätenwahn(sinns), den es in unterschiedlichsten Ausprägungen ja schon seit Jahrzehnten gibt, die größte Gefahr!
      LG Susanne

  4. Sehr, sehr gute Zusammenfassung. Da ich mich selbst viel mit Ernährung beschäftigt habe, kenne ich das meiste schon und habe auch einiges ausprobiert.
    Ich finde es toll, dass immer wieder die Individualität betont wird. Es gibt einfach kein Schema F für jeden Menschen. Das sollten sich viele hinter die Löffel schreiben 😉

  5. Ich finde es so schwer, mich während der Arbeit wirklich gesund zu ernähren. Ich brauche morgens ein paar Kohlenhydrate, dafür nehme ich in der Regel ein Vollkornbrot. Aber ich bin zu sehr an feste Zeiten gebunden mit dem Essen und würde viel lieber dann Essen, wenn ich wirklich Hunger habe. Im Urlaub und am Wochenende klappt es viel besser, dann ist auch meine Energiebilanz besser als während der Arbeitszeit.

    1. Liebe Tanja,
      das ist ein Problem, da gebe ich Dir recht. Weder Schul- noch Arbeitspausen sind auf die menschlichen Bedürfnisse abgestimmt. Da gibt es großen Änderungsbedarf.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Tanja,
      das kann ich gut verstehen, und ich kann Dir da nur den einen Tipp geben, nimm Dir selbst den Druck raus. In der Chinesischen Diätetik steht für die Mitte und die Funktion der Mitte die Regelmäßigkeit an vorderster Stelle. Gerade die Verdauung liebt regelmäßige Zeiten. Vielleicht passen einfach die Portionsgrößen nicht. Schau Dir das mal an und experimentiere mit geringeren Mengen zu den Mahlzeiten, wenn die Abstände zur nächsten Mahlzeit zu gering sind, so dass Du von selbst wieder Hunger bekommst. Oder versuche mal ein anderes Frühstück, einen Porridge zum Beispiel. Vielleicht passt das Frühstück mit dem Vollkornbrot nicht optimal für Dich. Es spielen ja immer mehrere Parameter zusammen.
      LG Susanne

  6. Gesunde Ernährung wird für mich auch immer wichtiger, gerade jetzt im Alter aber ich erwische mich dann immer wieder bei das ich mir wieder einen Energy hole oder sonst was, das es dann wieder zu nichte macht.
    Ich finde toll, das du auch sagst man sollte keine Lebensmittelgruppen weglassen, da hört man ja oft was anderes.
    Aber bin auch davon überzeugt das man auch mal Fleisch oder Fisch essen sollte.
    Aber immerhin einkaufen tue ich mittlerweile auch bewusster und schaue mehr drauf woher die Produkte kommen.
    Vielen Dank für den schönen und ausführlichen Artikel.
    Gruß Steffi

    1. Liebe Steffi,
      alleine, dass es Dir bewusst ist und dass Du bewusster einkaufen gehst, ist ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung. Und wenn Du Dir zwischendurch mal wieder etwas holst, was es Deiner Meinung nach „zunichte macht“, dann tue das ohne schlechtes Gewissen, genieße es und mach einfach weiter. Es zählen die kleinen Schritte und das große Ganze. Es gibt keine ungesunden Lebensmittel, es ist lediglich die Dosis und mit kleinen Schritten sich einer ausgewogeneren Ernährungsweise anzunähern ist das beste was Du tun kannst. Wenn Du einmal im Monat einen Tag hast, wo alles stimmt und den restlichen Monat gar nicht aufpasst, hat das keine so große Wirkung, als wenn Du jeden Tag ein kleines bisschen änderst. In Summe macht das dann viel mehr aus und es ist weniger Kraft nötig um das umzusetzen. Alles Gute dabei!
      LG Susanne

  7. Hallo, war bitte gibt es einen Tag für gesunde Ernährung? Darauf sollte man sowieso das ganze Jahr über achten, nicht wahr? Ich bin der Meinung: von allem ein bisschen, dann passt das schon. Liebe Grüße Claudia

    1. Liebe Claudia,
      jeder Vierte ist krankhaft fettleibig. 2014 sind 32383 Menschen aufgrund ihrer Fettleibigkeit frühzeitig verstorben. Dieser Tag hat also durchaus seine Berechtigung.
      Alles Liebe
      Annette

      1. Da ich nicht gläubig bin und generell wenig von solchen Phasen a la „dann, wenn Tag X kommt“ bin, ist die Fastenzeit nichts für mich. Aber ich denke, bei mir pegelt es sich auch wieder ein, wenn ich zurück in Deutschland bin im Mai.

        1. Liebe Miriam,
          Fasten hat nichts mit Deinem Glauben zu tun. Die Kirche hat sich nur die beste Zeit zum Fasten ausgesucht und in den Kirchenkalender eingepflegt.
          Alles Liebe
          Annette

    1. Liebe Miriam,
      für mich ist „zuviel Zucker essen“ oder dieser Heißhunger auf Süßes ein Symptom. Das bedeutet oft, dass (aus westlicher Sicht) das Verhältnis von Kohlenhydraten und Eiweiß nicht stimmt und dass (aus chinesischer Sicht) ein Ungleichgewicht im Funktionskreis Milz-Magen, also der Mitte, besteht. Der Heißhunger verschwindet meist ganz von selbst, wenn man das behebt.
      LG Susanne

  8. Gesunde Ernährung finde ich sehr wichtig. Seit ich einen Thermomix habe, fällt es mir irgendwie auch leichter mich gesünder zu ernähren. Inzwischen esse ich Fleisch auch nur noch, wenn ich Hunger danach habe.

    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

    1. Liebe Saskia,
      auf seinen Körper zu hören ist sinnvoll, denn er ist schlau. Da machst Du es mit dem Fleischkonsum in jedem Fall richtig.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Saskia,
      ja, das sehe ich auch immer wieder bei meinen KlientInnen, dass der Thermomix diese Wirkung hat :-). Ich liebe den Thermomix auch, denn er erleichtert das Kochen ungemein. Und wenn Du dabei dann auch auf Deinen Körper hörst, dann ist das doch perfekt.
      LG Susanne

  9. Ich esse einfach tierisch gerne und genieße es in vollen Zügen. Wie Du ja auch schreibst, ist das eigentlich schon die halbe Miete für gesunde Ernährung, weil man dann wahrscheinlich auch vielfältig isst. Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger, das Essen zu genießen, als die Salatblätter zu zählen. Wenn man was wirklich Leckeres will, gehören Gemüse, Salat und Obst doch eigentlich ganz automatisch dazu…
    LG Renate

  10. Gesunde Ernährung gehört meiner Meinung nach auf den Lehrplan! Ernährungstechnisch kann man zwar soviel richtig, aber noch viel mehr falsch machen! Wie du schon schreibst, viele verhungern vor vollen Tellern, wissen nicht, was sie sich mit ihren Lieblings“lebensmitteln“ antun!

    Ich esse übrigens selten Frühstück, mein Tag startet mit dem Mittagessen!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Liebe Jana,
      die Individualität im Ernährungsrhythmus ist ein Schlüssel um sich mit seiner Ernährung wohlfühlen zu können.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Jana,
      ja, da gibt es wirklich noch Nachholbedarf. In manchen österreichischen Schulen wird da schon viel gemacht, wie das in Deutschland ist, weiß ich leider nicht. Wichtig ist, sich vor allem von den vielen unterschiedlichen Informationen im Netz nicht verrückt machen zu lassen und besser seinem Bauchgefühl zu vertrauen. Wenn man unsicher ist, dann gibt es ja Fachleute, denen man sich anvertrauen kann.

  11. Wow! Was für ein toller Artikel über gesunde Ernährung. Der kommt direkt in meine Favoritenliste. Von der 5x täglich Gemüseregel habe ich neulich auch schon etwas gehört. Finde das super spannend, auch mit den Kohlehydraten am Abend.
    Ein sehr fundierter und gut erklärter Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Mo

    1. Herzlichen Dank, liebe Mo,
      ich freue mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt! Weitere Infos und vorallem auch detaillierte Infos findest Du in den Links, die eh auch schon im Artikel genannt sind und auch meinem Blog.
      LG Susanne

  12. Ich esse nach wie vor das, was ich gerne mag. Halt einfach nach Low Carb. Alles in Maßen und nicht Massen und lieg da wohl ganz richtig, wenn ich meine Werte ansehe. Manchmal denke ich ja, wir diskutieren zuviel über das Thema Ernährung.
    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      wie können wir zu viel über Ernährung diskutieren? Hättest Du Dir keine Gedanken über Deine Ernährung gemacht wo würdest Du heute stehen?
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Sandra,
      ich stimme Dir zu, teilweise wird einfach zuviel drüber diskutiert, was nicht alles weggelassen werden soll, als das zu schätzen, was wir haben und unser tägliches Essen einfach nur zu genießen. Dennoch ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass uns die Ernährung alles zur Verfügung stellt, was wir brauchen. Denn dieses Wissen geht leider zunehmend verloren. Übrig bleiben dann irgendwelche „Weisheiten“ von selbsternannten Ernährungsgurus, die den einzelnen mehr in die Irre führen können, als sie hilfreich sind. Das ist leider meine Erfahrung. Daher versuche ich gerade mit solchen Beiträgen wie dieser hier, etwas aufzuklären und wieder an den Hausverstand zu appellieren und vor allem an das Bauchgefühl.
      LG Susanne

  13. Huhu,

    ich versuche auch öfters am Tag Gemüse zu essen, allerdings schaffe ich das nicht auf 5 Portionen am Tag aufzuteilen.

    Bei Bio bin ich auch immer recht vorsichtig, weil eben nicht alles wirklich Bio ist, daher pflanzen wir gerne einige Dinge selber an.

    LG
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      in Deutschland ist das geregelt, wo Bio drauf steht ist auch Bio drin. Bei konventioneller Ware kannst Du in jedem Fall sicher sein, dass Gift, genetische Veränderte Zutaten etc. drin ist.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Steffi,
      ich weiß, mit dem Gemüse da bist Du nicht alleine, da gehts vielen so, dass sie nicht wissen, wie sie die 5 Portionen unterbringen sollen. Schau mal bei meinen Rezepten am Blog. Und auch in meinem Abo liefere ich Rezepte, wo vielen gar nicht auffällt, dass da so viel Gemüse drinnen ist :-D. Es liegt meist an den Ideen, wie bereite ich Gemüse zu, dann ist es oft ganz einfach und vielfach kommen die meisten dann sogar auf mehr als 5 Portionen am Tag.
      LG Susanne

  14. Ich versuche natürlich, gesunde Lebensmittel auf den Tisch zu bringen – nicht nur für mich, auch für die ganze Familie. Ja, schmecken muss es. Und satt machen. Fleisch kann, aber muss nicht dabei sein. Bei Süßem wird es schwierig 😉 da bin ich selbst seeeehr anfällig für Versuchungen.

    1. Liebe Cornelia,
      Süßes und der Heißhunger drauf ist meist ein Symptom, dass etwas im Ungleichgewicht ist. Da gilt es mal auf Ursachenforschung zu gehen und zu schauen, wo es bei Dir herkommt, dass Dir die Dosierung schwer fällt. Wenn Du jedoch die Ursache gefunden hast, dann ist es leicht, dann kann Dich nichts mehr in Versuchung bringen.
      LG Susanne

  15. Toller Beitrag, sehr zeitgemäß! Und ich stehe da voll hinter Dir: Gesunde Ernährung ist wichtig, aber die Ernährung hat sich so geändert, dass man am vollen Teller verhungert! Mangelerscheinungen sehe ich jeden Tag, wenn man die Leute mal näher betrachtet! Schau ihnen in die Augen und deren Haut an, da sieht man es genau.

    Mit meinen vielen Allergien und Unverträglichkeiten fällt es mir schwer, mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Denn ich esse auch Fleisch, ich sehe das wie Du, die Menge macht das Gift.
    Allerdings kann ich kaum Fisch essen, kaum Obst. Das nervt mich sehr. Ich versuche dies auszugleichen, aber das ist nicht einfach.

    Lieben Gruß, Bea.

    1. Liebe Bea,
      mir ging es ähnlich. Am Ende meiner Leidensgeschichte habe ich nur noch Reis, Brokkoli und Blumenkohl vertragen. Dann machte ich meine NAET-Ausbildung und heute habe ich nur noch wenig Einschränkungen. Du siehst es gibt Wege Allergien, Unverträglichkeiten und Stoffwechselprobleme zu überwinden.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Bea,
      die Häufigkeit der Allergien und Unverträglichkeiten hat ein Stück weit ja mit unserer Entwicklung und unserer Art zu leben zu tun. Gerade Unverträglichkeiten kann man gut in den Griff bekommen und ich habe schon etlichen Klienten und Klientinnen dabei geholfen, dass sie wieder so gut wie alles essen können und das mit Genuß. Hol Dir professionelle Hilfe, dann ist es leichter. Vieles muss man nicht alleine machen. Es darf auch manchmal leicht gehen und das tut es, wenn Dich jemand an der Hand nimmt und den Weg mit Dir gemeinsam geht.
      LG Susanne

  16. Liebe Susanne, gesunde Ernährung – tja leider nicht immer so einfach und oft ein Zeitproblem. Einkaufen, möglichst bio und aus der Region, Zubereitung. Wir versuchen es so oft wie möglich umzusetzen. Gelingt nicht immer. Mit drei Mahlzeiten am Tag komme ich sehr gut zurecht. Snacks verkneife ich mir. Ansonsten: Bloß den Spaß am Essen nicht verlieren…Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Viele Grüße Birgit

    1. Liebe Birgit,
      ob man gesunde oder ungesunde Lebensmittel kauft kostet das doch genauso viel Zeit, daher verstehe ich dieses Argument nie.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Birgit,
      ich freue mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt. Ja, ich verstehe, dass die Umsetzung oft nicht so einfach ist, sind wir doch ständig in Versuchung, wenn wir das unermessliche Warenangebot haben. Und ich kann Dich da gut verstehen. Daher unterstütze ich mit meinen Angeboten gerade da, wo so viele, wie Du auch, Probleme haben. Das Zeitproblem ist in unserer heutigen rasanten Lebensweise eines, das viele betrifft. Genau da setzen meine Dienstleistungen an. Und der wichtigste Schritt in die richtige Richtung ist sicherlich das Bewußtmachen und dass es Dir auffällt. Ich meine, damit bist Du auf dem besten Weg zu mehr Wohlbefinden.
      Alles Liebe, Susanne

  17. Ach ja mit dem Thema Essen könnte ich mich stundenlang beschäftigen. Mittlerweile habe ich einen guten Weg gefunden. Ich tracke Kalorien und esse viel bewusster und abwechslungsreicher als vor Jahren. Nur das mit dem Zucker, dass will nicht immer so klappen. Aber das ist das kleinste Übel. Zur Zeit müssen wir die Ernährung komplett umstellen, da mein Mann auf vieles eine Allergie hat.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    1. Liebe Eileen,
      Kalorien zählen wäre ja so gar nicht meins. Aber jeder Weg zur individuellen, gesunden Ernährung ist ein anderer.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Eileen,
      ja, Kalorien mittracken kann für manche eine gute Lösung sein, wenn das für Dich passt, dann ist das gut so. Alles löst es halt nicht, wie Du offenbar auch selbst schon festgestellt hast. Hoffe, Ihr habt eine gute Unterstützung wenn Dein Mann vieles nicht verträgt. Denn Lebensmittel komplett meiden muss man nur, wenn es sich um echte Allergien handelt. Bei Nahrungsunverträglichkeiten schaut die Sache schon wieder ganz anders aus. Vieles ist regenerierbar, wenn man es richtig angeht.
      LG Susanne

  18. Liebe Annette,

    ein toller Beitrag, der gut zu meinem persönlichen Thema passt. Ich war gerade in einem Kurhotel und habe mich intensiv mit meiner eigenen Ernährung auseinandergesetzt. ich kann hier noch einiges optimieren.

    lg
    Verena

  19. Diesen Beitrag hätte ich vor einigen Wochen gebraucht. Denn meine Fastenzeit ist grundlegend in die Hose gegangen. Zwar habe ich in der Zeit, in der ich auf Fleisch und Wurst verzichtet habe, mehr ausprobiert, konnte diese Nahrungsgruppe jedoch nicht ausgleichen.
    Wieso sollen sich die obstmahlzeiten eigentlich auf zwei Mal beschränken?
    Viele Grüße
    Wioleta

    1. Liebe Wioleta,
      Der Fruchtzucker im Obst ist Zucker und macht hungrig. Wir benötigen die Mineralstoffe und Vitamine des Obstes, aber sollten die Auswirkung des Zuckers auf unseren Körper nicht vergessen.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Wioleta,

      wie Dir Annette schon richtig geantwortet hat, enthält Obst meist sehr viel mehr Fruchtzucker als Gemüse, der zudem noch einen anderen Stoffwechselweg im Körper hat, als die Glucose, die zwar auch im Obst aber vermehrt im Gemüse enthalten ist. Bei einem Überschuss an Fruchtzucker wird dieser in der Leber in Fett umgewandelt. Die Glucose hingegen geht in alle Zellen im Körper und dient dort als Energielieferant, mit dem z.B. auch jede Muskelzelle arbeitet. Daher kannst Du Gemüse annähern uneingeschränkt essen, mit Obst solltest Du jedoch nicht übertreiben. Gerne kann ich Dich unterstützen, wenn Du auf der Suche nach Deiner individuellen Ernährung bist.

      LG Susanne

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