#14 Gesundheitsgeflüster der Podcast – Der Internationalen Anti-Diät-Tag

Anti-Diät-Tag
14 Gesundheitsgeflüster der Podcast – Der Internationalen Anti-Diät-Tag

Eckdaten und Begriffsklärung

Der Internationalen Anti-Diät-Tag ist ein inoffizieller Aktionstag, der seit 1992 jährlich am 06.Mai begangen wird. Er wurde von der Autorin und Feministin Mary Evans Young als Mahnung gegen den Magerwahn ins Leben gerufen. Warum rief Mary Evans Young diesen Tag aus? Sie selbst wurde von einer Anorexie geheilt. Zu lesen ist, dass Sie aktiv wurde, weil sie:

  1. Es satt hatte, überall Diätwerbung zu sehen.
  2. Einen TV-Bericht über eine junge Frau sah, die schon zum dritten Mal eine Magenverkleinerungsoperation durchführen ließ, weil sie aufgrund des Jo-Jo-Effektes immer wieder das verlorene Gewicht zulegte.
  3. Eine Schlagzeile über einen Suizid eines jungen Mädchens las, das wegen seines Gewichts gemobbt worden war.

Daraufhin gab sie eine Pressemeldung mit der Schlagzeile „Fat Woman Bites Back“ also „Dicke Frau beißt zurück“ heraus. Diese Schlagzeile verschaffte ihr eine Einladung in eine Fernsehsendung, in der sie kurzerhand den 06. Mai zum Anti-Diät-Tag ausrief.

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Essstörungen

Anorexie (Magersucht)

Anorexie tritt überwiegend bei Mädchen und Frauen auf. Es zeigt sich ein Verhältnis zwischen Männern und Frauen von 1:10 bis 1:12. Es handelt sich dabei um einen selbst herbeigeführten radikalen Gewichtsverlust mit schwerwiegenden körperlichen und seelischen Gesundheitsauswirkungen.

Bulimie (Ess-Brech-Sucht)

Menschen, die an Bulimie leiden, nehmen innerhalb kürzester Zeit ungeheure Mengen an Nahrung zu sich, die dann wieder erbrochen wird. Das Erbrechen dient dabei der Gewichtskontrolle. Aber auch die Einnahme von Abführmitteln (Laxantien), Entwässerungsmittel (Diuretika), exzessiver Sport, Einläufe und strenges Fasten werden als „Gegenmaßnahme“ unkontrolliert eingesetzt.

Binge-Eating-Störung (regelmäßig auftretende Essanfälle ohne gewichtsreduzierende Maßnahmen)

Ess- oder Fressattacken ohne anschließend gewichtsreduzierende Maßnahmen vorzunehmen. Während der Fressattacken kommt es zum vollkommenen Kontrollverlust.

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Auffälliges Essverhalten, das offiziell nicht zu den Essstörungen zählt

Fehlernährung

Wenn die gewählte Nahrung auf Dauer zu einer Mangelernährung, Unterernährung, Überernährung oder Überernährung mit Unterversorgung an Nährstoffen führt.

Übergewicht

Übergewicht bezeichnet ein erhöhtes Körpergewicht durch einen vermehrten Körperfettanteil.

Fettsucht

Bei starkem Übergewicht spricht man von Fettsucht (Adipositas). Die Fettsucht wird in drei Grade eingeteilt.

Was ist das Unterbewusstsein?

Das Unterbewustsein ist der Bereich unserer Psyche, der unserem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Unser Unterbewusstsein steuert unser Verhalten und unsere gefühls- und körperlichen Reaktionen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

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21 Antworten auf „#14 Gesundheitsgeflüster der Podcast – Der Internationalen Anti-Diät-Tag“

  1. Was es alles für Tage gibt, unglaublich. Doch manche haben wirklich Sinn. Wie in meinem Augen auch der Anti Diät Tag. Es ist gruselig mit anzusehen, was Medien und Gesellschaft aus uns und unserem Selbstwertgefühl machen. Ohne das ständige Vergleichen würde es nicht diese unsinnigen Ansichten über „DEN schönen Körper“ geben. Was auch das Thema Diät automatisch verringern würde.
    Nachdenken, was man konsumiert ist sicher sinnvoll, richtig und wichtig. Doch nicht, wenn es zu einer Wahnvorstellung ausartet, weil „man eben so sein muss“.

    Liebe Grüße, Katja aus dem https://wellspa-portal.de

    1. Liebe Katja,
      ich finden den Anti-Diät-Tag auch sehr sinnvoll, vor allem wiel Diäten aus den angeführten Gründen nicht funktionieren.
      Alles Liebe
      Annette

  2. Das ist ja absolut mein TAG! Ich feiere den heute! Hab ich mir jetzt vorgenommen. Klar, ich könnte ein bisschen abnehmen. Aber was die meissten von mir nicht wissen, ich hatte mal Anorexie. Ja, ich war so dünn, dass ich beinahe zwangsernährt wurde. Und das nur, weil ich mir das Essen abgewöhnt hatte. Deshalb sagen Ärzte bei meinen paar Kilo zuviel jetzt garnichts, denn ich bin schön – so wie ich bin und definitiv gesünder. Diäten werde ich nie machen, aber ich werde versuchen, etwas mehr auf die Ernährung (soweit das möglich ist) zu achten und mich mehr zu bewegen. Der Rest bleibt dann halt, wo er ist 😉

    Danke für die super Erklärungen.

    Liebe Grüße, Bea.

  3. Liebe Annette,

    ich staune ja öfter darüber, was es so für Tage gibt. Da verwundert es gar nicht, dass es auch einen Anti-Diät-Tag gibt. Aber den finde ich in der Tat auch mal sinnvoll. Ich selber habe noch nie eine gemacht, aber früher bei Freundinnen gesehen, wie sehr sie sich damit quälten.

    Liebe Grüße
    Mo

  4. Es gibt einen Anti-Diät-Tag? Wusste ich bisher gar nicht. Aber finde ich auch interessant, um vielleicht doch darauf hinzuweisen, dass Diäten auch nicht immer das Wahre sind.
    Vielen Dank für die weiteren Infos
    Herzliche Grüße
    Sandra

  5. Das unterstütze ich voll, von Diäten (bzw. was man im Alltag darunter versteht) halte ich gar nichts. Gesunde Ernährung ist wichtig.

  6. Ich mach seit Jahren 2 in 10. tut mir gut. Dieser Anti Diät Tag ging jetzt an mir vorbei. Wahrscheinlich, weil ich heute Esstag hatte. 🤷🏽‍♀️🤦‍♀️😂

  7. Ich finde, es ist gar kein Wunder, dass sich viele Menschen unwohl mit ihrem Gewicht fühlen! Es wird ja überall suggeriert, wie man aussehen soll – am besten gertenschlank, sonst ist man sofort Plus Size. Ich selbst achte auch sehr auf meine Figur – das gebe ich zu – aber nicht so verbissen. Ich esse alles, aber in Maßen! Dazu Bewegung und dann fühlt man sich irgendwann so wohl, wie man bleiben will!

    Liebe Grüße
    Jana

  8. Huhu

    von dem Tag hatte ich bisher noch nie gehört. Ich bin ja auch etwas pummelig, aber ich halte auch keine Diät bisher aus. Ich denke da hilft nur eine richtige Ernährungsumstellung.

    Den Tag finde ich übrigens sinnvoll!

    LG
    Steffi

  9. Ein sehr wichtiges Thema, das du hier ansprichst. Gerade durch Mobbing und Bodyshaming werden so viele junge Menschen in eine Essstörung getrieben.

  10. Hallo Annette,
    ein interessanter Beitrag, vielen Dank. Magersucht ist schlimm und dass eine Betroffene, die das überlebt hat, sich gegen den Diät-Wahn ausspricht nur folgerichtig. Den internationalen Anti-Diät-Tag kannte ich allerdings noch nicht. Ich bin vor Jahren einem magersüchtigen Mädchen begegnet, sie kam gerade aus der Klinik, hatte einen BMI von 12. Es war der Point of no Return. Sie starb kurze Zeit später… Kannst du in so einem Fall noch helfen?
    liebe Grüße
    Bettina

    1. Liebe Bettina,
      ich arbeite nicht mit Patienten die Anorexie oder Bulimie haben. Dafür bin ich nicht qualifiziert.
      Alles Liebe
      Annette

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