Pfefferminze

Pfefferminze

Pfefferminze eine besondere Heilpflanze

Die Pfefferminze (Mentha piperita), eine Heilpflanze, die die meisten von uns schon in ihrer Kindheit kennengelernt haben. Mich hat ihr Duft nach Kaugummi sehr fasziniert und dennoch mochte ich den Tee nicht, da ich ihn immer mit krank sein in Verbindung gebracht habe. Mittlerweile schätze ich die Heilwirkung der Pfefferminze und ihr unverwechselbares Aroma in Speisen, Süßigkeiten und Getränken aber durchaus.

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2004 wurde die Pfefferminze mit dem Titel Arzneipflanze des Jahres geehrt.

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Pfefferminze im Garten

Wer im ersten Überschwang viele verschiedene Pfefferminzpflanzen in seinen Garten setzt, wird ihrer kaum noch Herr werden, denn sie breiten sich rasch über Wurzelausläufer aus und überwuchern alles. Das Eindämmen ist allerdings die einzige Arbeit, die sich die Gärtnerin machen muss.

Ihre rosa, lila oder weißen Lippenblüten, die Insekten und Schmetterlinge gleichermaßen anziehen, entschädigen dafür von Juni bis September.

Der zwar nicht gerade beliebte aber wunderschöne blau schillernde Minzblattkäfer ist der einzige Schädling der der Minze Probleme bereiten kann.

Inhaltsstoffe und Wirkung der Pfefferminze

Die Pfefferminze ist voll mit ätherischen Ölen. Menthol ist einer der Hauptwirkstoffe dieser Pflanze. Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Valeriansäure vervollständigen das Wirkstoffspektrum.

Die Heilkraft der Pfanzenseelen
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Pfefferminze wirkt:

  • abschwellend
  • antibakteriell
  • antiviral
  • beruhigend
  • entgiftend
  • entzündungshemmend
  • gallenflussfördernd
  • immunstärkend
  • krampflösend
  • kühlend
  • schmerzstillend
  • tonisierend
  • verdauungsanregend

Naturheilkundliche Einsatzgebiete

Ich litt schon als Kind unter Kopfschmerzen und Migräne, die außerdem mit Übelkeit einhergingen. Früher war es nicht üblich, mit jeder „Kleinigkeit“ zum Arzt zu gehen. Daher kam die Pfefferminze zum Einsatz. Bei Kopfschmerzen und Übelkeit durchaus ein Versuch wert. Mir hat sie allerdings bei Migräne nie geholfen.

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Die Pfefferminze hilft bei:

  • Blähungen
  • Brechreiz
  • Durchfall
  • Erkältung
  • Gallenschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Magenkrämpfen
  • Mundgeruch
  • Nervenschmerzen
  • Schnupfen
  • Übelkeit
  • Verdauungsbeschwerden

Das Hauptanwendungsgebiet ist jedenfalls die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden. Man verwendet dazu hauptsächlich die Blätter, die im Frühsommer kurz vor der Blüte geerntet werden. Schonend getrocknet können sie dann in einer Papiertüte aufbewahrt werden.

Pfefferminztee

Um einen Pfefferminztee herzustellen, können frische oder getrocknete Blätter verwendet werden. Wenn Du frische Blätter verwendest, zerkleinere sie. Dann einen Teelöffel Blätter mit 250 ml siedendem Wasser übergießen und für fünf bis acht Minuten abgedeckt ziehen lassen.

Cave

Pfefferminze hemmt den Milchfluss der stillenden Frau. Daher sollten Stillende darauf verzichten.

Pfefferminze in der Küche

Ob Du es glaubst oder nicht, Pfefferminzsoße wird in Großbritannien zu vielen Fleischgerichten gereicht. Sie ist nicht nur lecker sondern sie macht die fetten Fleischgerichte auch bekömmlicher. Ich persönlich schätze sie allerdings in Bulgur-Gerichten oder im Rote Linsensalat. 

Doch unschlagbar ist sie in Süßspeisen und Süßigkeiten. Daher ist Obstsalat mit Pfeffermine ein erfrischender Genuss. Immer vorsichtig dosieren, denn der Geschmack wird sonst leicht zu dominant. 

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