Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs, alles was Du wissen musst

Anatomie

Bevor wir uns mit dem Gebärmutterhalskrebs beschäftigen ein bischen Anatomiegeflüster. Als Gebärmutterhals (Zervix uteri) bezeichnet man den unteren Teil der Gebärmutter, der die Scheide mit der Gebärmutter verbindet. Dabei endet er im Muttermund (Portio), der ein Stück in die Scheide ragt. Der Gebärmutterhals besteht dabei aus Bindegewebe und Muskulatur. Das feuchte Plattenepithel wird auch oft als Schleimhaut bezeichnet. Es ist auf jeden Fall sehr belastbar gegen mechanische Reize und erneuert sich schnell und regelmäßig. Die Drüsenzellen in diesem Gewebe produzieren dabei Schleim. Je nachdem in welcher Phase des Zyklus sich die Frau befindet, ist er wässrig, zäh oder körnig.

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Gebärmutterhalskrebs

Das sogenannte Zervixkarzinom ist das weitest verbreitete Karzinome der Gebärmutter. Bei 80% der betroffenen Frauen geht das Karzinom dabei vom Plattenepithel (Plattenepithelkarzinom) aus.

Gebärmutterhalskrebs – Ursachen und Risikofaktoren

Die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs scheint eine Infektion mit Papillomaviren zu sein (HPV). Ob das wirklich so ist, muss zumindest in Frage gestellt werden, denn die Virusinfektion ist zwar sehr verbreitet, doch bei weitem nicht jede Trägerin entwickelt damit ein Zervixkarzinom. Damit die Zellen sich aber verändern, muss zum einen eine chronische Infektion mit HP-Viren, die in die Kategorie Hochrisikoviren fallen, vorliegen. Hierbei handelt es sich um die HPV-Typen 16 und 18. Das ist allerdings nur bei sehr wenigen Frauen der Fall. Frauen, die Trägerinnen dieser Stämme sind, bekommen aber meist erst nach mehr als 15 Jahren Krebs. Dies ist die eine große Chance, denn sind die Viren identiviziert kann mit einer adäquaten Therapie eine Behandlung eingeleitet werden, die zur Ausheilung führen kann. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

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Kofaktoren, die Dein Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, steigern können

Rauchen

Raucherinnen, die sich mit einem HPV anstecken, können aufgrund der krebserregenden Abbauprodukte des Tabaks schlechter mit dieser Infektion klarkommen. Die krebserregenden Abbauprodukte lassen sich ebenfalls im Plattenepithel der Gebärmutter nachweisen und verhindern dort die schnelle und effektive Bekämpfung der Infektion.

Infektionen im Genitalbereich mit sexuell übertragbaren Erregern

Wer zusätzlich zu dem humanen Papillomavirus noch eine Infektion mit Herpes simplex oder Clamydien bekommt, der hat ein ebenfalls erhöhtes Gebärmutterhalskrebsrisiko.

Viele Schwangerschaften und Geburten

Mit jeder Schwangerschaft, die fünf bis sechs Monate angehalten hat, und mit jeder Geburt steigt das Risiko für Frauen mit HPV-Infektion ein Zervixkarzinom zu entwickeln weiter an.

Hormonelle Verhütung

Nimmt eine Frau Verhütungsmittel mit Östrogen-Gestagen-Kombination länger als fünf Jahre ein, steigt ebenfalls das Gebärmutterhalskrebs-Risiko für HPV-Trägerinnen an.

Große Zahl von Sexualpartnern

Sowohl der frühe Beginn der sexuellen Aktivität als auch die Anzahl der Sexualpartner lässt bei HPV-infizierten Frauen das Gebärmutterhalskrebs- Risiko steigen.

Schlechtes Immunsystem

Auch ein schlechtes Immunsystem sitzt einmal wieder als Risikofaktor mit im Boot, wie bei allen viralen Infektionen.

Anzeichen für ein Zervixkarzinom

Zu Beginn macht Gebärmutterhalskrebs gut wie nie Probleme. Allerdings sollte jede Frau bei unspezifischen Beschwerden die Gynäkologin aufsuchen. Solche Beschwerden können sein:

  • Monatsblutungen, die länger als 7 Tage andauern
  • Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen
  • Schmerzen im Unterbauch oder Becken
  • Übelriechender oder fleischwasserfarbiger Ausfluss aus der Scheide
  • Unerklärliche Gewichtsabnahme
  • Ungewöhnliche Blutungen (Blutungen außerhalb der Monatsblutung, nach dem Geschlechtsverkehr oder nach den Wechseljahren)
  • Unterleibs- und Beckenschmerzen

Untersuchungen

Eine gynäkologische Untersuchung sowie ein PAP-Test geben erste Hinweise. Spätestens jetzt sollte daher ein Umdenken in der Lebensführung erfolgen. Bei stärkeren Veränderungen führt die Gynäkologin eine Koloskopie und eine Biopsie durch. Sollte sich die entnommene Gewebeprobe im Labor als krebsig verändert herausstellen, werden danach weitere Untersuchungen durchgeführt.

Früherkennung

Frauen ab 20 Jahren können jährlich einen PAP-Test durchführen lassen. Der Test wird in 7 Stadien unterteilt.

PAP 0Zellabstrich unzureichend
PAP INormalbefund, unauffällig
PAP IILeichte Veränderung der Zellen
PAP IIIUnklare bzw. zweifelhafter Befund
PAP IIIDDysplasie-Befund mit größeren Zellveränderungen
PAP IVUnmittelbare Vorstadien des Zervixkarzinoms
PAP VMalignom
PAP-Stadien

Interview mit Michelle Amecke

Eine große Hilfe für alle Frauen, die sich einen umfassenden Überblick zum Thema bilden möchten bietet das Buch „Gebärmutterhalskrebs vorbeugen: Was jede Frau über ihren Körper wissen sollte“ von Michelle Amecke. Ich durfte Michelle interviewen und Ihr dürft darauf gespannt sein, was Sie uns zu sagen hat. Viel Spaß beim Interview!

Gebärmutterhalskrebs Vorbeugen & Verhindern
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In Deinem Buch „Gebärmutterhalskrebs vorbeugen“ erzählst Du Deine Geschichte und wie Du mit Deiner Erkrankung umgegangen bist. Was hat Dich denn zu diesem Buch motiviert?

Es hat mich schon immer empört, wenn Menschen mir gesagt haben: „Das geht nicht.“ – vor allem wenn ich tief in mir gespürt habe: „Es geht viel mehr als wir denken.“ Natürlich ist es wichtig, zu kontrollieren ob alles okay ist – doch meines Erachtens fehlt eine grundlegende Aufklärung. Ich kann mich noch gut an die Verwirrung und den Schock erinnern, als plötzlich eine OP anstand. Für mich aus heiterem Himmel. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen in die Selbstermächtigung kommen und in der Lage sind, sich und ihren Körper besser zu verstehen. Dass mehr Menschen begreifen, dass sie viel mehr Möglichkeiten haben, als auf den ersten Blick ersichtlich ist und der Zusammenhang von Körper, Geist und Seele nicht nur ein Spruch ist, sondern eher ein Gesetz. Dass immer gilt – auch bei schweren Krankheiten – und nicht nur ab und an.

Du zeigst auf, dass der eigene Lebensstil eine große Bedeutung bei der Entwicklung einer Erkrankung hat. Daraus resultiert, aus meiner Sicht, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und Dinge zu verändern. Was war in diesem Sinne Deine größte Herausforderung?

Meine größte Herausforderung war, zu mir zu stehen. Auf jeder Ebene zu mir zu stehen und vor allem in Beziehungen zu Männern.  

Ich habe viel in meinen Beziehungen durch „meine Männer“ gelernt und die Gebärmuttererkrankung war längst nicht das Ende der Fahnenstange, wie mir später klar wurde. Doch Schritt für Schritt mich aus inneren gefühlten Abhängigkeiten zu lösen war lebensnotwendig. Ich hatte viele Jahre das Gefühl, dass ich aus dem ständigen Muster aus dem Elternhaus (narzisstischer Stiefvater und verantwortungsloser, verschwundener Vater) nicht herauskomme.

Es war absolut wichtig, mich von einem bestimmten Männertyp oder Männermuster abzugrenzen. Mich zu trennen. Einen klaren Cut zu machen. Wer schon einmal von Seelenpartnerschaft gehört hat, weiß, wie stark sich so etwas anfühlen kann. Es ist aber eine Täuschung. Als wäre man Alkoholiker und hätte Suchtdruck. Es ist ja auch eine Abhängigkeit. Es geht darum, hier über sich hinauszuwachsen. Das war etwas schmerzhaft, hat mich aber unwahrscheinlich stark und vor allem emotional autonom gemacht – sehr angenehm. Das kann ich nur empfehlen!

Du hast erkannt, dass die Gebärmutter direkt auf die Gefühle der Frau reagiert. Kannst Du uns ein Beispiel für diesen Zusammenhang geben?

Ich denke, das kennt jede Frau – auch wenn es ihr nicht bewusst ist, dass hier ein Zusammenhang besteht: Schmerzhafte Perioden, Zwischenblutungen, Myome und so weiter. Das ist alles ein Ausdruck unserer Gefühle. Wenn wir hier tiefer gehen und in uns hineinhören, dann wird klar, dass es um nicht ausgedrückte Gefühle geht.

Die Gebärmutter wird auch als Zentrum des Frauseins beschrieben, der Weiblichkeit. Schäme ich mich? Habe ich Schuldgefühle, weil ich nicht genug mache, nicht genug für die Familie sorge, weil ich mich unrein oder unperfekt fühle?

Bin ich enttäuscht, weil ich nicht so leben kann wie ich möchte als Frau – lebe ich meine Kreativität? Habe ich das Kind, das ich mir gewünscht habe? Die Familie? Habe ich Verluste erlitten und wirkliche Trauerarbeit geleistet? Große Geheimnisse, Gefühle, Enttäuschungen, ein großes Gefühl von Einsamkeit können an uns Frauen in der Tiefe nagen und führen zu Unwohlsein oder im schlimmsten Fall Krankheiten. Meist sind es Schuld, Scham oder Gefühle von tiefer Einsamkeit, die gerade auch in aus der Balance geratenen Partnerschaften entstehen können.

Frauenkrankheiten generell können darauf hindeuten, dass ich Schwierigkeiten habe meine Rolle als Frau zu leben – meine Weiblichkeit auszudrücken. Die Angst vor Unterordnung und Dominanz spielt hier eine große Rolle. Oft fallen wir als Frauen in die Rolle der Männlichkeit, da wir kaum weibliche Vorbilder in der Gesellschaft haben, die uns zeigen, was echte Weiblichkeit bedeutet: Die Balance zwischen Stärke und Sanftheit, Liebe, Verständnis.

Wenn eine Frau ein schlechtes Ergebnis beim PAP-Test hat, was ist Dein Tipp für die Zeit direkt nach dem Ergebnis?

Meiner Meinung ist es essentiell wichtig, sich zu allererst um die Angst, die durch die Diagnose entsteht bzw. hochkommt, zu kümmern. Meist ist diese Angst schon vorher vorhanden – entstanden in der Kindheit. Hier geht es wieder um Emotionale Autonomie – das Bewusstsein dafür, wie Gefühle – also auch Ängste – entstehen. Das zu erkennen und trotz der Angst den eigenen Weg zu gehen, das ist essentiell.

Danach geht es darum sofort ins handeln zu kommen: Ernährung auf basisch umstellen, Rauchen einstellen, Alkohol weglassen, Sport machen, eventuell Präparate als Ergänzung nehmen wie Vitamin C oder D und die Schleimhäute unterstützen mit Ölen und Spülungen. Kein Geschlechtsverkehr ohne Kondom, keine Tampons (ausschließlich für die Öle).

Gleichzeitig ist es wichtig zu schauen, worauf die Pap-Werte aufmerksam machen möchten – was stresst mein System dermaßen, dass mein Immunsystem nicht mehr funktioniert? Was schadet mir? Wo bin ich nicht ehrlich zu mir? Was erdulde ich?

Verleugnen ist eine Haltung, die Prävention verhindert. Was für eine Erfahrung hast Du indes mit dieser Haltung gemacht?

Ganz schlechte. Ich bin so zu schlechten PAP-Werten gekommen (und wieder auf 1) und auch zum Brustkrebs im Endstadium. Und wieder genesen. Verleugnen oder schönreden – ich nenne es Rosa Soße auf Sch.. gießen – ist absolut der Faktor Nummer 1, warum wir krank werden. Gesundheit beginnt mit der Wahrheit.

Immer wenn ich begonnen habe – und auch meine Kundinnen – absolut ehrlich zu werden zu mir selbst, ging es wieder bergauf.

Angst ist ein schlechter Ratgeber, Verleumdung aber auch. Wie bist Du aus diesen Extremen ausgebrochen?

Meiner Meinung nach braucht es zur Veränderung immer eine starke Motivation und jemanden, der Dir hilft, die Betriebsblindheit zu überkommen. Jemanden, der Dich begleitet und dem Du vertraust. Mein Coach hat mich wirklich gut angeleitet – und mein Wille war recht stark. Es braucht am Anfang das absolute Commitment, wie man so schön sagt. Ich habe einen Vertrag mit mir selbst gemacht.

Wir alle kommen meist in die Veränderungen, wenn eine Krise besonders schmerzhaft ist, das ist unser Antrieb. Solange etwas funktioniert, ist hier einfach keine Motivation vorhanden. Meine Angst vor einer Operation war einfach so überdimensioniert groß, dass ich mir nicht vorstellen konnte, meine Gebärmutter herzugeben.

Zudem hatte ich bei meiner Hausgeburt gute Erfahrungen gemacht, dass ich entgegen aller Empfehlungen keinen Kaiserschnitt gemacht hatte. Angeblich käme so ein großes Kind nicht durch mein Becken. Es hatte aber funktioniert und war für mich einmal mehr der Beweis: Ich kann spüren, was geht, was ich kann.

Sich die eigene Kraft und die eigenen Ressourcen vor Augen zu halten ist genauso hilfreich, wie sich mit dem gewünschten Zielzustand zu identifizieren.

Du zeigst in Deinem Buch auch alternative Heilverfahren auf. Gibt es denn auch etwas, was Du jeder Frau präventiv empfehlen würdest?

Ja dazu sind in meinem Buch einige Empfehlungen. Es gibt zig Handlungen, die wir ganz einfach ausführen, weil wir es nicht besser wissen. Sie sein zu lassen oder eben präventiv tut nicht weh. Viele Männer zum Beispiel waschen sich nicht bevor sie Geschlechtsverkehr haben – das ist wirklich eine einfache Handlung und absolut hilfreich.

In Deinem Buch findet sich der Satz, „nicht jede Methode ist für jede etwas“. Wie findet man denn seine Methode?

Die Basis ist wieder zu lernen, die innere Stimme zu hören und vor allem dann auch auf sie zu hören. Es ist wichtig, sich im außen nicht verrückt machen zu lassen. Nein sagen können, sich abgrenzen und ein Selbstvertrauen zu entwickeln, dass Dich in genau diesen Zeiten führt. Es sollte Dich immer führen, denn es gibt keine zwei gleichen Wege – doch in Krisen zeigt sich natürlich, wie gut Du vorbereitet bist, wie sehr Du Deine Persönlichkeit entwickelt hast.

All die Blockaden und Glaubenssätze, die wir in der Erziehung und der Kindheit und auch täglich durch die Massenhypnose aufnehmen, die gilt es zu hinterfragen und unter Umständen eben zu verwandeln. So zu verändern, dass das Unterbewusstsein Dir zuarbeitet. Wer sich viel mit sich selbst, seinen Gefühlen, seinem Körper auseinandersetzt, der findet auch den Zugang zu seinem „inneren Arzt“ wie man so schön sagt. Das Wissen liegt nicht an der Oberfläche, sondern in der Tiefe und in der Stille. Das eröffnet sich nicht im Strudel der Empfehlungen im Außen, sondern im leeren Raum.

Und auch hier geht es zuerst darum, eine Entscheidung zu treffen und in das Vertrauen zu kommen. Das Versprechen an sich selbst, sich auf den Weg zu machen. Gern auch vertraglich festzuhalten.

Dann kann es weitergehen mit Fragen: Wir wäre es, wenn ich meinen Schlüssel schon gefunden hätte? Wer bin ich, wie fühle ich mich, wenn ich kompetent bin? Das wichtige ist, in diesen Zustand zu kommen, bevor ich das Wissen oder Gesundheit erlangt habe.

Vita

Michelle Amecke
Michelle Amecke

Michelle Amecke ist freiberuflich tätig in Dortmund,  bietet ihre Arbeit jedoch hauptsächlich online an.  Sie studierte Diplom-Pädagogik und absolvierte neben verschiedenen Zusatzausbildung eine Systemische Coachingausbildung. Ihr Schwerpunkt ist die Selbstfindung, Eröffnung von Möglichkeitenspielräumen unter Einbeziehung des Unterbewusstseins, um emotionale Autonomie zu erlangen. Das Erkennen des ureigenen Weges geschieht unter dem Motto: Authentisch Leben und Lieben.

43 Antworten auf „Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)“

  1. Es gibt doch diese Impfung für junge Teenies, ist die zuverlässig? Kann man darauf vertrauen, dass man dann keinen Gebärmutterhalskrebs bekommen wird? Dass du die Anzeichen aufgeführt hast, fand ich auch gut, ich habe mal alle angeschaut und nichts trifft zu! Ist schon mal beruhigend!

    Liebe Grüße
    Jana

  2. Liebe Annette,

    danke, dass du so ein wichtiges Thema aufgreifst. Ehrlich gesagt habe ich mich damit nicht sonderlich beschäftigt, das drückt ja schon aufs Gemüt. Aber es ist so wichtig darüber Bescheid zu wissen und ich bin froh, dass ich keins der Risikofaktoren lebe.

    Liebe Grüße
    Mo

  3. Da sieht man einfach wieder, wie wichtig es ist, a) auf seinen Körper zu hören und b) regelmäßig zum Arzt zu gehen bzw. etwaige Vorsorgeuntersuchungen auch wirklich in Anspruch zu nehmen. Ich kenne Fälle, die zum Glück sehr glimpflich ausgegangen sind, weil man es frühzeitig erkannt hat. Ein wirklich wichtiges Thema.

  4. Liebe Annette,
    ein sehr ausführlicher und aufklärender Beitrag über ein so wichtiges Thema. Ich bin alle 6-12 Monate beim Frauenarzt und lasse einen Abstrich machen, habe selbst auch 6 Jahre die Pille eingenommen. Bisher ist alles in Ordnung. Aber nicht jede Frau geht immer zur Kontrolle oder regelmäßig zum Frauenarzt. Deshalb finde ich es gut, dass du darüber so detailliert aufklärst!

  5. So ein interessanter Beitrag… Zuerst die Einführung von dir, da vieles nicht neu war als MTA und Endometriose Patientin früher aber eine sehr gute Auffrischung. Michele hat mich sehr aufgewühlt, was sie dir auf deine Fragen antwortet. So viele Parallelen. Ich habe zwar einiges geändert und erkannt dass Kindheit, Jugend und danach vieles zu meiner Diagnose beigetragen. Auch meine Migräne seit meinem 9. Lebensjahr. Wenn ich jetzt noch meine Depressionen in den Griff bekäme, wäre das ein Segen, eine Erlösung.
    Ich hoffe dein Beitrag erreicht viele junge Frauen.
    Liebe Grüße Caro

    1. Liebe Caro,
      ich freue mich sehr, dass Dir der Beitrag gefallen hat. Du darfst so stolz auf Dich sein, auf das was Du schon alles geschafft hast.
      Alles Liebe
      Annette

  6. Liebe Annette,

    Vorsorge ist ein ganz wichtiges Thema und man darf Gebärmutterhalskrebs nicht unterschätzen. Ich war selbst schon von dieser Diagnose betroffen und ich bin unendlich dankbar dass ich jetzt 2 gesunde Kinder zu Hause habe.

    lg
    Nena

  7. Super interessant und gut geschrieben, Annette!
    Meine Mutter hat mich als Teenie dazu gebracht, diese Impfung machen zu lassen, als diese Thematik noch nicht so weit verbreitet war. Oder zumindest in meinem Freundeskreis keiner so wirklich etwas von gehört hat. Früher dachte ich nur „Warum?“, inzwischen bin ich ihr sehr dankbar dafür 🙂

    Liebe Grüße
    Annkathrin

  8. Hallo Annette, vielen Dank für den informativen Beitrag, ich finde es wichtig, dass er die Prävention mit einschließt respektive dem Leser insgesamt ein Gefühl der Selbstwirksamkeit gibt. In der Schulmedizin fühlt man sich oft hilflos ausgeliefert, aber man ist es nicht, ich finde, das gibt dem Leser ob betroffen oder nicht Hoffnung, liebe Grüße Bettina

    1. Liebe Bettia,
      da hast Du einen wichtigen Punkt angesprochen, die Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit funktioniert aber nur, wenn ich zuvor Selbstverantwortung übernehme.
      Alles Liebe
      Annette

  9. Liebe Annette, ich habe mir jetzt deinen Newsletter abonniert. Ich schätze deine informative, alternative Art auch bei diesem Artikel sehr. Information ist so wichtig, auch gerade in dieser Zeit.
    alles liebe angelique

  10. Huhu,

    ein sehr spannender Beitrag und ich bin überrascht wie unwissend ich war. Ich wusste weder Anzeichen noch Dinge die es beeinflussen können. Eigentlich sollte es jede Frau wissen, aber nun weiß ich ja Bescheid.

    LG
    Steffi

  11. Ein sehr informativer Beitrag. Ob sich Krebs nun tatsächlich alleine durch eine Veränderung des Lebensstils (immer) heilen lässt sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass es unterstützend wirken kann, wenn man sich von schlechten Gewohnheiten lossagt. Dazu muss man diese aber natürlich erst einmal erkennen. Wenn der Ratgeber nur einer Frau hilft, ihre Gebärmutter zu behalten und nicht dem Krebs zum Opfer zu fallen, dann ist viel erreicht.

    1. Liebe Tanja,
      da gebe ich Dir recht. Die Patentlösung für alle gibt es nicht, aber wir können ganz viel dazu beitragen gesund zu bleiben. Wissen ist, wie so oft, auch hier Macht.
      Alles Liebe
      Annette

  12. Ein wichtiges Thema, über das kaum jemand spricht, ist es doch irgendwie Tabu! Ich finde es gut, dass Du darüber berichtest. Ich gehe seit Jahren zweimal im Jahr zur Vorsorge, weil meine Oma ja mehrfach Brustkrebs hatte, da geht mein Arzt bei mir kein Risiko ein und auch ich weiß, worauf ich achten muss. Je älter ich werde, desto höher geht das Risiko.

    Lieben Gruß, Bea.

    1. Liebe Bea,
      Angst ist aber auch kein guter Berater. Nur weil Deine Oma Brustkrebs hatte muss Du ihn nicht bekommen.
      Alles Liebe
      Annette

  13. Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich finde es grandios, dass du uns so viele Informationen an die Hand gibst! Ich lerne immer was neues bei dir <3

    1. Liebe Alice,
      sicherlich gibt es auch in Deinem Umfeld Frauen mit Gebärmutterhalskrebs, aber man geht damit ja nicht unbedingt hausieren.
      Alles Liebe
      Annette

    1. Und zudem ist es wichtig, achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen, in sich hineinzuhören. Ein gutes Körpergefühl ist hier von Vorteil. Leider haben viele von uns das verlernt. Wir vertrauen uns oft selbst nicht mehr genug. Schade. Danke für die Aufklärung zu dem Thema!

    1. Liebe Eileen,
      für mich ist Gesundheit auch wichtig, aber nicht das höchste Gut. Freiheit, steht für mich zum Beispiel deutlich darüber.
      Alles Liebe
      Annette

  14. Dankeschön für den ausführlichen Beitrag. Ich finde es wichtig, dass sich Frauen und vor allem auch schon Mädchen damit auseinandersetzen. Ich selbst gehöre zwar nicht zu den Risikopersonen, lasse aber den Abstrich dennoch alle paar Jahre machen. Bisher keine Probleme. Dafür aber einige meiner Freundinnen, bei denen eben leider schon leichte Veränderungen festgestellt worden.
    Viele liebe Grüße
    Sandra

  15. Ein sehr wichtiges Thema wieder einmal luebe Annette!
    Leider hat meine Mutter es damals versäumt, mich impfen zu lassen. Zum Glück ist dieser Krebs bisher nicht in unserer Familie vorgekommen.
    Ganz liebe Grüße
    Wioleta

    1. Liebe Wioleta,
      Du kannst Deiner Mutter dankbar sein. Eine der recht häufigen nebenwirkung der HPV-Impfung ist unfruchtbarkeit.
      Alles Liebe
      Annette

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