„Gehirndoping mit Gewürzen“ eine Buchrezension und Interview mit Sabine Paul

Gehirndoping mit Gewürzen

„Gehrindoping mit Gewürzen“

Auf dieses Buch war ich extrem neugierig, denn wer mich kennt, der weiß, wie sehr ich mein Gehirn schätze. Das Buch hat allen meinen Erwartungen entsprochen und ich habe es vom ersten bis letzten Wort verschlungen. Sabine Paul ist es gelungen, das Thema mit sehr viel Kompetenz und dennoch Leichtigkeit zu vermitteln.

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Biohacking made in Deutschland

So gefällt mir der Begriff Biohacking richtig gut. Wer diese Bewegung verfolgt hat, zweifelt wie auch ich an der Sinnhaftigkeit. Denn wer sich mit gentechnologisch oder mikrotechnologisch veränderter Nahrung Gesundheit erhofft, geht meiner Meinung nach in eine gefährliche Richtung. Doch die Rückbesinnung auf das Wissen um biologische Abläufe, und wie man diese mit Nahrung unterstützt, ist mir sehr sympathisch.

Gehirndoping mit Gewürzen
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Gewürze, die Stars im Buch

Die Anwendung von Gewürzen, und wie sie sich auf unsere Gehirnreaktionen auswirken, ist ein absolut spannendes Thema, findest Du nicht auch. Was, wenn es wirklich so genial einfach und dazu noch genussvoll sein kann, seinem Gehirn auf die Sprünge zu helfen?

Wie schaffen es Gewürze, dass unser Gehirn seine Leistung steigert?

Dieses Kapitel hat mir sehr gefallen, da es gelungen ist, das doch komplexe Thema auch für Laien sehr gut zugänglich darzustellen.

Welche Gewürze steigern nun die Hirnleistung?

Klar, dieses Kapitel sind das wichtigste des Buches, denn deswegen haben wir zu diesem Buch gegriffen. Hier finden sich Gewürzprofile, die mich komplett überzeugt haben. Ob Gehirnbooster, Stimmungswürzer, Stress- und Schmerzsenker, Gedächtnisbooster, Lernbooster oder Nervenstärker, alles ist dabei.

Was ist beim Gewürzkauf zu beachten?

Gar nicht so unwichtig, Gewürze sind so extrem anfällig auf Keime, oft Schadstoffbelastet und es ist daher unbedingt nötig, auf exzellente Qualität zu achten. Falsche Verarbeitung in unseren Küchen kann ebenfalls die Wirksamkeit beeinträchtigen. Dazu gibt es in einem extra Kapitel wichtige Tipps, die es lohnt zu kennen.

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Rezepte

Genauso wichtig wie die Vorstellung der Gewürze empfinde ich dieses Kapitel. Es geht sicherlich nicht nur so, dass ich mit dem einen oder anderen Gewürz nicht wirklich etwas anfangen kann. Bei diesen tollen Rezepten ist sicherlich für jeden etwas dabei. Mich haben sie in jedem Fall begeistert.

Fazit

„Gehirndoping mit Gewürzen“ ist ein Geschenk, das Du Dir machen solltest. Es hat mich auf allen Ebenen überzeugt.

Interview mit Sabine Paul

Liebe Sabine, Du bist Spezialistin für Ernährung für eine optimale Gehirn Leistung. Was dürfen sich die Leser darunter vorstellen?

Erstmal viel Genuss. Man kann tatsächlich bestimmte Gehirnleistungen mit Hilfe verschiedener Lebensmittel optimieren und steigern. Vor allem die Gewürze und Kräuter spielen dabei eine wichtige und meist völlig unterschätzte Rolle. Mein Anliegen ist es, Menschen einen Zugang zu diesem Wissen zu ermöglichen.

Gehirndoping mit Nahrungsmitteln und Gewürzen, wie funktioniert das und warum funktioniert das?

Bei optimaler Gehirnleistung sind Gehirnbotenstoffe wie Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und Melatonin aktiv. Was Viele nicht wissen: Unser Körper kann diese Botenstoffe nicht selbst herstellen. Er benötigt dazu Nährstoffe, die er nur aus der Nahrung bekommt. Gehirndoping mit Nahrungsmitteln bedeutet, dafür zu sorgen, dass man ausreichend dieser unerlässlichen Nährstoffe über natürliche Nahrungsmittel zu sich nimmt.

Eine besondere Eigenschaft kommt Gewürzen zu. Sie enthalten in ihren aromatischen ätherischen Ölen Substanzen, die in der Lage sind, bestimmte Gehirnregionen zu aktivieren. So können wir uns mit Gewürzen gezielt in bestimmte Stimmungslagen bringen, Gehirnwellen in einen entspannten oder wachen Zustand verschieben, das Gedächtnis fördern und die Neuronen vor Stress- und Alterungsprozessen schützen und so bis ins hohe Alter wach und aktiv im Oberstübchen bleiben.

Anwendungsgebiete für Gehirndoping mit Gewürzen sind Konzentrationssteigerung, Gedächtnissteigerung, Stimmungsschwankungen und Stressschäden im Gehirn zu verhindern. Wir wollen gerne konkrete Tipps, wie Du Dir vorstellen kannst.

Dann gebe ich jetzt mal einen Blick in meine Gewürzküche frei… Wenn ich mich gut konzentrieren möchte, dann nutze ich Ceylon-Zimt. Bitte keinen Cassia-Zimt, um Leberschäden zu vermeiden. Ceylon-Zimtpulver auf einem Espresso ist perfekt nach der Mittagspause, um wieder in Schwung zu kommen. Er passt aber auch an viele süße und herzhafte Gerichte. Die südamerikanische und indische Küche verwendet Zimt häufig in Gemüse- und Fleisch-Saucen und natürlich auch in Currygerichten.

Apropos Curry: Ein selbstgemachtes Pulver ist das perfekte Allround-Talent. Denn dann wirken gut aufeinander abgestimmte Gewürze und verstärken sich sogar in ihrem Effekt. Ein Currypulver mit Kurkuma, Pfeffer, Koriander, Bockshornklee, eventuell auch Zimt, stimuliert nicht nur die Konzentration, sondern auch das Gedächtnis und wirkt gegen Stressschäden im Gehirn. Deshalb gebe ich fast täglich eine kleine Portion meines Currypulvers an eines meiner Gerichte.

Zur Stimmungsaufhellung ist Basilikum sehr gut geeignet. Man muss ihn noch nicht einmal essen. Man kann auch mit der Hand durch einen Topf fahren – die aufsteigenden ätherischen Öle aktivieren in kürzester Zeit unsere Gehirnregionen für positive Stimmung. Auch Safran ist sehr wirkungsvoll – laut klinischer Studien sogar so wirksam wie Antidepressiva.

Was ganz wichtig ist: Das beste Gewürzdoping funktioniert nicht, wenn wir durch andere Inhaltsstoffe in unserer Nahrung die Gehirnfunktionen stören. Dazu zählen vor allem Zusatzstoffe wie Emulgatoren und Farbstoffe.

Was empfiehlst Du in diesem Zusammenhang zum Beispiel Eltern um das Pausenbrot so zu gestalten, dass die Kindergehirne optimal für den Unterricht ausgerüstet sind?

Auch auf die Gefahr mich jetzt unbeliebt zu machen: Kein Pausenbrot. Jedenfalls kein normales Brot. Die Standardgetreide enthalten viel Zucker (auch sogenannte „Vollkornbrote“, die heutzutage meist aus ausgemahlenem Mehl bestehen, dem nur ein paar Hülsen zugesetzt werden). Auch kann das Klebereiweiß Gluten aus Weizen und Dinkel wahrscheinlich die Blut-Hirn-Schranke schädigen. Und zu guter Letzt enthält Standardbrot kaum Nährstoffe, die wir im Gehirn dringend für die Bildung von Gehirnbotenstoffen benötigen.

Ich würde daher ein selbst gemachtes, glutenfreies Brot aus Nüssen und Samen verwenden, welches frei ist von allen diesen Eigenschaften, aber dafür reich an den benötigten Nervennährstoffen. In diesen Brotteig kann man dann weitere gehirnförderliche Gewürze wie Kurkuma oder Rosmarin geben. Sie fördern die Konzentration, das Gedächtnis und senken Stresslevel – perfekt für die Schule.

Meine Praxistage sind nicht immer stressfrei. Gerade an den langen Donnerstagen an denen die Praxis bis 19 Uhr geöffnet ist, setzt das meinem Gehirn zu. Bei mir persönlich zeigt sich das allerdings nicht an diesem Tag, sondern am nächsten. Was kannst Du mir empfehlen?

Ich empfehle dir Rosmarin-Tee statt Kaffee oder Tee am folgenden Morgen. Rosmarin senkt das Stresshormon Cortisol und entspannt. Zugleich fördert er die Durchblutung und bringt das Gehirn in den Beta-Wellen-Zustand, also ins aktive Denken. Außerdem steigert er die Gedächtnisleistung. So bist du einerseits entspannter nach einem stressreichen Tag, andererseits geistig bestens gerüstet für den neuen Tag.

Ich habe 40 Jahre an Migräne gelitten, zum Glück gehört das meiner Vergangenheit an. Magst Du mir und den vielen Migränegeplagten einen Gewürztipp geben?

Der Top-Tipp unter den Gewürzen gegen Migräne ist Ingwer. Er wird schon lange in der Ayurvedischen Medizin gegen Migräne eingesetzt und aktuelle klinische Studien belegen seine Wirksamkeit.

Ingwer wirkt krampflösend, schmerzstillend, ist antientzündlich und durchblutungsförderlich. Er hilft außerdem gegen Übelkeit und Anspannung, beides typische Symptome bei Migräne. Hochwertiges Ingwerpulver in Bio-Qualität wird zu Beginn einer Migräne-Attacke eingenommen, ca. 0,5 Teelöffel in warmem oder heißem Wasser. Das kann bis zu viermal am Tag wiederholt werden.

Alzheimer ist eine Erkrankung, die exponentiell zunimmt. Zum Glück kann man in den ersten Phasen der Erkrankung sehr vieles dafür tun, dass sie nicht fortschreitet. Was ist Dein Tipp, um es gar nicht erst dazu kommen zu lassen oder in den Anfängen entgegenzuwirken?

Um das Gehirn bis ins hohe Alter fit zu halten ist nach aktuellem Wissenstand hilfreich, die Menge der „schnellen“ Kohlenhydrate zu reduzieren und auf langsam freigesetzte Kohlenhydrate zu setzen, wie sie in Gemüse und Salaten enthalten sind. Alzheimer wird inzwischen als „Diabetes Typ 3“ bezeichnet – also als eine Zuckerkrankheit, die durch chronisch zu hohen Blutzucker mitausgelöst wird.

Um sich gegen Stress- und Alterungsprozesse zu schützen benötigen Nervenzellen sogenannte Antioxidanzien, die aggressive Moleküle abfangen. Antioxidanzien erkannt man an ihrer intensiv roten, orangen oder violetten Farbe von Gemüse und Früchten wie rote Paprika, rote Zwiebeln, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren. Viele Kräuter und Gewürze enthalten ebenfalls Antioxidanzien in hohen Mengen. Daher würde ich meine Nahrung grundsätzlich damit anreichern. Vor allem Kurkuma wirkt sehr gut – nicht nur wegen der Antioxidanzien, sondern weil zumindest bei Tieren gezeigt wurde, dass ein Kurkuma-Inhaltsstoff neue Zellen im geschädigten Gedächtniszentrum nachwachsen lassen kann. Und das wäre gerade für Alzheimer-Patienten eine wichtige Eigenschaft.

Das Gehirn, vor allem das Gedächtniszentrum, reagiert empfindlich auf Stress. Neben der bunten und würzigen Ernährung ist daher das Reduzieren von Stress und Bewegung in der Natur aus meiner Sicht ganz zentral, um Alzheimer vorzubeugen.

Gibt es Menschen, denen Du von dem Einsatz der Gewürze zum Zwecke des Gehirndopings abraten würdest? Wenn ja, wem und warum?

Gewürze wirken schon in geringen Mengen. Nicht nur auf das Gehirn, sondern auf alle Organe des Körpers. Daher sollten vor allem Schwangere und Stillende darauf achten, welche Gewürze und Kräuter in dieser Phase nur in sehr geringen Mengen oder gar nicht gegessen werden sollten. Manchmal sind Gewürze in dieser Zeit aber auch besonders nützlich. Bockshornklee kann zum Beispiel Kontraktionen der Gebärmutter auslösen und so zu Fehlgeburten führen. Er ist in der Schwangerschaft daher nur in sehr geringen Mengen empfehlenswert. Andererseits ist Bockshornklee ein bewährter Stilltee und deshalb nach der Geburt sehr zu empfehlen.

Gewürze interagieren auch oft mit Enzymen, die für die Wirkung oder den Abbau von Medikamenten verantwortlich sind. Daher sollten Menschen mit Medikamenten wie Blutgerinnungshemmern, Blutdrucksenkern oder Insulin vorsichtig sein und gegebenenfalls ihren Arzt oder ihre Heilpraktikerin dazu fragen. Auch Menschen mit Problemen bezüglich Galle, Leber und Niere sollten darauf achten.

Zu vielen Kräutern und Gewürzen gibt es keine Studien, wie sie auf Kinder und Jugendliche wirken. Je jünger die Kinder, desto sparsamer sollte man mit den Gewürzen sein. Andererseits zeigt das Beispiel Sri Lanka, dass auch schon kleine Kinder sehr scharfe Gewürze wie Chili durch langsame Gewöhnung gut vertragen und möglicherweise davon profitieren, dass sie schon in jungen Jahren in den Genuss gesundheitsförderlicher Substanzen kommen.

Vita

Dr. Sabine Paul

Dr. Sabine Paul
Dr. Sabine Paul

Biologin, Autorin, Spezialistin für ein leistungsstarkes Gehirn und Immunsystem.

Die genussvolle Anwendung aktueller Forschung zu Ernährung, Darm, Immunsystem und Gehirn steht bei mir im Zentrum. Denn das Bauchhirn funkt dem Kopfhirn und der Immunstärke oft dazwischen. In meiner Küche blubbern fermentierte Nahrungsmittel, werden anregende Gewürzkompositionen erstellt oder gehirn- und immunfreundliche Rezepturen getestet. 2013 bin ich auch zu den Hadza in Tansania gereist und lernte aus erster Hand die Ernährungsform eines Naturvolks kennen. Von meinen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen profitieren Menschen mit Autoimmunerkrankungen, ADHS, Schlafstörungen und alle, die ihre Gehirn- und Immunleistung aus eigener Kraft und mit Genuss optimieren wollen.

Mein Motto: Wecke und genieße, was von Natur aus in dir steckt!

www.nerven-power.de

24 Antworten auf „„Gehirndoping mit Gewürzen“ eine Buchrezension und Interview mit Sabine Paul“

  1. Wer hätte gedacht, dass Kräuter und Gewürze noch so viel mehr können! Machen unser Essen schmackhafter, helfen uns in der Medizin und tatsächlich auch beim Gehirndoping und das auf gesunde Weise! Ich finde den Tipp mit dem Pausenbrot übrigens klasse! Ich will gar nicht wissen, was da neben zuckerreichem Brot alles in so mancher Brotdose liegt!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Liebe Jana,
      wie schön, dass sich neue Aspekte zu Kräutern und Gewürzen für dich eröffnet haben!
      Das Thema Pausenbrot ist immer kniffelig 😉 Würde mich freuen, wenn der Tipp zur Umsetzung kommt.
      Liebe Grüße, Sabine

  2. Der Titel des Buches gefällt mir sehr gut. Ich wusste gar nicht, dass Gewürze Auswirkungen auf unser Gehirn haben können. Bei dem Beitrag habe ich wirklich etwas schlaues gelernt 👍🏼

  3. Huhu,

    bin gerade geschockt, dass sogar Gewürze mit Keimen überseht sein können. Bisher waren Gewürze für mich einfach was feines zum Kochen, aber das einige sogar gesundheitliche Aspekte aufweisen ist für mich ganz neu.

    LG
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      Keime umgeben uns und sind überall. Sie besiedeln uns und ohne sie könnten wir nicht existieren. Wie sollten dann gerade Gewürze keimfrei sein?
      Alles Liebe
      Annette

    2. Hallo Steffi,
      bei guten Händlern werden Gewürze auf schädliche Keime untersucht (die guten wollen wir ja ohnehin für unsere Gesundheit haben ;)). Je besser die Qualität, desto höher auch der gesundheitliche und gehirnwirksame Nutzen.
      Viel Spaß weiter beim Kochen und Würzen!
      Liebe Grüße, Sabine

  4. Hey, Hey!
    Das Stichwort: Pausenbrot. Ich achte bei den Kindern sehr darauf, was sie in ihre Brotdose bekommen und bei mir findet, außer das andere Brot ist schlecht, kein Weißbrot hinein, aufgrund von Zucker. Wir nehmen echt viel davon zu uns und das meine ich ganz allgemein. Es ist also nicht auf uns bezogen. Dennoch gibt es versteckte Zucker usw. Das aber nur am Rande.

    Ich fand das Interview wirklich toll und so schnell wird es mir auch nicht aus dem Kopf gehen.

    Liebe Grüße,
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      versteckte Zucker sind ein Problem, ohne Frage. Es freut mich natürlich sehr, dass Dir das Interview gefallen hat.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Hey Sandra,
      prima, dass dir das Interview gefällt und seine Wirkung entfaltet! 🙂
      Gewürze haben tolle Effekte – einfach mal ausprobieren und regelmäßig täglich verschiedene Kräuter und Gewürze verwenden. Ich möchte diese Streichel- und Aktivierungseinheiten fürs Gehirn nicht mehr missen.
      Liebe Grüße, Sabine

  5. Ich habe von Gehirndoping noch nie was gehört. Dass viele Gewürze und Kräuter bestimmte Auswirkungen auf den Körper haben schon, aber nicht in dieser Hinsicht. Da muss ich mich aber erst einlesen 🙂 Danke für die Vorstellung.
    Liebe Grüße, Tanja

  6. Toller Beitrag, wieder viel gelernt! Ich würze gerne mit den hier genannten Gewürzen, aber eher intuitiv, nun weiß ich, dass ich uns da Gutes getan habe! Mein Kaffee am Morgen enthält immer etwas Zimt und Cardamom, das ist so lecker und nun weiß ich, ich tu meinem Gehirn was Gutes! Danke für diese Erkenntnis!

    Liebe Grüße, Bea.

  7. Interessantes Interview und selbst bzgl. meiner MS viel darüber gelesen und wende einiges an: grüne frische Kräuter, Ingwer, Kurkuma, Pfeffer, Zink…etc. Leider gibt es bei einer entzündungshemmenden Ernährung viel zu beachten, man verzettelt sich schnell. Man muss konsequent sein und langsam seine Ernährung umstellen, was leider viele nicht tun und dann wieder aufgeben.
    LG Caro

    1. Liebe Caro,
      das ist immer so, wenn man aus gesundheitlichen Gründen eine Ernährungsform wählt. Da ist Disziplin von großer Wichtigkeit.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Liebe Caro,
      bei MS helfen verschiedene Gewürze sehr gut, zum Beispiel Schwarzkümmel, der die Remyelinisierung der Nervenzellen in Gang setzt.
      Ja, immer einen Schritt nach dem anderen machen und am Ball bleiben – dann lässt sich sehr viel erreichen.
      Alles Gute, Sabine

  8. Liebe Annette, das klingt nach einem richtig guten Buch, vielen Dank für den Tipp. Das mit dem Rosmarin als wake up, dem Ceylon Zimt und Ingwer bei Migräne habe ich mir schon gemerkt, Weiteres werde ich mir anlesen 🙂 herzlichen Gruß Bettina

    1. Liebe Annette,

      was für ein toller Beitrag. Das Kräuter das Gehirn „dopen“ können, habe ich geahnt. Aber das auch Gewürze sowas tolles bewirken können, war mir neu. Ich finde es klasse und vor allem die Tipps von Dr. Sabine Paul finde ich klasse.

      Liebe Grüße
      Mo

  9. Hallo,
    ich beschäftige mich schon länger mit dem Nutzen von Pflanzeninhaltsstoffen auf unsere Gesundheit. Deswegen finde ich deinen Beitrag sehr spannend. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, was du persönlich von Mizellen-Curcuma hältst und dessen höhere Verfügbarkeit?
    Liebe Grüße, Renata.

    1. Liebe Renata,
      ein spannendes Thema die Mizellentechnologie. Bei Curcuma erhöht sich die Bioverfügbarkeit, laut Studienlage, anscheinend um das 185-fache, was gigantisch ist. Bisher waren wir ja mit einer erhöhten Bioverfügbarkeit um das 40-fache schon sehr zufrieden. Sehr beeindruckend.
      Alles Liebe
      Annette

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