Intervallfasten

Intervallfasten

Ein Fastentag in der Woche

Jeder hat schon einmal vom Fasten gehört, und dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Fastenkur durchzuführen. Intervallfasten ist mein Favorit.

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Ohne Frage ist Fasten gesundheitsfördernd, klärt den Geist und lässt die Kilos schmelzen. Eine Fastenkur wird im Normalfall eine Woche oder länger durchgeführt. Dies ist durchaus sinnvoll, da sich so die positiven Wirkungen verstärken.  Aber genau diese Zeit finden viele in ihrem Alltag nicht oder sie sind nicht bereit, hierfür ihre Freizeit zu opfern.

Du kannst dennoch die positiven Effekte des Fastens in Deinen Alltag einbauen, denn mit nur einem Fastentag pro Woche lassen sich langfristig erstaunliche Effekte erreichen.

Viele von euch sind es gewohnt, zwischen den Hauptmahlzeiten und ohne festgelegte Zeiten zu essen. Dies ist alles andere als gesundheitsförderlich. Zwischenmahlzeiten machen dick und belasten den Körper unnötig.

Intervallfasten
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Regelmäßige Essenspausen einlegen

Beginne damit, so häufig wie möglich die Zwischenmahlzeiten zu streichen. Denn drei Hauptmahlzeiten am Tag sind ausreichend und schonen Deine Verdauungssystem. Ausserdem sollte zwischen den Mahlzeiten  eine fünfstündige Essenspause liegen. Die letzte Mahlzeit des Tages solltest Du vor 17 Uhr einnehmen. Mit diesen stundenweisen Essenspausen legst Du schon den ersten Baustein für ein gesundes schlankes Leben. Bei Essenspausen von 14 Stunden laufen die Körperreparaturmechanismen um ein vielfaches besser ab. Dies gelingt Dir, wenn Du die nächste Mahlzeit erst um 7 Uhr morgens einnimmst.

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Intervallfasten

Wenn Du Dich an die essensfreien Intervalle gewöhnt hast, kannst Du beginnen, einen Fastentag in der Woche einzulegen. Hierfür unterbricht man die Nahrungsaufnahme für 24 bis 36 Stunden. Wenn Du zum Beispiel dienstags um 17 Uhr die letzte Mahlzeit eingenommen haben, fastest Du den Mittwoch bis 17 Uhr (24 Stunden) oder bis Donnerstagmorgen  fünf Uhr (36 Stunden) und beginst dann wieder zu essen. Am Fastentag sollte viel stilles Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Die Trinkmenge richtet sich nach Deinem Körpergewicht. Idealerweise solltest Du pro 25 kg Körpergewicht 1 Liter Wasser oder Tee trinken. Im Gegenteil zum Heilfasten entfallen bei dem Intervallfasten die Aufbau und Entlastungstage.

Langzeiteffekt

Wenn Du die oben genannten Maßnahmen regelmäßig in Deinen Alltag einbaust, wirst Du feststellen, dass Du schneller satt bist, keine Heißhungerattacken mehr hast, Dich wacher und leistungsstärker fühlst. Hat sich Dein Körper an die Intervalle von Essen und Fasten gewöhnt, greift er in den essfreien Perioden verstärkt auf die eigenen Fettreserven zurück und nicht mehr auf den Speicherzucker in der Leber.

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Unterstützende Fastenmaßnahmen

Ein aktiver Alltag mit körperlicher Betätigung im Freien unterstützt auf jeden Fall die Fasteneffekte. Auch das Führen eines Tagebuches, in dem alle Fastenerlebnisse und Wünsche festgehalten werden, kann sich als nützlich erweisen. Liegen schwerwiegende Erkrankungen vor, oder im Falle einer Schwangerschaft, sollte mit dem Arzt oder Therapeuten Rücksprache gehalten werden!

Mein Lieblingstee für den Fastentag:

40 g geröstete Mate

20 g Brennnessel

25 g Pfefferminze

20 g Löwenzahnblätter

Alle getrockneten und zerkleinerten Kräuter gut zu einem Tee vermischen.

Für einen Becher Tee (200ml) einen Teelöffel mit kochendem Wasser überbrühen und 5-10 Minuten ziehen lassen.

7 Antworten auf „Intervallfasten“

  1. Ich esse bis auf Sonntags (da gibt es ja meist Kuchen Nachmittags) nie Zwischenmahlzeiten. Aber auch kein Frühstück, mein Körper verlangt am Vormittag noch nicht nach Essen und ich fühle mich wohl so! Zwischen Mittag und Abendessen liegen meist 6 Stunden und da wir recht früh essen (17:30, manchmal 18:30, wenn ich später arbeiten muss), hab ich auch eine lange Zeitspanne zwischen der nächsten Mahlzeit 🙂 Aber 24 bzw. 36 Stunden wären mir wohl zuviel 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

  2. Liebe Annette,

    deinen Beitrag über Intervallfasten habe ich mit großem Interesse gelesen. Meine Freundin macht das auch, aber neulich hat ihr eine Kollegin gesagt, dass das absolut gesundheitsschädlich sein soll. Hätte eine Ernährungsberaterin gesagt. Ich werde meiner Freundin mal deinen Beitrag weiterleiten.

    Liebe Grüße,
    Mo

  3. Ich esse seit langen nur noch eine Mahlzeit am Tag und das immer um 17uhr muss aber wegen Tabletten wenigstens eine Banane vormittag essen. Stört das mein Fasten?

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