Gastbeitrag von Rita Fasel: Sich erden, in Zeiten wie diesen

Sich erden

Mitmenschen verlieren immer mehr ihre innere Ruhe, oder war diese etwa gar nicht da?


Geschichtlich, historisch sind wir in internen Kriegen, Umweltkatastrophen, Giften in Körpern und Böden, Klimanotstand, Ermordungen, Entführungen, Mikroben u.v.m. be- oder gefangen.

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Mikrokosmos = Makrokosmos, denn wie im Außen so im Innen.
Klare, ruhige und helfende Gedanken können wir nur aus unserer eigenen inneren Mitte schöpfen. Diesen inneren Rahmen gilt es zu beschützen lernen, das bringt Kraft und später Ruhe und nennt sich Selbstregulation und Resilienz.


Aber….wo beginnen?

Fragen mich viele Patient:innen.


«sich erden, in Zeiten wie diesen»

Gerne empfehle ich Ihnen zuallererst im eigenen Körperhaus aufzuräumen;


die täglichen Grundfragen wie:


– haben wir genügend getrunken?
– gesundes gegessen?
– ruhig geschlafen etc.
– Atmen wir tief oder gerade nur sehr oberflächlich?


All das sind die körperlichen Sicherheitsbedürfnisse, für welche wir als erwachsene Menschen Selbstverantwortung üben lernen dürfen.

Die Spuren der Seele
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Können wir uns erden?

Ja und zwar in der Natur, je häufiger je wohltuender, um uns zu verbinden mit Mutter Erde und unserem Körper. Zurück zur Natur, im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn wir bedenken, dass die Menschheit früher fast nur barfüssig unterwegs waren und die so zusagen zivilisierte Menschheit erst seit kurzem Menschendenken die Schuhindustrie fördert, wird das Normale wieder normal.

Diese Erdungstherapie ist kein «new age» Geplapper sondern fördert unsere Widerstandskraft für Körper und Geist.


Genau darum ist barfuss Gehen so wichtig!


Bitte probieren Sie es aus und Sie werden schnell selbst merken wie sich das ev. vorhandene Wirr-Warr und eine unregulierte Launenhaftigkeit im eigenen Geiste beruhigen kann. Der Atemrhythmus wird automatisch durch den Parasympathikus wieder natürlicher und pendelt sich ein. Die reichlich vorhandenen Elektronen helfen ihrem Köper freie Radikale zu neutralisieren. Bei Arthrose, Depressionen, Rückenbeschwerden und Schlafschwierigkeiten hilft es wie wundervoll.

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Unsere Erde verbindet alle elektrischen Teile eines Stromkreises

Unsere Erde, unsere Luft und die gesamte Umgebung halten eine statische Elektrizität, diese können Sie sich auch als eine andere Menge an elektrischer Ladung vorstellen. In die Erde werden unendlich viele Elektronen entladen sowie gegenseitig aufgenommen. Wenn also etwas mit elektrischer Ladung mit der Erde verbunden wird, neutralisiert sich sein elektrisches Potenzial. Wir kennen es doch aus dem Haushalt: wenn elektrische Kabel nicht geerdet sind, wird die statische Aufladung die Qualität und Stabilität des Signals unterbrechen.

Wenn Mensch sich mit seinem Planeten verbindet beruhigt sich der Körper wie von selbst, der hektische Verstand und Seele werden somit dabei natürlich beschenkt und uns bei jedem Wetter neben innerer Ruhe auch mehr Geduld mit uns selbst und anderen hervorzaubern!

Wald & Wiesen als Nährstoffland auf dem Weg zu besserer Gesundheit?

Unsere Wurzeln, die Fußsohlen nehmen direkte Nährstoffe auf.

Unser angeborenes Immunsystem verwendet weiße Blutkörperchen (bekannt als Neutrophile, das sind Granulozyten). Diese reaktiven Sauerstoffmoleküle (allgemein als freie Radikale bekannt) werden so freigesetzt, deshalb werden Krankheitserreger und beschädigte Zellen oxidieren und bald auf diesem Wege zerstört. Freie Radikale haben ein Elektronenungleichgewicht, welches sie elektrisch aufladen kann – bei ihrem Bestreben, ein freies Elektron zu finden und zu neutralisieren, können sie sich an eine gesunde Zelle anlagern oder ein Elektron von ihr wegstehlen und sie dabei leider beschädigen. Die beschädigte Zelle muss dann entfernt werden, und das Immunsystem sendet ein weiteres Neutrophil, um es zu verarbeiten, und beginnt den gesamten Zyklus von vorne. So wird eine chronische Entzündung etabliert und genau solche chronischen Schmerzen verursacht, welche dann zu Gesundheitsstörungen führen und diese leider in Gang setzen.

Freie Radikale


Diese gesamte Reaktion wird durch die Tatsache verschlimmert, dass um uns herum freie Radikale erzeugende Substanzen vorhanden sind: in frittiertem Essen, Alkohol, Tabakrauch, Pestiziden, Luftschadstoffen und sogar in den Sonnenstrahlen.

Die Erde verfügt über einen unendlichen Vorrat an freien Elektronen, so dass, wenn eine Person geerdet ist, diese Elektronen auf natürliche Weise zwischen der Erde und dem Körper fließen, freie Radikale reduzieren und jegliche statische elektrische Aufladung beseitigen, was wiederum entzündungsbedingte Gesundheitsstörungen verhindert.



Klar ist so nun auch, wieso dies weder auf Asphalt oder Beton ginge. Da bieten sich schon Wiesen, Waldböden und Strände an…

Diese Gummisohlen

Wenn wir dabei allerdings Schuhe mit nichtleitenden (meist Gummi-) Sohlen tragen, welche unseren Körper von der Erde regelrecht wegisolieren klappt dieser natürliche Austausch nicht mehr. In der Antike gingen die meisten Menschen entweder barfuß oder auf Schuhen mit Ledersohlen, letztere sind auch bedingt leitfähiger. Ich fragte mich, was die Folgen sein könnten, wenn die Menschheit nicht mehr auf natürliche Weise geerdet ist. Es ist intuitiv klar, dass – wie in einem Kabelsystem – die Erdung jede Ladung im Körper neutralisiert.

Direkte Erdung lindert chronische Schmerzen. Also habe ich die letzten 20 Jahre damit verbracht, herauszufinden, ob irgendeine Wissenschaft meine Hypothese unterstützt.
Dies lernte mich gleichzeitig Abgrenzung, denn vor 10 Jahren wurde ich dazu noch sehr belächelt, nun ist jedoch ein neuer barfüssiger Trend entstanden.

7.500 Schritte pro Tag


Eine weitere Überlegung; durchschnittlich laufen wir ungefähr 7.500 Schritte pro Tag. Im Durchschnitt ca. 0,8 Meter lang, dies bedeutet, wir laufen ca. 6 km pro Tag. Wiederum hochgerechnet wären das mit 80-zig also über 170.000 gelaufene Kilometer. Das bedeutet, dass wir die Erde am Äquator viermal umrundet hätten!

Dies könnten wir geerdet tun oder in Hast und wegisoliert …die Wahl bleibt unsere.

Am besten hilft die Natur zu unserem eigenen Atem: unser Atem ermöglicht uns sehr schnell einen Ausgleich von Sympathikus (Aktivität) und Parasympathikus (Ruhemodus) herzustellen. Ein Erwachsener Mensch atmet 12-18 Mal in der Minute, also ca. 25’900 Züge pro Tag, ca. 9’460’800 pro Jahr und bis zum 80zigsten Lebensjahr ca. 756’888’000.

Wir haben die Wahl in ein Drama einzusteigen oder nicht

Jeder dieser Atemzüge zusammen mit einem Vorwärtsschreiten ermöglicht unserem Nervensystem im Sinne von Sicherheit und Verbundenheit oder eben in Schrecken und Angst … zu verbinden, immer haben wir die Wahl in ein Drama einzusteigen oder uns über den Vagusnerv, welche beide Sympathikusse verbindet zu regulieren und beruhigen und so klarere ganzheitliche Gedanken zu finden.

Es gilt also mit langem Atem und langsamer zu gehen um zu sich selbst zu kommen und den Alltag zu meistern, Schritt für Schritt!

Kurzvita

Rita Fasel
Rita Fasel

Autorin – Iridiologin – Coachin – Seminarleiterin

Psychologin – Psychosomatische Beraterin 
Hand- und Fussleserin

Prof. Dr. Rita Fasel

Bürgenstock, Switzerland   www.ritafasel.ch


Rita Fasel ist als Resilienzchoachin seit 40 Jahren tätig und hilft gerne Frauen, Männern, Paaren und Familien in ganzheitlicher Art wieder in ihre innere Seelenruhe zu finden. Sie hat dafür Psychologie studiert, hat viele eigene Lebenserfahrung und bietet gerne Kurzzeittherapien an, um zeitnah in einer Krise helfen zu können.

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