„Der Keto Kompass“ eine Buchrezension und Interview mit Julia Tulipan

Der Keto Kompass

„Der Keto Kompass“

Ketogene Ernährung ist in aller Munde. Dabei gehen Begrifflichkeiten wie low carb, now carb ketogene Ernährung wild durcheinander und heraus kommt oft genug ein furchtbarer Unsinn, der als Ernährungsform nicht wirklich als gesund bezeichnet werden kann. Ein Buch sticht in diesem undurchdringlichen und unwissenschaftlichen Keto-Dschungel allerdings heraus, „Der Keto Kompass“ von Ulrike Gonder, Julia Tulipan, Marina Lommel und Dr. Brigitte Karner.

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Kompliment

Den Autorinnen ist hier ein Standardwerk zur ketogenen Ernährung gelungen, das seinesgleichen sucht. Es war sicherlich nicht einfach, das fundierte Fachwissen so aufzuarbeiten, dass es sich für interessierte Laien nicht wie ein Buch mit sieben Siegeln liest. Zugegeben, keine leichte Kost für den Leseabend auf dem Sofa, aber für alle, die sich wirklich mit dem Thema ketogene Ernährung beschäftigen möchten, wirklich das Nonplusultra auf dem Büchermarkt.

Der Keto Kompass
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Was erwartet Dich im Keto-Kompass?

Zuerst eine fundierte Einführung in das Thema. Im zweiten Kapitel dann Ketone fürs Gehirn in der Schwangerschaft und Stillzeit, Keto und Sport. Das dritte Kapitel beschäftigt sich dann ausführlich mit ketogener Ernährung. Im fünften Kapitel findest Du 30 einfache und köstliche Keto-Rezepte. Es folgt dann mein Lieblingskapitel, Ketose bei verschiedenen Erkrankungen.

Was Du über ketogene Ernährung als Therapie wissen musst

Für mich als Therapeutin war das Kapitel „Ketose bei verschiedenen Erkrankungen“ das interessanteste. Schon 1920 wurde die ketogene Diät als einzig wirksames Mittel gegen Epilepsie entdeckt. Danach geriet sie wieder weitgehend in Vergessenheit. In den letzten Jahren allerdings hat die Forschung in diesem Bereich massenhaft neue Erkenntnisse zur Anwendung und Wirkung zu Tage gebracht. Das Buch spricht mich auch als Naturwissenschaftlerin an, da es die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema fundiert aufgearbeitet hat.

Praxisnah

 „Der Keto Kompass“ ist für mich das Beste, was es zur ketogenen Ernährung zurzeit auf dem Markt gibt. Es hilft Dir dabei, die größten Fallstricke zu vermeiden, um leicht das ketogene Konzept umzusetzen. Mit diesem Buch weißt Du, worauf es ankommt, wenn Du Dich dazu entscheidest eine ketogenen Diät durchzuführen.

Was hat mir nicht gefallen?

Es gibt etwas, was mich außerordentlich gestört hat und das ist die extrem kleine Schrift und farbige Unterlegung der Interviews. Schon die Schrift im normalen Text ist klein, doch die Interviews sind kaum lesbar. Nur weil mich das Thema und die Qualität des Buches so fasziniert haben, habe ich es geschafft, das Buch nicht einfach wegzulegen. Normalerweise lese ich fast täglich ein Buch. Wenn alle Bücher ein so schlechtes Layout hätten, wäre ich wahrscheinlich schon erblindet.

Wer sollte sich den Kauf überlegen?

Wenn Du schnelle oberflächliche Infos zur ketogenen Ernährung suchst, um einige Kilos zu verlieren, ist das Buch definitiv nicht für Dich geeignet. Auch wenn Du es liebst, dass Rezepte sehr ansprechend illustriert sind, wird Dich „Der Keto Kompass“ endtäuschen.

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Fazit

„Der Keto Kompass“ fasst alles, was Du zur ketogenen Ernährung wissen musst, fundiert zusammen. Von der Beschreibung der detaillierten Stoffwechselvorgänge über ketogene Ernährung für Sportler und Schwangere hin zum Einfluss auf Krankheiten wie Alzheimer und MS. Wenn man sich allerdings noch nie mit dem Thema befasst hat und über kein naturwissenschaftliches Grundwissen verfügt, muss man sich bei der Lektüre etwas mehr Zeit lassen. Ein Buch für alle, die mehr wissen wollen. Das vermittelte Wissen lässt sich dann im Alltag sehr gut umsetzen.

Wer die ketogene Ernährung ausprobieren möchte, sollte dieses Buch lesen.            

Interview Fragen an Julia Tulipan

Klären wir zuerst einige Begriffe. Wie unterscheiden sich low carb, now carb und ketogene Ernährung? Was zeichnet eine ketogene Ernährung aus?

Low-Carb per se, sagt eigentlich nur, dass der Anteil an Kohlenhydraten eingeschränkt wird. Aussagen zu den Anteilen der anderen beiden Makronährstoffen Protein und Fett, werden nicht definiert. Aus diesem Grund bildet die Bezeichnung „low-carb“ eine Art Überkategorie, in die viele verschiedene Ernährungsformen fallen. Eine low-carb Ernährung kann alles sein – von 140 g bis 10 g pro Tag. Das erklärt auch, warum low-carb Diäten in Studien so unterschiedliche Ergebnisse liefern. Weil nun mal eine Diät mit 140 g Kohlenhydraten pro Tag, andere Effekte hat, als eine mit 10 g pro Tag.

Der Begriff „no-carb“ schwirrt auch im Netz herum. Dies ist eine vollkommen unpassende Bezeichnung, denn es gibt keine „no-carb“ Diät. Selbst eine Carnivore Diet (hier wird gänzlich auf jegliches Pflanzenmaterial verzichtet) ist nicht „no-carb“. Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen in Muskel und Leber gespeichert. Somit nimmt man immer Kohlenhydrate zu sich.

Die ketogene („Keto“) Diät ist eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährungsform, die derzeit auf dem Vormarsch ist, da mehr Menschen ihre Vorteile für das Erreichen von Gesundheits- und Fitnesszielen erkennen. Der Zweck der ketogenen Diät besteht darin, den Körper in einen Fettverbrennungszustand zu bringen. Es wird ein Stoffwechselschalter umgelegt und dann primär Fette anstelle von Kohlenhydraten als Brennstoff genutzt. Ziel der ketogenen Ernährung ist es den Zustand der Ketose zu erreichen. Die Ketose ist das Hauptmerkmal des Fastenstoffwechsels

Für wen eignet sich ketogene Ernährung? Wer sollte die Finger davonlassen?

Eine ketogene Ernährung kann grundsätzlich jeder durchführen. Immer sollte sie jedoch an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Nur eine kleine Gruppe von Personen mit bestimmten angeborenen Stoffwechselerkrankungen, die zum Beispiel den Fettsäureabbau oder die Ketonbildung beeinträchtigen, dürfen diese Ernährung auf keinen Fall durchführen.

Muss man in der Umstellungsphase auf ketogene Ernährung mit Nebenwirkungen rechnen? Wenn ja, mit welchen?

In der ersten Zeit kann es zu Müdigkeit und auch Kopfschmerzen kommen. Die Umstellung von Zucker auf Fett, kann einige Tage dauern. Außerdem wird durch das Absinken des Insulins mehr Salz über den Harn ausgeschieden. Dies kann dann zu Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen führen. Einfach mehr Salz verwenden und auf Elektrolyte achten, dann ist die Müdigkeit schnell vorbei. Diese Phase dauert zwischen 5 und 10 Tagen.

Welche Fehler kann man bei der ketogenen Ernährung machen?

Zu wenig Fett auf dem Teller. Das mag jetzt vielleicht kontraintuitiv klingen, aber das ist wirklich einer der ganz häufigen Fehler, die man bei einer ketogenen Ernährung machen kann. Die Hintergründe sind klar. Jetzt hat man Jahrzehnte lang jedes Krümelchen Fett gemieden, wie der Teufel das Weihwasser und nun soll man auf einmal viel davon essen. Das ist kognitiv schwer zu verarbeiten. Wie baut man einfach und unkompliziert langsam mehr Fett in die Ernährung ein? Zu Beginn, ist es einfach einmal wichtig, die natürlich vorkommenden Fette in den Lebensmitteln zu akzeptieren und nicht nach fettreduzierten oder sehr mageren Produkten zu greifen. Milchprodukte in der Vollfettvariante, Schopfbraten und Bauchfleisch statt Karree oder Filet-Steak. Gemüse in Butter schwenken und Olivenöl auf den Salat. Auf diese Art und Weise lässt sich vollkommen natürlich mehr Fett in die Ernährung einbauen.

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Ebenfalls ein Problem können Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe sein. Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe können eine große Erleichterung in der ketogenen Ernährung darstellen, weil sie es einem erlauben, den Gusto nach Süßem zu stillen. Doch, wer eine lange Geschichte von Zuckersucht hinter sich hat, oder stark übergewichtig ist, sollte von Süßstoffen vielleicht Abstand nehmen. Süßstoffe können zu einem Insulinausstoß führen.

Wie kann ich sicher sein, dass ich in einer Ketose bin?

Die Ketonkörper können im Blut, im Urin oder in der Atemluft nachgewiesen werden. Am sichersten ist die Messung im Blut. Hier gibt es einfach Geräte für zu Hause.

Ist eine ketogene Ernährung als Dauerernährung zu empfehlen?          

Es gibt keine Daten, die zeigen würden, dass eine wohl formulierte ketogene Ernährung nicht dauerhaft durchgeführt werden könnte. In der Praxis ist es so, dass für 99% der Menschen eine zyklische ketogene Ernährung ein sinnvoller Ansatz ist. Hierbei wechselt man zwischen Keto-Phasen und low-carb Phasen ab. Ist man metabolisch gesund, dann kann man sich auch an den Jahreszeiten orientieren. Im Winter und Frühjahr wäre dann eine ketogene Phase, und im Laufe des Sommers erhöht man langsam die Kohlenhydrate und orientiert sich and er saisonalen Verfügbarkeit von Lebensmitteln.

Kann man mit ketogener Ernährung sein Gewicht reduzieren? Wenn ja, worauf muss ich achten?

Für die meisten Menschen ist ein nicht notwendig aktiv in Ketose zu sein, um das Körpergewicht zu normalisieren. Eine low-carb high fat Ernährung reicht hier schon aus. Mehr Fett, genügend Protein und weniger Kohlenhydrate führen meist dazu, dass sich der Blutzucker stabilisiert und auch das Insulin sinkt. Dann kann es wieder zu einer natürlichen Regulation von Hunger und Sättigung kommen. Durch die hormonelle Regulation folgt dann oft automatisch die Gewichtsnormalisierung.

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Ist eine ketogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit sinnvoll? Wenn ja, welche Vorteile hat eine ketogene Ernährung in der Schwangerschaft? Worauf muss man achten?

Liegt kein medizinischer Grund vor, dann ist es besser während der Schwangerschaft und Stillzeit auf eine moderate LCHF Ernährung zu wechseln. Zentral ist eine ausreichende Versorgung mit Kalorien. Also niemals hungern. Gerade bei Schwangerschaftsdiabetes stellt die Ernährungstherapie eine gute Option dar.

Früher wurden Leistungssportlern mit Kohlenhydraten „gefüttert“, heute setzen viele auf eine ketogene Ernährung. Was ist der Vorteil für den Leistungssportler?

Durch die verbesserte Flexibilität des Stoffwechsels kann der Sportler auch bei hoher Belastung zu einem großen Teil Fett oxidieren. Somit ist die Gefahr des „gegen die Wand“ laufens deutlich reduziert. Auch die Regeneration ist verbessert, da es zu weniger Entzündungsprozessen kommt und Ketone als Antioxidantien wirken.

Ich war viele Jahre Migränepatientin, ist die ketogene Ernährung eine Therapieoption bei Migräne?

Die ketogene Ernährung als Therapie bei Migräne wird intensiv und mit sehr vielversprechenden Ergebnissen erforscht. Ketone können Energiekrisen im Gehirn abfangen und Entzündung reduzieren. Wichtige Faktoren in der Entstehung von Migräne.

Ketogene Ernährung zeigt Erfolge bei neurodegenerativen Erkrankungen wie MS, Demenz und Alzheimer. Was ist hier aus Deiner Sicht der Grund?

Wie bei der Migräne stellen die Ketone einfach eine sehr gute Energiequelle für das Gehirn und die Nervenzellen dar. Auch die Entzündungshemmende Wirkung ist hier relevant. Es konnte auch gezeigt werden, dass Ketone neuroprotektiv wirken, also Nervenzellen vor Radikalschäden schützen. Vermutlich auch ein wichtig Aspekt in dieser Hinsicht.

Vita

Julia Tulipan
Mag. Julia Tulipan MSc.

Biologin I Autorin I Ernährungsberaterin

Ich bin Biologin und Master of Science in klinischer Ernährungsmedizin. Ich habe durch zahlreiche Weiterbildungen im In- und Ausland mein Wissen rund um Zellbiologie, Stoffwechsel und evolutionäre Ernährung vertieft. Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. Die Liebe zur Naturwissenschaft begleitet mich schon mein ganzes Leben und sie bildet auch die Grundlage meiner Beratungsphilosophie.

Mein Motto lautet: „Nothing in Biology Makes Sense Except in the Light of Evolution“ (Christian Theodosius Dobzhansky)

19 Antworten auf „„Der Keto Kompass“ eine Buchrezension und Interview mit Julia Tulipan“

  1. Liebe Annette,

    von ketogener Ernährung habe ich noch nie gehört und ich hätte das auch spontan in die östlichen Weltregionen eingeordnet. Um ehrlich zu sein interessiert mich das Thema auch nicht sonderlich, sodass das Buch wohl keinen Einzug bei mir halten wird. Dank deiner Rezension weiß ich auch, dass es auch nichts für mich wäre.

    Liebe Grüße
    Mo

  2. Ketogene Ernährung war mir auch schon ein Begriff! Irgendwo mal aufgeschnappt, aber was es genau ist, wusste ich nicht! Schön, dass dieses Buch so gut bei dir abschneidet! Zu kleine Schrift finde ich aber auch sehr belastend, da wollte wohl jemand beim Layout Seiten sparen 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

  3. Spannendes Thema. Mit einer Freundin diskutiere ich öfter über vegan. Sie will mir dann immer erzählen, dass Fette schlecht sind für den Körper, weil sie Entzündungen hervorrufen. Also genau das Gegenteil von dem was hier steht. Dass aber eine ketogene Ernährung bei MS helfen soll, sagte mir eine Bekannte, die selber drunter leidet. Ich tendiere dazu, wenig KH zu essen und möglichst ausgewogen.

    1. Liebe Tanja,
      Fett ist nicht gleich Fett. Es gibt Fette, die Entzündungen fördern und die die helfen Entzündungen zu beenden. Als Veganer ketogen essen zu wollen ist aus meiner Sicht so gut wie unmöglich.
      Alles Liebe
      Annette

  4. Gehört habe ich schon davon, aber garnicht gewusst, was das ist, weil ich ja meine Ernährung nicht umstellen will. Das Buch interessiert mich nach Deiner Rezension nicht so doll, aber diese Art der Ernährung hat mich schon neugierig gemacht. Klingt so, als ob ich sie gut mit meiner Histaminintoleranz vereinbaren kann. Muss ich mich mal noch mehr reinlesen. Danke für die Anregung.

    Lieben Gruß, Bea.

    1. Liebe Bea,
      um diese Ernährung, die ja auf Fetten basiert, als HIT durchzuführen müsstest Du Dich extrem gut mit Fetten auskennen. Eine Studie dazu ergaben, dass manche Fette zu Histaminausschüttung führen, andere aber nicht oder nur kaum. Wenn Du Dich also nicht akribisch damit auseinandersetzen willst, lass die Finger davon.
      Alles Liebe
      Annette

  5. Das scheint ein sehr ausführliches und korrektes Buch zu sein. Ich habe mich noch nie mit Keto-Ernährung befasst und bin mir nicht sicher, ob es was für mich wäre. Abnehmen müsste ich auch nicht, aber für die, die so etwas beschäftigt, ein guter Ratgeber. Danke für die Vorstellung.
    Liebe Grüße,
    Tanja

  6. Ich habe schon einige Ernährungsratgeber gelesen, aber mit Keto habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt. Der Kompass klingt sehr interessant. Vielen Dank für die Vorstellung.

    Freya

    1. Liebe Freya,
      die ketogene Ernährung ist auch nicht so einfach durchzuführen. Ohne sich ordentlich damit auseinanderzusetzen funktioniert es nicht.
      Alles Liebe
      Annette

  7. Huhu,

    ein ganz neuer Begriff für mich „ ketogene Ernährung“.

    Leider bin ich ja überhaupt nicht der Typ sich an irgendwas in der Ernährung zu erhalten, weil überall Versuchungen sind.

    Das Thema klingt aber trotzdem interessant und ich habe etwas dazu gelernt.

    LG
    Steffi

  8. Hm, ich habe mich mit dem Thema überhaupt noch nicht befasst – den Begriff zwar schon oft gelesen, aber nicht wirklich hinterfragt. Ich bin eher der Typ „esse gern von allem ein wenig“ und mag keine Einschränkungen.

    1. Liebe Cornelia,
      das kann ich nachvollziehen. Aber wer erkrankt sucht auch Möglichkeiten durch seine Ernährung zu gesunden. Daher sind solche Ernährungsformen durchaus sinnvoll und wichtig.
      Alles Liebe
      Annette

  9. Ich muss gestehen, den Begriff Keto im Zusammenhang mit Ernährung lese ich gerade zum ersten Mal.
    Danke für den ausführlichen Artikel. Er hat mir verdeutlicht, ich kannte die Eckdaten aber nicht die Begrifflichkeiten.
    Es verdeutlicht, Ernährung und Gesundheit sind eng miteinander verwoben.

    Liebe Grüße, Katja

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