Ganzkörperhyperthermie – eine sinnvolle Therapieoption bei Fibromyalgie

Ganzkörperhyperthermie (GHT)

Bei der Ganzkörperhyperthermie wird mit Ausnahme des Kopfes der gesamte Körper überwärmt (39,5-40,5 °C). Dadurch verbessert die Hyperthermie, ähnlich wie natürliches Fieber, die Mikrozirkulation des Körpers, aktiviert den Stoffwechsel und aktiviert das Immunsystem.

Außerdem kann sie eine Regulationsstarre des Körpers durchbrechen. Die Anregung der Selbstheilungskräfte öffnet ein breites Indikationsspektrum für die Hyperthermie-Behandlung.

Die Ganzkörperhyperthermie zeigt besonders gute Erfolge bei chronischen Schmerzen. Für die schmerzreduzierende Wirkung scheinen verschiedene Faktoren verantwortlich zu sein. Dazu gehören neuromuskuläre Effekte, beschleunigte biochemische Prozesse, eine Intensivierung der Mikrozirkulation, sowie die Freisetzung von Endorphinen (körpereigene Opiate).

 

Ganzkörperhyperthermie

 

Schmerzreduktion

Da mir die Behandlung von Schmerzerkrankungen schon immer eine Herzenzangelegenheit war, und mich die Hyperthermie bei der Behandlung meiner eigenen Schmerzen überzeugt hat, schaffte ich zunächst ein Ganzkörperhyperthermiebett und nach einiger Zeit das zweite für meine Praxis an.

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Um den Fragen bezüglich meiner Schmerzen zuvor zu kommen, nein ich litt nicht an Fibromyalgie sondern bis vor einigen Jahren an einer, kaum zu beeinflussenden, Migräne. Ich lernte die Hyperthermie bei meinem geschätzten Lehrer Prof. Horst Ferdinand Herget kennen. Er rettete mir mit dieser Therapie das Leben. Aufgrund meiner Dauermigräne war ich kaum arbeitsfähig und stand kurz vor einer Depression. Denn auch bei Migräne wirkt sich eine Ganzkörperhyperthermie-Behandlung äußerst positiv aus! Sprechen Sie mich gerne an (Tel. Nr. 02771-833434, Email: info@annette-pitzer.de)

Alles über das Krankheitsbild Fibromyalgie kann hier nachgelesen werden: https://blog.annette-pitzer.de/fibromyalgie/#more-759

Fibromyalgie

Ganzkörperhyperthermie in der Fibromyalgiebehandlung

Wie wirkt die Ganzkörperhyperthermie bei Fibromyalgie?

Studien konnten zeigen, dass durch die Ganzkörperhyperthermie Zytokine induziert werden.

Exkurs Zytokine

Zytokine regeln unser Zellwachstum und die Zelldifferenzierung. Es gibt Zytokine, die als Wachstumsfaktoren wirken und andere, die immunologische Reaktionen und Entzündungsprozesse regulieren.

Fibromyalgiepatienten weisen ein spezielles Muster von Zytokinen auf. Bei ihnen sind die Interleukine IL8 und IL1Ra erhöhte. Muss man sich nicht merken, ist dennoch wichtig, da diese Interleukine Schmerzen ankurbeln, zu einem übermäßigen Schmerzempfinden führen und auch zu Müdigkeit und Depressionen führen können.

Studien konnten zeigen, dass die wöchentlich einmal angewendete Ganzkörperhyperthermie die Schmerzen und das Schmerzempfinden, bei Fibromyalgie, deutlich verbessern kann. Auch die Neigung zu Depressionen wurde deutlich vermindert.

Fazit

Die Ganzkörperhyperthermie lässt sich als natürlicher Selbstregulierungsmechanismus nutzen. Die dabei erzeugte Erhöhung der Körpertemperatur wirkt gezielt auf die Fehlregulation des Körpers.

Sie möchten mehr erfahren? Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis (Tel. Nr. 02771-833434, Email: info@annette-pitzer.de)

 

2 Antworten auf „Ganzkörperhyperthermie – eine sinnvolle Therapieoption bei Fibromyalgie“

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