„Wer jammert, bleibt draußen“ eine Buchrezension und Interview mit der Autorin Antje Grube

 Wer jammert, bleibt draußen

Wer jammert, bleibt draußen

Viele meiner Krebspatienten erzählen mir, dass sie schon sehr lange vor ihrer Diagnose Dauergast bei ihren Hausärzten waren, die aber nichts finden konnten. Da sie sich aber permanent schlecht gefühlt haben, war die Diagnose „psychosomatisch erkrankt“ wie ein Schlag in den Magen für sie. Wenn dann, meist zufällig der Verdacht auf Krebs im Raum stand, kam die Erleichterung, trotz fataler Diagnose.

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Diagnose Krebs – Wer jammert, bleibt draußen

So erging es auch der Mutter von Antje Grube. Diese Gewissheit, dass etwas nicht stimmt, sie aber nicht ernst genommen wurde, hat sie zu einer leicht griesgrämigen, frustrierten Frau werden lassen. Die schreckliche Diagnose Lungenkrebs verändert alles und sie wird wieder ein fröhlicher und positiv gestimmter Mensch.

Das Medizin-Rondell läuft an

Arzttermine und Krankenhausaufenthalte wechseln sich ab und holen aus Antjes Mutter das Beste heraus. Sie ist empathisch, freundlich, fröhlich und geduldig. Die Erkrankung öffnet ihr die Augen für das Schöne, Gute und Wahre. Die passionierte Gärtnerin entdeckt die Schönheit blühender Mandelbäume, die ihrer Tochter nicht einmal aufgefallen sind. Ein schwächlicher Baumarkt-Mandelbaum spielt dann auch eine Rolle bis über ihren Tod hinaus. Man könnte sagen, er wird zu einem herausfordernden Trostbaum.

Wer jammert, bleibt draußen
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Chemo und Perückenkauf

Das Kapitel Chemo und Perückenkauf hat mich wirklich fasziniert. Für fast alle meiner Patientinnen ist der Verlust ihrer Haare ein herber Schlag. Ganz anders für Antjes Mutti. Es ist wirklich schön, die Geschichte der Faszination des Haarausfalls und des Perückenkaufs zu lesen. Kaum zu glauben, wieviel Nähe und Freude sich hier zwischen Mutter und Tochter einstellen.

Wer jammert, bleibt draußen

Eins konnte die Mutti von Antje allerdings nicht ab, Jammerer. Sie weigerte sich in jeder Phase ihrer Erkrankung, diese zu empfangen.

Ein bisschen Genugtuung darf sein

Der Besuch bei der Hausärztin, die die Mutti von Antje nicht ernst genommen hatte.

Zitat: „Muttis persönliches Highlight ist ihr Auftritt bei ihrer Hausärztin – die, die sie seit zwei Jahren immer und immer wieder aufgesucht hat, weil sie sich krank gefühlt hatte. Die, die ihr jedes Mal erklärt hat, dass sie gesund ist.“

Nachdem sie ihren Befund mit den Worten „ich habe Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium“ auf den Tisch geworfen hatte, kann sie sich über den Ausdruck auf dem Gesicht der Ärztin richtig freuen. Doch damit ist das Kapitel auch beendet, keine Verbitterung, keine weiteren Vorwürfe.

Zitat: „Sie genießt es lediglich, sich nun nicht mehr wie eine Hochstaplerin fühlen zu müssen“

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Klare Ansagen

Die Mutti von Antje hat klare Vorstellungen von ihrem Lebensende und kommuniziert diese auch klar und deutlich. Sie möchte nicht am Leben gehalten werden und als Pflegefall zur Last fallen. Sie möchte das ihr verbleibende Leben genießen in der Gewissheit, dass sie gehen darf, wenn es an der Zeit ist.

Kein Happy End – ein Happy End

Eine Chemo löst ein Blutgerinnsel aus und nun muss Antje eine schwere Entscheidung treffen. So schwer fällt sie ihr nicht, da Mutti alles, was sie will, klar und deutlich kommuniziert hat. So darf Mutti nach einigen Tagen Abschiednehmen gehen. Doch sind unserer geliebten verstorbenen Menschen gleich ganz verschwunden?

Trauer, Aufarbeiten, lichtvolle Begegnungen und Resümee einer Lebens-Sterbe-Zeit

Trauer ist ganz individuell und wer wie Antje sagt „Die Diagnose Lungenkrebs war für Mama und mich die intensivste und schönste Zeit unseres Lebens“. Keine Angst vor dem Tod zu haben ist eine Gnade und führt im Angesicht des Todes dazu, das Leben mit milden Augen zu betrachten und jeden einzelnen Tag zu genießen. Wer in der Gewissheit lebt, dass der Tod nicht das Ende ist, ist bereit, ihn zu akzeptieren und ein sinnerfülltes Leben zu führen.

Frosch, Gartenliege, Zwergin und Katze

Was es mit einem grünen Frosch, einer leuchtenden Gartenliege, einer Zwergin und einer Katze auf sich hat, wird nicht verraten, denn jedes Buch braucht auch ein bisschen Zauber.

Antje Grube ist es gelungen ein wundervolles Buch über die letzten Momente ihrer Mutti zu verfassen, das vor Lebensfreude und Trost sprüht.

Vita

Antje Grube: Wer jammert, bleibt draußen
Antje Grube

Antje Grube war über 20 Jahre bei der Sparkasse, bis sie durch die Krankheit und den Tod ihrer Mutter anfing, nach dem Sinn ihres Lebens zu suchen. Sie begann, ihrer Freude zu folgen und fand nach längerer Suche zum Schreiben. 2019 veröffentlichte sie ihr erstes Buch: „Wer jammert, bleibt draußen“. Es handelt von den letzten Monaten mit ihrer Mutter, da Antje diese Zeit als etwas ganz Besonderes erlebt hat und ihre Erfahrungen gerne mit anderen Menschen teilen möchte.

Interview – Wer jammert, bleibt draußen

Jemanden im Sterbeprozess zu begleiten war für mich immer eine Gnade, die mich zutiefst berührt und dankbar zurücklässt. Wie war das für Dich?

Meine Mama auf ihrem letzten Weg zu begleiten, war ein ganz besonderes Erlebnis. Man weiß ja vorher nicht, wie man in so einer Situation reagiert, schließlich kann man das nicht üben… Ich hatte auch vorher noch keine direkte Erfahrung damit gemacht, obwohl ich bereits mit 10 meine Großeltern und mit 14 meinen Vater verloren habe. Damals wurde jedoch immer versucht, mich möglichst „fernzuhalten“, was mich mehr verunsichert hat als der Sterbeprozess selbst. Als ich dann fast 10 Tage lang am Bett meiner Mama saß, war es einerseits sehr traurig, denn ich wusste ja, dass es ein Abschied „für immer“ ist, andererseits habe ich tiefen Frieden empfunden. Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken, habe große Dankbarkeit für mein Leben entwickelt und erkannt, wie unwichtig all die kleinen Sorgen und Probleme sind, mit denen wir uns tagtäglich befassen.

Der Tod wird in unserer Gesellschaft verdrängt, ich glaube, dass deshalb so viele Menschen ihr Leben verschwenden. Wie siehst Du das?

Ich sehe das ähnlich. Die Menschen verdrängen das Thema Tod aus Angst… sie lenken sich ab und versinken im Alltag. Dadurch geht viel Lebensfreude verloren, denn diese kann man meiner Erfahrung nach nur erleben, wenn man jeden Augenblick bewusst wahrnimmt. Letztendlich ist es ein Paradox: Die meisten Menschen warten und hoffen ihr ganzes Leben lang auf eine bessere Zukunft und verleugnen gleichzeitig, dass die Zukunft nicht unendlich ist.

Ich dachte allerdings auch lange, dass der Spruch „Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter“ bedeutet, dass man nochmal so richtig „die Sau rauslässt“. Inzwischen weiß ich, dass ich an meinem letzten Tag lieber still in der Natur sitzen, die Sonne genießen, den Wind spüren und die Vögel zwitschern hören möchte. Und DAS kann ich wirklich jeden Tag tun.

Bei Deiner Mutti hat die Diagnose eine Tür geöffnet. Endlich konnte sie sich und ihrer Intuition wieder vertrauen. Dieses Urvertrauen in sich selbst ist die Grundlage unseres Seins. Was für eine Auswirkung hat diese Erkenntnis auf Dein Leben?

Diese „Verwandlung“ meiner Mama hat eine sehr intensive Wirkung auf mich gehabt. Ich bin noch immer zutiefst dankbar, dass ich sie während dieser Zeit begleiten und das miterleben durfte. Es hat mein Leben nachhaltig verändert. Ich bin wesentlich gelassener geworden danach und habe mehr und mehr versucht, mich ebenfalls auf meine Intuition zu verlassen. Im Grunde hatte ich auch schon vorher die Erfahrung gemacht, dass mein Gefühl der bessere Wegweiser ist und der Verstand oft in eine Sackgasse führt. Das habe ich danach jedoch noch viel bewusster gelebt. Vor allem jedoch hat sie mir gezeigt, dass der Sinn unseres Daseins darin besteht, das Leben zu lieben – mit allen Höhen und Tiefen sowie allen Menschen, Situationen und Herausforderungen, die es uns liefert. Ich habe gelernt, dem Leben zu vertrauen, denn am Ende macht wirklich ALLES einen Sinn, auch wenn wir das manchmal erst sehr viel später verstehen.

Du berichtest in „Wer jammert, bleibt draußen“ dass Deine Mutti ganz klar vor ihrem Sterbeprozess alle ihre Wünsche bezüglich dieser Übergangszeit geregelt hat. Was hat diese Klarheit für Dich bedeutet?

Es war für mich sehr beruhigend, genau zu wissen, was sie sich gewünscht hat. So konnte ich gewisse Dinge entscheiden ohne mich ständig fragen zu müssen, ob ich in ihrem Sinne handle oder nicht. Außerdem hat es mir gezeigt, dass das Schicksal – oder wie auch immer man es nennen mag – ebenfalls in ihrem Sinne „gehandelt“ hat. Das hat die quälende Frage nach dem WARUM überflüssig gemacht, an der man sich ja sonst gerne ewig den Kopf zerbricht.

Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, dann beginnt der Trauerprozess. Ich persönlich glaube, dass die Seele der Verstorbenen noch bis zu einem Jahr bei uns verbleiben und uns trösten. Wie hast Du das erste Jahr nach dem Tod Deiner Mutti erlebt?

Das erste Jahr war definitiv ein sehr intensiver Abschiedsprozess. Anfangs habe ich oft zum Handy gegriffen, um meiner Mama etwas zu berichten und dann wurde mir bewusst, dass das nicht mehr geht. Dann habe ich jedoch damit begonnen, ihr in Gedanken trotzdem alles zu erzählen und ich habe viele „Zeichen“ empfangen, die mir das Gefühl gegeben haben, dass sie noch bei mir ist. Es sind auch viele sehr mysteriöse Dinge passiert, von denen ich mir nicht alle logisch erklären kann. Daher bin ich auch überzeugt, dass sie noch bei mir war und es bis heute ist. Im ersten Jahr war das jedoch wesentlich intensiver und dafür bin ich sehr dankbar, denn es hat mir geholfen, mich nicht völlig von ihr verlassen zu fühlen.

Die Zeit vor ihrem ersten Todestag war dann auch nochmal besonders intensiv. Ich habe quasi alles noch einmal durchlebt – sowohl all die schweren als auch die wundervollen Momente. Danach war ich dann bereit, sie mehr und mehr loszulassen und inzwischen ist es ein Gefühl von „Wenn ich sie brauche, ist sie jederzeit für mich da“.

26 Antworten auf „„Wer jammert, bleibt draußen“ eine Buchrezension und Interview mit der Autorin Antje Grube“

  1. Wirklich schlimm, wenn man als Patient spürt, dass irgendetwas nicht stimmt, die Ärzte, aber keine Erkrankung finden. Möglicherweise hätte man einigen Krebspatienten ja noch helfen können, wenn es früher erkannt worden wäre? Aber beeindruckend, wie die Mutti Ihr schlimmes Schicksal angenommen hatte und die beiden noch mal eine sehr schöne Zeit verbringen konnten! Ich würde auch kein Pflegefall werden wollen!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Liebe Jana,
      das zeigt uns, dass wir immer auf unsere Intuition vertrauen dürfen. Wird ein Patient dann nicht ernst genommen hat er die Möglichkeit sich einen anderen Arzt oder Heilpraktiker zu suchen. Mir ist wichtig das alle Menschen ihren Fokus auf die Selbstverantwortung legen und nicht im System den Fehler suchen.
      Alles Liebe
      Annette

      1. Ich selbst habe mich danach mehr und mehr den alternativen Heilmethoden zugewandt und konnte dadurch bei mir selbst vieles heilen. Auch dafür bin ich meiner Mama inzwischen dankbar. Sie hatte volles Vertrauen in die Chemo und dadurch kann ich damit meinen Frieden machen. Es war ihr Weg und dann sollte es eben so sein.

        1. Liebe Antje,
          Dein Beispiel zeigt wie alles miteinander verknüpft ist. Unsere Vorfahren gehen ihren Weg und es gibt nichts daran zu kritisieren oder zu bedauern. Aber wir dürfen daraus lernen um unseren eigenen Weg zu finden.
          Alles Liebe
          Annette

  2. Huhu,

    das hört man immer wieder das eine Diagnose falsch war und doch eine Erkrankung vor lag, aber leider sind Ärzte auch nur Menschen und Menschen machen nunmal Fehler, leider auch bei Krankheiten. Natürlich ist das nicht schön und man ärgert sich, aber man sollte halt auch selbst auf seinen Körper hören und versuchen jedes Anzeichen ernst zu nehmen. Dein Beitrag regt zum Nachdenken an.

    LG
    Steffi

    1. Liebe Steffi,
      ein normaler Arzt oder Heilpraktiker kann nur aus dem Schöpfen was die Anamnese, bildgebende Verfahren und die Laborwerte hergeben. Sind diese Parameter nicht auffällig ist bei den meisten Schluss. Ich schöpfe aus meinen Fähigkeiten als Seherin, auf die kann aber nicht jeder zurückgreifen. Daher ja, wenn Dir Deine Intuition sagt, dass Dir etwas fehlt sei hartnäckig und gehe auf die Suche.
      Alles Liebe
      Annette

  3. Hallo Annette vielen Dank für die Buchrezension und das schöne Interview. Sicher eine lesenswerte Geschichte. Warum auch immer, das Buch erinnert mich an das Tagebuch der Anne Frank, das ja auch eine bewegende Lebensgeschichte erzählt, Liebe Grüße Bettina

    1. Liebe Bettina, vielen lieben Dank für deine Worte. Ich finde es sehr schön, dass du dich an Anne Frank erinnert fühlst. Sie ist schon seit meiner Schulzeit ein großes Vorbild für mich und kommt daher sogar in meinem zweiten Buch vor 🙂
      Alles Liebe, Antje

  4. Eine starke Frau. Finde es bewundernswert, wie sie mit ihrem Schicksal umgegangen ist. Betreffend Hausarzt kann ich nur sagen, sie sind halt Allgemeinmediziner. Warum ihre Ärztin ihr allerdings keine Überweisung zu einem Gesundheitscheck ausgestellt hat, ist für mich nicht nachvollziehbar. Interessantes Buch, dass ich mir mal auf die Bücherliste schreibe. Liebe Grüße.

    1. Hallo M. Rotter,
      Dankeschön für den lieben Kommentar.
      Die Hausärztin hat leider nicht mal versucht, die Blutdruckmedikamente anders einzustellen…
      Zwischendurch war meine Mama dann sogar zweimal im Krankenhaus, wurde dort aber auch nicht umfassend durchgecheckt.
      Seitdem kümmere ich mich um meine Gesundheit lieber überwiegend selbst 😉
      Liebe Grüße
      Antje

  5. Hallo meine Liebe!

    Tolle Geschichte- ich blicke leider auch auf solche Erfahrungen zurück.
    Meine Tante ist dieses Jahr an Darmkrebs verstorben.
    Vor zwei Jahren erhielt sie die Diagnose… trotz einer vorherigen Darmspiegelung, die einige Monate zuvor war, fanden die Ärtze zu diesem Zeitpunkt angeblich nichts im Darm- trotz immer wiederkehrenden Beschwerden…bis die Metastasen dann soweit gestreut hatten, dass keine mehr helfen konnte.

    Liebe Grüße aus dem Remstal.

    1. Liebe Ramona,
      diese Erfahrung mache ich auch oft in meiner Praxis. Darmspiegelungen sind eben nicht das Mittel der Wahl um einen Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Es gibt spezielle, hochsensitive Marker die in meiner Praxis noch nie versagt haben.
      Alles Liebe
      Annette

    2. Es ist immer schlimm, nicht ernstgenommen zu werden. Vor allem wenn es um medizinische Anliegen geht, man ist häufig einfach ausgeliefert. Viele Ärzte scheinen einfach überfordert, oder einfach ausgelaugt. Hier sollte die Vernunft aber siegen und eine Pause o.ä. eingelegt werden, erst recht bei einem Beruf, der aus einer Berufung hervorgehen sollte!
      Man sollte immer auf sein Gefühl hören und sich im Zweifel eine Zweitmeinung einholen.

      1. Liebe Sarah,
        wer hat das in der Hand? Wenn das Wartezimmer voll sitzt und alle Hilfe suchen, stellt man schnell seine eigenen Bedürfnisse hinten an. Man muss bedenken, dass eine Hausärztin zwischen 150 und 200 Patienten täglich abarbeiten muss. Da gibt es keinen Joker in der Hinterhand, der in der geforderten Pause mal schnell den Laden rockt.
        Alles Liebe
        Annette

  6. Liebe Annette,

    ich danke dir für diese sehr gefühlvolle Buchvorstellung und das Interview mit Antje Grube.
    Ihr habt sehr eindrucksvoll vermittelt welche Befreiung es sein kann, wenn die innere Stimme doch recht hatte und wie viel klarer wir die Welt dann für uns sehen. Wir müssen uns wohl von dem Denken lösen, dass die „Halbgötter“ in Weiß immer wissen, wie es wirklich um einen steht. Denn am Ende fühlen wir es selber.

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Liebe Mo,

      vielen Dank für deine lieben Worte. Ich denke, dass sicher alle Ärzte ihr Bestes geben, aber wir selbst kennen unseren Körper eben doch besser und sollten uns daher selbst vertrauen, wenn wir das Gefühl haben, das irgendetwas nicht stimmt.

      Alles Liebe,
      Antje

  7. Das Buch kauf ich mir! Schon allein, weil ich tatsächlich mehrere Menschen kenne, die mit der Erkrankung Krebs nicht ernst genommen wurden und bei denen es nicht erkannt wurde, bis es einfach zu spät war. Und ich glaube, das Buch spendet auch denjenigen Trost, die das aus nächster Nähe miterleben durfte. Das Wichtigste aber ist wohl immer, die Tage zu geniessen, wie es nur geht.
    Viele liebe Grüße
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      ganz herzlichen Dank! Genau das war mein Wunsch mit diesem Buch – dass es Trost spendet und hilft, das Leben noch viel intensiver wahrzunehmen und zu genießen. Ich hoffe, dass dir das Buch gefallen wird.
      Liebe Grüße
      Antje

    1. Da hast du vollkommen recht und daher ist es mir auch eine Herzensangelegenheit, offen darüber zu sprechen und das Thema ein wenig mehr aus seiner Tabu-Zone zu holen.
      Alles Liebe
      Antje

  8. Liebe Annette, vielen Dank für diese so wichtige Rezension mit dem guten Tipp für ein solches Buch! ich selbst als zweimal an Krebs erkrankte Patienten kenne die Situationen, aber habe auch immer versucht, mich nicht fallen zu lassen. ich glaube, ein solches Buch zu lesen, macht noch mehr Mut, besonders anderen, die mit dieser Krankheit kämpfen! Viele Grüße von Deiner Namensvetterin 🙂
    Annette

  9. Interessante, aber auch traurige Geschichte. Ich finde toll, dass die Mutter genau kommuniziert hat, was sie möchte – auch wenn es um harte Entscheidungen geht. Auch wenn man darüber nicht gern nachdenkt, finde ich dass die Aussprache dieser Wünsche nicht nur wichtig sondern den Angehörigen gegenüber auch das beste ist. Es nimmt Druck von den Liebsten und gibt Zeit, dann wenn man sie braucht, sie mit schönen Dingen zu verbringen.

    Viele Grüße,
    Katharina (von https://www.windelnundworkouts.de)

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