Sonnenschutz für die Haut ein zweischneidiges Schwert

Sonnenschutz

Wirksamer Sonnenschutz ohne Reue

Das Schreckgespenst Hautkrebs veranlasst jeden vernünftigen Menschen Sonnenschutz zu betreiben. Wer auch noch an seine Hautalterung denkt, kommt um einen vernünftigen Sonnenschutz ebenfalls nicht herum.

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Studien zeigen aber, dass einige Chemikalien in Sonnenschutzprodukten Hautkrebs sogar fördern. Und dazu zählen leider auch Titanoxide, welche in vielen umweltbewussten Ökoprodukten verarbeitet werdend. Da ist es nicht verwunderlich, dass trotz ausgiebig genutztem Sonnenschutz die Hautkrebsrate von Jahr zu Jahr steigt. Titanoxid in Nanoform kann bis in die Dermis eindringen, Zinkoxid nicht. Das Einatmen von Titandioxid-Nanoteilchen ist krebserregend, wenn es in hohen Dosen eingeatmet wird. Darum ist es besser, keine Sonnensprays oder Sonnenschutzpuder mit diesen Teilchen zu verwenden.

Sonnencreme – gefährliche Inhaltsstoffe

Studien belegen, dass Wirkstoffe wie Octylmethoxycinnamat, Benzophenon-3 und Octocrylen relativ schnell in tiefere Hautschichten eindringen und dort oxitativen Stress auslösen. Das bedeutet, dass der Sonnenschutz in den oberen Hautbereichen verloren geht und dass es zu Hautschäden, Hautalterung bis zu Krebs kommen kann. Desweiteren gibt es Hinweise darauf, dass diese Chemikalien für Störungen der Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse (HPT) verantwortlich sein könnten. Im Hinblick auf die Zunahme der Endokrinen Erkrankungen sollte man diesen fakt zum Beispiel als Schilddrüsenpatient im Auge behalten.

Je nach Produkt finden sich unterschiedlich viele Schadstoffe in der Sonnencreme.

  • Aluminium
  • Erdöl
  • Nanopartikel
  • Parabene
  • Paraffine
  • Silikon
  • Titanoxid

Gibt es Lösungen für einen gesunden Sonnenschutz?

Sich langsam an die Sonne gewöhnen, ist der erste Schritt. Im Vorfeld schon Sonnenschutz von innen betreiben. Da gibt es einige wunderbare Wirkstoffe, die eingesetzt werden können.

Die Lösung: Antioxidantien und verantwortungsvoller Umgang mit Sonne

Antioxidantien sind die Option im Kampf gegen Sonnenbrand und Hautkrebs, weil sie die aggressiven Sauerstoffverbindungen unschädlich machen, die infolge der UV-Strahlen entstehen.

Astaxanthin

Ein starkes Antioxidans, das Astaxanthin, bewahrt den Köper vor Stress durch UV-Strahlen. Astaxanthin ist in dieser Funktion 500 Mal so stark wie Vitamin E. Es ist ein stabiler Schutz, wenn es sich erst einmal im Körper verteilt und angereichert hat. Vernunft muss dennoch mit in dieses Konzept. Denn kein Naturmittel vermag einen 100% Sonnenschutz zu gewährleisten. Aber auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor bietet keinen hundertprozentigen Schutz, ein Teil der UV-Strahlen kommt immer durch!

Astaxanthin
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Beta-Karotin

Schon 24 Milligramm Beta-Karotin täglich reichen aus, um den Lichtschatzfaktor 3 selbst in der Haut zu entwickeln. Wie kann man diese Menge täglich zu sich nehmen? Als Kapseln, oder man isst täglich 40 Gramm Tomatenpaste mit 10 Gramm Olivenöl gemischt. Die Tomatenpaste enthält nicht nur Beta-Karotin sondern auch noch große Mengen an Lykopin. Lykopin ist ebenfalls ein wirksames Antioxidans. Das Olivenöl sorgt dafür, dass diese beiden fettlöslichen Substanzen schnell in den Körper gelangen und enthält darüber hinaus noch reichlich Vitamin E.

Grüner Tee

Die Polyphenole des grünen Tees machen ihn zu einem potenten Antioxidans. Ein Forscherteam der englischen University of Exeter ließ zehn Probanden drei Tassen Grüntee zum Frühstück trinken, um sie dann vor einen UV-Strahler zu setzen. Es zeigte sich, dass eine Stunde nach dem Tee ein deutlicher Sonnenschutzeffekt eintritt.

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Lichtschutz

Keine der oben genannten Maßnahmen kommt an Lichtschutzwerte über 20 heran. Deshalb ist Vernunft der beste Sonnenschutz überhaupt. Kleidung ist immer noch der beste Sonnenschutz und den Schatten zu suchen, ist auch vernünftig!

Für Kinder und Jugendliche sind lichtabweisende Textilien durchaus sinnvoll, da sie sich in der Regel länger im Freien aufhalten als Erwachsene.

19 Antworten auf „Sonnenschutz für die Haut ein zweischneidiges Schwert“

  1. Liebe Annette,
    sehr interessant. Für mich habe ich schon vor sehr vielen Jahren entschieden, nur im Schatten zu liegen. Man kommt auch da etwas Farbe. Mit den Zusatzstoffe, die du beschrieben hast, werde ich mir merken, sollte man irgendwann wieder ans Meer dürfen… Ohne Corona.
    Liebe Grüße Caro

    1. Liebe Caro,
      wir Menschen brauchen die Sonne um Vitamin D zu bilden. Vitamin D Mangel steht mit vielen Erkrankungen im Zusammenhang und Substitution ist nur ein Ersatz und nicht das Original.
      Alles Liebe
      Annette

  2. Huhu,

    ich habe ehrlich gesagt noch nie auf die Inhaltsstoffe bei Sonnencreme geachtet, aber anscheinend ist das doch ein echt wichtiges Thema!

    Am interessantesten fand ich das mit dem Tee. Krass, dass das Forschungsteam da einen Schutz bemerkte.

    LG
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      und grüner Tee eignet sich auch noch dazu um leckeren Eistee herzustellen. Zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt.
      Alles Liebe
      Annette

  3. Hallo Anette
    sehr interessant das Thema, aber aktuell könnte ich mir nicht vorstellen noch mehr zu Schlucken. Aber hab mich mit dem Thema noch nicht auseinander gesetzt.

    LG
    Julia

  4. Liebe Annette,

    hui, ich bin gerade dezent geschockt, dass die Sonnencreme uns mehr krankmachen kann, als das sie uns schützt. Das habe ich so nicht gewusst.
    Früher war ich gern in der Sonne, heute mag ich es zwar immer noch gern warm, aber ich sitze lieber im Schatten. Deine Tipps und die Alternative werde ich mir zu Herzen nehmen.

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Liebe Mo,
      schön, dass Du die Sonne im Schatten genießt. Da braucht es dann in den seltensten Fällen Sonnencreme.
      Alles Liebe
      Annette

  5. Liebe Annette, vielen Dank das ist ein sehr interessanter Beitrag.
    Ich habe noch nie auf die Inhaltsstoffe meiner Sonnencreme geachtet das werde ich aber jetzt tun. Gott sei Dank gehe ich selten bewusst in die Sonne und creme daher nicht allzuviel- mir ist lediglich wichtig, dass meine Haut im Sommer an die frische Luft kommt, aber gerne im Schatten.
    Sonnenschutz von innen mit Astaxanthin kannte ich schon, nicht dagegen das Produkt von Ringana, das werde ich mir unbedingt mal anschauen – ein guter Tipp, liebe Grüße Bettina

    1. Liebe Bettina,
      ich freue mich, dass ich Dir das Thema nähre bringen durfte. Du machst es richtig, dass Du Sonnencreme nur in Ausnahmesituationen zum Einsatz kommen lässt.
      Alles Liebe
      Annette

  6. Sonnenschutz von Innen? Das hatte ich bisher so auch noch nicht gehört gehabt. Aber klar, der Körper hat seine eigene Abwehr und die muss ausreichend unterstützt werden.
    Danke für die Infos.

  7. Meine Kids gehen derzeit nur unter Zwang raus 😉 , bester Lichtschutz ever! Nein, Scherz! Ich mag die Sonnencreme von Ringana sehr, sie riecht auch toll! Ansonsten versuchen wir in der Mittagssonne diese zu vermeiden, viel zu trinken und die Kleidung anzupassen. Wir haben aber alle ne gute Sonnenverträgliche Haut in unserer Familie. Das ist viel wert derzeit.

    Lieben Gruß, Bea.

  8. Oh ich hätte nie gedacht, dass in Sonnenschutzprodukten so schädliche Sachen drin sind! Ich habe letztens erst wieder eine Tube gekauft, da werde ich mir die Inhaltsstoffe mal genauer anschauen! Schade, dass die gesunden Alternativen nicht ausreichend wirksam sind!

    Liebe Grüße
    Jana

  9. 1974. Urlaub mit meiner Oma. Es gab da noch nicht so tolle Sonnenfinsternis. Regel: vormittags 2 Stunden am Meer. Schatten. Nach 16 Uhr wieder 2 Stunden am Meer. Schatten. Das so lange, bis sich erste zarte Bräune zeigte. Dann durften Beine, später Bauch und Oberkörper fur einige Minuten in die Sonne. Nach drei Wochen war ich braun wie Schokolade.Ohne einen Sonnenbrannd. Das Gesicht? Niemals in die Sonne! Sonnenbrillen und überdimensionale Strohhüte, waren Pflicht. Noch heute halte ich mich daran. Fazit: 54 jährige Haut ohne Sonnenschäden. Danke für den tollen Artikel!

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