Zeitbombe Epstein-Barr-Virus

Zeitbombe Epstein-Barr-Virus

Im Januar 2019 erschien das Interview „Zeitbombe Epstein-Barr-Virus“ im Online Magazin „FRIEDA Das Magazin“. Da das Magazin vom Netz genommen wurde, darf ich es nun auf meinem Blog veröffentlichen.

Der Beitrag enthält Affiliate Links & Produktempfehlung.

Im Gespräch mit Dr. Annette Pitzer

Ab etwa dem 40. Lebensjahr ist fast jeder Mensch mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) infiziert. Die Erstinfektion findet meistens schon im Kindesalter statt. Bis zur beginnenden Pubertät bleibt sie allerdings oft unbemerkt. Anders ausgedrückt bei bis zu 60% der vom Virus Betroffenen kommt es in der Jugend oder später zu Symptomen, die als Pfeiffer‘sches Drüsenfieber diagnostiziert werden, auch als infektiöse Mononukleose bekannt. Geschwollene Lymphknoten, häufige Mandelentzündungen, Erkältungsanzeichen wie Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber, könnten somit  auf das Epstein-Barr-Virus zurückgeführt werden. Müdigkeit, Nachtschweiß und/oder juckende Ekzeme deuten möglicherweise ebenfalls auf eine EBV-Infektion hin. Das Virus bleibt also lebenslang im Körper und kann durch verschiedene Faktoren, ähnlich wie bei Herpesviren, reaktiviert werden.

Mikroimmuntherapie
Werbung

Das Epstein-Barr-Virus und Hashimoto

Das Epstein-Barr-Virus wird außerdem als Cofaktor bei verschiedenen Krebs- und Autoimmunerkrankungen in Betracht gezogen. Es kann zudem ein Auslöser für Hashimoto Thyreoiditis sein. Wie es dazu kommt und was man dabei bedenken sollte, erklärt die Heilpraktikerin Dr. Annette Pitzer. In dem Beitrag „Integrative Medizin – Was ist darunter zu verstehen?“ stand sie vor längerer Zeit schon Rede und Antwort.

FRIEDA: Wie wird das Epstein-Barr-Virus übertragen?

Dr. Annette Pitzer: Die Erkrankung, die das EBV-Virus beim ersten Kontakt auslöst, ist das Pfeiffersche Drüsenfieber (Mononukleose), im Volksmund Kusskrankheit (kissing disease) genannt. Das ist auch der Hinweis darauf, wie das Virus übertragen wird, nämlich über den Mund. Die Übertragung des Epstein-Barr-Virus‘ erfolgt daher von einem Menschen auf den anderen. Meistens geschieht dies also auf der Basis von infektiösem Mundspeichel durch Tröpfchen- oder Kontaktinfektionen, seltener durch eine Schmierinfektion. Im Mundraum gelangen die Viren in die Körperzellen und vermehren sich in Mundhöhle, Ohrspeicheldrüse und auf der Zunge. Schreitet die Krankheit weiter voran, können auch die Mandeln, Leber und Milz betroffen sein.

Du möchtest keinen Blogartikel und keine Aktion mehr verpassen, dann melde Dich doch zu meinem Newsletter an.

FRIEDA: Lässt sich das Virus bei einer normalen Blutuntersuchung feststellen?

Dr. Annette Pitzer: Charakteristische Veränderungen des Blutbilds liefern eindeutige Hinweise für eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus. Das heißt, die Infektion geht mit einer auffälligen Erhöhung der Lymphozytenzahl (B-Lymphozytose) einher. Die Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr. Da 98 % der Bevölkerung mit EBV infiziert sind, ist die Serologie im Labor nahezu immer positiv. Wichtig ist daher vor allem die Unterscheidung zwischen den Infektionsstadien einer EBV-Infektion.

Das unterschätzte Epstein Barr Virus
Werbung

Antikörper lebenslang

Da die Antikörpernachweise nach erfolgter Primärinfektion lebenslang positiv sind und meist keinen Hinweis auf die Aktivität der Viren geben, ist es bei Verdacht auf eine Reaktivierung sinnvoll, einen Lymphozytentransformationstest (LTT) durchzuführen. Dieser ist zwar ebenfalls nach erfolgter Primärinfektion lebenslang positiv, doch kann hier durch die Stärke der Reaktion eine Aussage getroffen werden, ob sich das Immunsystem häufig oder aktuell verstärkt mit dem Erreger auseinandersetzt. Daher ist ein hoher Stimulationsindex im LTT ein Hinweis auf eine endogene Reaktivierung oder eine persistierend aktive Infektion.

FRIEDA: Mich hat bisher noch nie ein Arzt auf das Epstein-Barr-Virus aufmerksam gemacht. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis machte man ähnliche Erfahrungen. Woran liegt es Ihrer Ansicht nach, dass viele Ärzte nicht über die Möglichkeit einer EBV-Infektion aufklären?

Dr. Annette Pitzer: Jeder Mediziner ist über die möglichen Folgen einer EBV-Infektion informiert. Spätestens mit der IMMUC-Studie, an der renommierte Forschergruppen von der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians Universität München, dem Helmholtz Zentrum München, dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und der Medizinischen Hochschule Hannover beteiligt waren, sind die Fakten jedenfalls in der Medizin angekommen.

Fakten

Fakt 1: Das Epstein-Barr-Virus verbleibt auch nach einer überstandenen Erkrankung ein Leben lang im Körper.

Fakt 2: Dies ist eine lebenslange Herausforderung für das Immunsystem.

Fakt 3: Sowohl immungesunde als auch immunschwache Menschen können im Laufe ihres Lebens an einer der Epstein-Barr-Virus-assoziierten Krebsarten erkranken.

Des Weiteren wird das EBV mit dem Risiko für das chronische Müdigkeitssyndrom und das Risiko für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose in Zusammenhang gebracht.

Warum sich diese Erkenntnisse in den Praxen nicht niederschlagen, kann ich Ihnen allerdings nicht beantworten.

FRIEDA: Wie wird die Infektion schulmedizinisch behandelt?

Dr. Annette Pitzer: Man empfiehlt den Erkrankten indes viel Ruhe, genügend Schlaf und wenig körperliche Anstrengung, um das Pfeiffersche Drüsenfieber auszukurieren. Zum Einsatz kommen dann schmerzstillende und fiebersenkende Medikamente. Bei sehr schweren Verlaufsformen des Pfeifferschen Drüsenfiebers werden aber auch antivirale Medikamente verordnet.

FRIEDA: Worin liegen Ihrer Ansicht nach die Gefahren einer rein schulmedizinischen Herangehensweise?

Dr. Annette Pitzer: Schmerzmittel wie Paracetamol könnten die Gefahr einer Leberproblematik, die ja schon durch das Virus gegeben ist, verstärken. Doch denke ich, dass kein Arzt Paracetamol als Schmerzmittel empfehlen wird.

Die Ersttherapie ist auch nicht das Problem, sondern dass bei chronisch kranken Patienten das EBV in der Folge ihres Lebens aus dem Fokus rückt.

Es ist schwierig nachzuweisen. Der Nachweis und die Therapie sind teuer und langwierig.

Pflanzliche Virenkiller
Werbung

FRIEDA: Ist es schwierig nachzuweisen, weil es teuer ist oder weil der Laboraufwand zu groß ist?

Dr. Annette Pitzer: Im Grunde wird der Nachweis der latent chronischen Virenlast so gut wie nie geführt, da nach der Erstinfektion die Antikörper lebenslang erhöht bleiben benötigt man entweder einen LTT-EBV-Test (ca. 100 €) und einen EBV PCR-Test (ca. 120 €). Die Tests werden nicht in jedem Labor durchgeführt, so dass es aufwendiger ist sie zu erheben. In den meisten Fällen werden diese Tests nicht von der Kasse übernommen. Da der Virus immer wieder versucht sich zu reproduzieren, müsste der Test bei entsprechenden Gesundheitsproblemen jedes Mal aufs Neue durchgeführt werden. Differenzialdiagnostisch gibt es Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, die auch abgeklärt gehören, dazu gehören: grippaler Infekt, Erkältung, bakterielle Angina tonsillaris, Diphtherie, Angina Plaut Vincenti, CMV-Infektion, Hepatitis, akute Leukämie, akute HIV.Infektion.

FRIEDA: Welche Faktoren können dazu führen, dass das Virus im Laufe des Lebens reaktiviert wird?

Dr. Annette Pitzer: Eine Vielzahl von Faktoren sind denkbar. Dazu können gehören:

  • Darmprobleme
  • Hormoneinnahme
  • Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen
  • Schlechte Ernährung
  • Schwangerschaft
  • Stress
  • Umweltfaktoren wie Schwermetalle
  • Wechseljahre
  • Zu viel Alkohol oder Drogen
  • Ein zu viel an Sonne
  • Zu wenig Schlaf
  • Und, und, und…

Da die Reaktivierung auch bei immungesunden Menschen nachgewiesen wird, sind die Auslöser nicht wirklich bekannt.

FRIEDA: Zu viel Sonne? Woran liegt das?

Dr. Annette Pitzer: Durch die UV-Strahlung wird das Immunsystem geschwächt, da durch die Einwirkung von UV-Strahlung die Immunantwort – also die Reaktion des Immunsystems auf Organismen oder Substanzen, die es als fremd erkannt hat – unterdrückt wird. Man nennt dies Immunsuppression. Viele von uns kennen das, wenn durch zu viel Sonne das Lippenherpesbläschen ausbricht.

FRIEDA: Welche Symptome treten dann auf, die mit dem Virus direkt oder indirekt in Verbindung zu bringen sind?

Dr. Annette Pitzer: Von einer Reaktivierung spricht man, wenn dieselben Symptome wie bei der Erstinfektion wieder auftreten, also: fieberhafte Angina tonsillaris (gerötete, vergrößerte Tonsillen mit weiß-gräulichen konfluierenden Belägen) oder Pharyngitis, generalisierte Lymphknotenschwellungen, Splenomegalie, epatomegalie und Hepatitis mit Entwicklung eines Ikterus, Petechiales Enanthem am harten Gaumen; zusätzliches Exanthem (feinfleckig-makulopapulös). Das ist allerdings selten der Fall.

Das Virus bleibt im Körper

Doch schon die Tatsache, dass das Virus im Körper verbleibt und unser Immunsystem es ständig im Schach halten muss, stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar, die ständig Energie verbraucht. Das nennen wir dann einen latent chronischen Verlauf. Kommt es hingegen zu einer Reaktivierung des Virus, treten selten Symptome auf, die den Viren zugeordnet werden könnten. Es kommt so gut wie nie zu erneutem Fieber, Mandelentzündung oder angeschwollenen Lymphknoten. Menschen mit den Symptomen wie:

  • chronische Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervenschmerzen
  • rheumaähnlichen Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • schlechten Leberwerten, die nicht zugeordnet werden können
  • Schwindel
  • subfebrile (leicht erhöhte) Temperatur
  • unspezifische Kopfschmerzen
  • vergrößerter Milz (meist Zufallsbefund)
  • chronischen Darmentzündungen

und Menschen mit der Diagnose wie:

  • Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Hashimoto-Thyreoiditis
  • Hodgkin-Lymphom
  • Magenkrebs
  • Multiple Sklerose
  • Nasopharynxkarzinom
  • NK-/T-Zell-Lymphom

tun gut daran, einen LTT- auf EBV durchführen zu lassen.

FRIEDA: Hashimoto-Thyreoditis ist eine Autoimmunerkrankung, die eine chronische Entzündung der Schilddrüse verursacht. Welche Rolle spielt das Epstein-Barr-Virus in dieser Kausalkette?

Dr. Annette Pitzer: Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigt, dass 80% der an Hashimoto-Thyreoiditis erkrankten Menschen im Schilddrüsengewebe ein EBV-Virus aufweisen.

EBV befällt besonders gerne die Schilddrüse. Das Schilddrüsengewebe reagiert auf die Eindringlinge, indem es Antikörper bildet. Die Art, wie Viren Zellen befallen, ist der Grund dafür, dass das Immunsystem in diesem Fall Freund und Feind nicht unterscheiden kann. Viren benutzen einen Tarnmechanismus, die sogenannte „Moleculare Mimicra“. Durch diese Tarnung sind sie dem körpereignen Gewebe zum Verwechseln ähnlich und werden deshalb vom Immunsystem übersehen. Die immunologische Reaktion richtet sich deshalb auch gegen das eigene Schilddrüsengewebe, das zerstört wird.

FRIEDA: Frauen sind von Hashimoto deutlich häufiger betroffen als Männer. Woran liegt das Ihrer Ansicht nach, wenn doch fast alle Erwachsenen mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert sind?

Dr. Annette Pitzer: Frauen sind zyklische Wesen, die innerhalb eines Zyklus großen Hormonschwankungen unterliegen. Hormone sind aber Futter für das Virus. Das trifft allerdings auch auf die Stresshormone zu. Viele Frauen sind aufgrund von Mehrfachbelastungen deshalb zusätzlich gefährdet. In Phasen von Hormonschwankungen breitet sich das EBV-Virus in weitere Organe aus, wie z.B. die Schilddrüse. Das ist auch der Grund dafür, dass es vielen Frauen mit latent chronischem EBV-Verlauf während der Menstruation schlechter geht als sonst. Nicht selten treten dann sogar grippeähnliche Symptome ohne Fieber auf.

FRIEDA: Welche speziellen Erkrankungen bringen Sie bei Männern mit dem EBV in Verbindung?

Dr. Annette Pitzer: Bei Männer kann es zu Hodenentzündung (Orchitis) kommen.

Wenn das Virus beim Küssen übertragen werden kann, sogar schon beim Nutzen eines gemeinsamen Strohhalms, kann man sich ja kaum davor schützen. Gibt es Ihrer Ansicht nach trotzdem Tipps, um eine Infektion zu vermeiden?

FRIEDA: Wenn das Virus beim Küssen übertragen werden kann, sogar schon beim Nutzen eines gemeinsamen Strohhalms, kann man sich ja kaum davor schützen. Gibt es Ihrer Ansicht nach trotzdem Tipps, um eine Infektion zu vermeiden?

Dr. Annette Pitzer: Nein.

FRIEDA: Was können Betroffene selbst tun, um das Virus und/oder eine der damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen in den Griff zu bekommen?

Dr. Annette Pitzer: Eine antivirale und stärkende Ernährung ist hilfreich. Stressvermeidung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor.

FRIEDA: Wie gehen Sie in Ihrer Praxis vor, um betroffene Menschen therapeutisch zu unterstützen?

Dr. Annette Pitzer: Vor der Therapie steht immer eine ausführliche Diagnostik. Nur dann kann eine individuelle Therapie ausgearbeitet werden. Der Eine hat zu viel Stress und braucht eine Stressreduktion. Der Zweite hingegen hat eine hohe Schwermetallbelastung, die die Viren fördert. Der Nächste ist extrem defizitär bei bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen. Es gibt einiges dabei zu bedenken, wenn die Therapie erfolgreich sein soll. Wichtig ist, dass der betroffene Mensch versteht, dass ihn das EBV sein restliches Leben begleiten wird und er sehr achtsam mit seiner Lebensführung sein muss, wenn er langfristig symptomfrei leben möchte.

FRIEDA: Vielen Dank für Ihre Bereitschaft zum Interview und die Informationen.

29 Antworten auf „Zeitbombe Epstein-Barr-Virus“

  1. Ich hatte letztens erst einen ziemlich angeschwollenen Lymphknoten und bis in meine späten Teenagerjahre immerzu mit Mandelentzündungen zu kämpfen. Möglicherweise wäre dieser Virus ja eine Erklärung dafür. Schon erstaunlich, dass er ein ganzes Leben lang im Körper erhalten bleibt! Das hätte ich nicht gedacht!

    Liebe Grüße
    Jana

  2. Hallo meine Liebe,

    ein Thema was ich nur zu gut kenne und daher aufmerksam gelesen habe. Vor 8 Jahren wurde bei mir dieser blöde Virus entdeckt, da meine Leberwerte so hoch waren wie von einem Hepatitispatienten und ich unter dauerübelkeit, Müdigkeit und Schlappheit klagte. Mein Immunsystem reagiert seitdem nicht mehr wie früher und ich nehme ziemlich viele Erkältungen mit. Ich nehme zur Unterstützung Vitaminprodukte zu mir und für die Leber Mariendistelkapseln.

    LG
    Steffi

      1. Bis zu deinem Beitrag wusste ich nicht das es Therapien dafür richtig gibt. Daher werde ich mich demnächst damit auseinander setzen und mal schauen was möglich ist. 🙂

  3. Ich bin immer wieder schockiert, dass für solche Studien irgendwie kein Geld zu geben scheint. Für alles gibt es Studien, in der Politik, in der Wirtschaft, aber bei der Gesundheit schauen alle nur zu, dass sie ihre Taschen füllen. Man sollte bei solchen Sachen die Menschen viel besser aufklären.
    Liebe Grüße,
    Tanja

  4. Davon hatte ich wirklich noch nie im Leben gehört. Früher hatte ich oft diese Angina-Krankheiten mit geschwollenen Lymphknoten Halsschmerzen und so. Gut möglich deshalb, dass ich das auch habe. Das werde ich dann bei meinem nächsten Arztbesuch mal abklären lassen. Danke Dir für die sehr nützlichen Infos.
    LG Renate von http://www.trippics.de

  5. Liebe Annette,

    herzlichen Dank für das informative Interview. Ich habe ehrlich gesagt noch nie vom Epstein-Barr-Virus gehört. Schon erschreckend, wenn ich bedenke, wie viele Menschen das haben ohne es zu wissen. Schade, dass die Mediziner so wenig darüber aufklären. Beim nächsten Check-up werde ich mal den Arzt danach befragen und mich ggf. auch mal testen lassen.

    Liebe Grüße
    Mo

  6. Ach du meine Güte, von diesem Virus hatte ich bisher überhaupt noch nicht gehört. In der aktuellen Situation schreckt man schon auf, wenn man nur den Begriff „Virus“ hört. Ist das nicht fürchterlich?

    1. Liebe Cornelia,
      Viren begleiten uns schon seit Urzeiten. Ohne Viren gebe es uns Menschen nicht. Sie dienen unserer Entwicklung. Auch wenn, aufgrund unserer Umweltbedingungen nun einige Menschen nicht mehr gut mit ihnen zurechtkommen. Sie mahnen uns mehr auf uns und unsere Umwelt zu achten.
      Alles Liebe
      Annette

    1. Liebe Barbara,
      ich bin immer wieder erstaund, dass so wenige Menschen diese Erkrankung kennen.Mindestens 90% der Erwachsenen sind Träger des Virus.
      Alles Liebe
      Annette

  7. Ein wirklich wichtiges Thema. Ich habe mich selbst schon darauf testen lassen, weil ich selbst unter Hashi leide. Das Ergebnis war positiv. Auch der Bub wurde vor kurzem darauf getestet. Er hatte, als er klein war, bereits Pfeiffersches Drüsenfieber. Und leidet unter Vaskulitis. Hier stehen die Ergebnisse noch aus. Ich bin gespannt, was uns da noch erwartet. Ich sollte auf jeden Fall wieder vermehrt daran denken, wenn es mir mal wieder schlechter geht.
    Viele liebe Grüße an Dich
    Sandra

  8. Frage zum Ebstein Bar Virus!
    Wenn ein Mensch diese Krankheit durchgemacht und überstanden hat, bleibt er dann ein Leben lang ansteckend und kann das Virus weitergeben?
    Herzliche Grüsse
    Britta

    1. Liebe Britta,
      wer sich einmal mit dem EBV infiziert hat, bleibt ein Leben lang Träger des Epstein-Barr-Virus. Ein gesundes Immunsystem hält den Erreger aber in Schach. Man kann aber, wenn das Immunsystem geschwächt wird erneut erkrank. Alle Epstein-Barr-Virenträger sind potenziell ansteckend.
      Alles Liebe
      Annette

    1. Liebe Frau Dr. Heitz,
      ich freu mich, dass Ihnen der Artikel gefällt. Ein gutes Buch sollte immer Erwähnung finden.
      Alles Liebe
      Annette

  9. Hallo Annette,

    Erstmal die Antwort auf deinen Kommentar:

    Vielen Dank für dein Feedback.
    Von den neuen Blogs sehe ich leider nur ganz wenige.
    Wo findest du die neuen Blogs denn so?
    ______________

    Mein Ex hatte den Virus auch. Ihm gings dadurch richtig schlecht.
    Ich wusste gar nicht, dass irgendwann jeder diesen Virus hat :O

    Liebe Grüße, Anja

    1. Liebe Anja,
      ich hoffe es ihm besser?

      Neue Blogs finde ich meist eher zufällig. Wenn mich ein Thema interessiert stöbere ich im Netz.

      Alles Liebe
      Annette

  10. Endlich! Ich bin soo froh dass ich endlich meinen Zyklusverlauf in ihrem Interview beschrieben bekomme. Bisher bin ich bei Ärzten nur gegen eine Wand gelaufen und/oder mit PMS Diagnostik abgespeist worden.. ich weiß dass ich mit 22 das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte u auch stetig Herpes am Mund hatte.
    Aber nun zu meinem Ist-Zustand:
    Ich fühle mich vor meinen Tagen meistens so dass ich Grippesymptome habe, aber kein Fieber. Plus Müdigkeit, Migräne u einfach Abgeschlagenheit mit Aphten im Mund. Einfach total kränklich.
    Was kann ich tun? Um endlich Ruhe bei mir einkehren zu lassen?
    Helfen in dieser Zeit Nahrungsergänzungsmittel um mein Immunsystem zu pushen? Was kann ich noch tun? Ich bin dankbar über jeden Tipp. Viele Grüße, ingrun

    1. Liebe Ingrun,
      suche Dir eine kompetente Therapeutin. Eine gründliche Anamnese und ein fundierter Therapieplan sind von großer Bedeutung für Dich.
      Alles Liebe
      Annette

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.