Mach Dir keinen Stress!

Jessica Koss

Hallo, ich bin Jessica Koß und als Life- & Achtsamkeits-Coach helfe ich Frauen, die das Gefühl haben nicht gut genug zu sein oder den Ansprüchen der Anderen nicht zu genügen, mit mehr Selbstvertrauen, Energie und vor allem Freude ihren eigenen Weg zu gehen.

Hast Du Dich auch schon mal gefragt warum manche Menschen so wahnsinnig entspannt scheinen und Dir selber mag es aber so gar nicht gelingen? In meinem heutigen Blogartikel erkläre ich Dir was Du ändern kannst.

Ich freue mich wenn Du mich auf meiner Webseite https://jessicakoss.de/ besuchst.

Dinge, die Du Dir von entspannten Menschen abschauen kannst

In jedem Freundeskreis und in jedem Großraumbüro gibt es diesen einen Menschen, der irgendwie nie so gestresst wirkt wie alle anderen. Der irgendwie immer alles im Griff zu haben scheint. Und manchmal fragst Du dich dann, wieso diesem Menschen alles so leicht von der Hand geht, während bei Dir schon wieder das Chaos ausbricht.

Liegt es am Geld? Am guten Aussehen? Oder gar am Elternhaus? Nein – das alles können zwar Faktoren sein, die ihm das Leben erleichtern, aber eigentlich ist es nur eine Sache, die Dich von ihm unterscheidet: Dieser Mensch ist tiefenentspannt.

Lies hier, welche fünf Dinge Du Dir von wirklich entspannten Menschen abschauen solltest, damit auch Du Dein Leben trotz Alltagsstress in vollen Zügen genießen kannst.

Mach Dir keinen Stress

  1. Ruhepausen gönnen

Mal angenommen, Du gehst aktiv auf die Suche nach entspannten Menschen. Wo würdest Du anfangen? Bestimmt nicht in einer überfüllten U-Bahn, in der Chefetage eines mittelgroßen Unternehmens oder nach Feierabend im dichten Gedränge eines Supermarktes!

Wirklich entspannte Menschen findest Du beispielsweise im Park, in einem Museum oder ganz einfach zu Hause auf dem Sofa mit einem guten Buch in der Hand. Du hast sie bestimmt schon gesehen und bist vielleicht sogar spontan sauer geworden. Da gönnt sich einer was und grinst auch noch so selbstzufrieden! Sei nicht sauer – sei schlau, mach Pause!

Vielleicht hat man Dir jahrelang eingetrichtert, dass bewusste Entspannung etwas für Faule sei und dass ein paar Stunden Schlaf genug Ausgleich zur täglichen Anspannung darstellen würden. Aber dieses Wissen stammt noch aus einer Zeit vor Smartphones und Co., als das Überangebot an Information noch nicht so präsent war wie heute. Pause machen bedeutet, einfach mal abzuschalten, den Stresspegel aktiv absinken zu lassen und Energie aufzuladen, denn – „in der Ruhe liegt die Kraft“!

  1. Im Hier & Jetzt sein

Menschen mit einer tiefenentspannten Grundhaltung erkennst Du selbst in Stresssituationen. Es ist, als würden sie eine Art beruhigende, Sicherheit gebende Ausstrahlung innehaben, die ihnen gerade in nervenaufreibenden Situationen sofort die Führungsposition zukommen lässt. Woran liegt das?
Stress löst im menschlichen Körper archaische Mechanismen aus, die uns entweder kämpfen oder fliehen lassen wollen. Bedauerlicherweise ist die Entscheidung heutzutage meist obsolet, da keine der beiden Möglichkeiten gesellschaftlich akzeptierte Handlungsmuster darstellen.

Die Folge ist eine Art Mix aus Verwirrung und Angst, was letztendlich zu einer Art sozialer Stresslähmung führt. Schließlich reagiert der dauergestresste Mensch nur noch, da es ihm aufgrund mangelnder Entspannung unmöglich ist, wichtige Entscheidung selbst zu treffen.

Komm wieder zurück ins Hier und Jetzt, auch wenn es beängstigend wirkt. Mach Dir bewusst, dass Du an der Vergangenheit nichts mehr ändern kannst und die Gegenwart das beste Mittel ist, um die Zukunft positiv zu beeinflussen. Du kannst zum Beispiel alle Deine Stressfaktoren auf ein großes Blatt Papier schreiben und nur diejenigen einkreisen, die aktuell dringend sind. Auf diese Weise fokussierst du Deinen Blick auf das Wesentliche und lässt dich nicht von Vergangenem oder Zukünftigem davon abhalten, Deine Gegenwart stressfrei zu meistern.

  1. Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und sie erfüllen

Gehörst Du auch zu den Menschen, die immer zuerst an andere denken? Auf diese Weise drängen sich dir immer neue Aufgaben – also potentielle Stressfaktoren – auf und Du hast immer weniger Zeit für Dich selbst. Als menschliches, denkendes und fühlendes Wesen bist Du jedoch nicht frei von eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Vor allem mit Letzterem ist weit mehr gemeint als nur das Berücksichtigen natürlicher Grundbedürfnisse!

In einer Gesellschaft muss ein ständiger Austausch stattfinden, sei es über Kommunikation, Handlung oder Gefälligkeiten. So wie es kein richtiges Gespräch ist, wenn nur einer spricht und der andere schweigt, so ist es auch kein gesundes soziales Miteinander, wenn nur einer arbeitet und der andere entspannt.

Besonders in Freundschaften und Beziehungen kommt es leider häufig vor, dass einer der Partner zu kurz kommt. Da hilft es nichts, zu warten und zu hoffen, dass der andere von sich aus plötzlich seine eigenen Bedürfnisse zurücksteckt und sich aufmerksam erkundigt, ob er sich insgesamt mehr einbringen sollte. Hier ist Eigeninitiative gefragt! Finde heraus, was genau Dir fehlt und sprich es schonungslos aus. Letztendlich wird Dein Partner einsehen, auch wenn es ihm vielleicht bislang nicht bewusst war, dass man nur dann von einer glücklichen Beziehung sprechen kann, wenn beide in Ruhezeiten gleichermaßen entspannt sind und in hektischen Momenten gleichsam gefordert.

  1. Mit anderen über seine Gefühle reden

Dieser Tipp richtet sich besonders an Männer, denen es leider gesellschaftlich noch immer als Makel angelastet wird, wenn sie vermeintliche Schwächen offen zugeben. Dabei weiß jeder, der es schon einmal ausprobiert hat, sehr genau, wie viel Mut es kostet, über die eigenen Gefühle, die innere Anspannung und individuellen Sorgen zu sprechen.

Trotzdem ist es in einer Welt, die diktiert wird vom schönen Schein durch Facebook und Instagram zunehmend unmöglich, auch die weniger schönen Seiten des Lebens mit anderen zu teilen. Wer möchte nicht jeden Tag ein perfektes Selfie posten? Was würden wohl die vierhundert Facebook-Freunde zu einem ehrlichen Post über die Niederlage beim letzten Meeting sagen? Würden Sie das Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt etwa liken?

Aus Angst vor der Reaktion jener Menschen, die wir heute leichtfertig als Freunde bezeichnen, behalten wir zu viel für uns. Das führt dazu, dass wir nicht einmal zu uns selbst ehrlich sein können, denn wir müssen an die Maske glauben, die wir ununterbrochen aufsetzen.
Doch wozu? In einer Welt aus Masken wirst Du nie jemandem wirklich nah sein. Und wenn Du Deine eigenen Gefühle nicht zeigen kannst, wirst Du nie wissen, ob der, den Du für einen Freund hältst, sich dieser Bezeichnung auch als würdig erweist.

  1. Positive Haltung

Verinnerliche das folgende altbewährte Statement: Für jedes Problem gibt es genau die richtige Lösung.

Wenn Du jeweils einen entspannten und einen gestressten Menschen in einer anstrengenden Lebensphase nach seinem Befinden und nach seiner Einschätzung der Lage fragst, wirst du vermutlich Folgendes erleben:
Der gestresste Mensch wird in erster Linie die Probleme thematisieren, die ihn derzeit in Aufruhr halten. Er wird außerdem betonen, dass es unmöglich ist, dieses oder jenes jemals irgendwie in den Griff zu bekommen. Somit wird das Gespräch abrupt eine neue Richtung nehmen, in der beispielsweise das entferntere politische Weltgeschehen oder aktuelle Naturkatastrophen eine Hauptrolle einnehmen. Dinge, die also tatsächlich für den einzelnen nicht lösbar sind und damit den gestressten Menschen in dem Glauben an seine eigene Machtlosigkeit bestärken.

Der entspannte Mensch wird sachlich und geordnet zu seinen aktuellen Themen Stellung beziehen, womöglich um eine persönliche Meinung bitten und einige Lösungsvorschläge abtasten. Am Ende des Gespräches wird er der Meinung sein, einen Schritt weiter gekommen zu sein, weshalb er sich einmal mehr entspannt zurücklehnt.

Was den entspannten und den gestressten Menschen hier unterscheidet, ist das grundlegende Welt- und Selbstbild. Der entspannte Mensch glaubt an sich, an seine Fähigkeiten und daran, dass sie ausreichen werden, um seine persönlichen Hürden grundsätzlich meistern zu können, wenn auch erst nach einigem Anlauf oder ein paar fehlgeschlagenen Versuchen.

Der gestresste Mensch dagegen hält an seiner Überzeugung fest, dass er als scheinbar unbedeutendes Individuum in der unendlichen Weite des Universums sowieso nichts ausrichten kann, weder die Herstellung von Weltfrieden und allgemeinem Wohlstand, noch die pünktliche Abgabe der diesjährigen Steuererklärung.

Darum mein abschließender Tipp für Dich: Mach Dich nicht kleiner als Du bist und lass Deine Probleme nicht zu unüberwindlichen Schreckgespenstern werden. Sei entspannt und glaube an Dich – das ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Dasein!

Vielleicht auch interessant: https://blog.annette-pitzer.de/erschoepfte-gesellschaft/#more-952

https://blog.annette-pitzer.de/nebennierenerschoepfung-adrenal-fatigue-eine-stresserkrankung/#more-963

 

2 Antworten auf „Mach Dir keinen Stress!“

  1. Alles im Außen kein Problem. Du wirst mich in jeder Lebenslage als souverän erachten und erleben. Für jedes Problem eine Lösung.
    Allerdings fällt es mir sehr schwer dies auch für mich selbst anzuwenden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.