
Hormonelle Feinabstimmung bei Frau und Mann, die Schlüsselrolle der Aromatase
Die hormonelle Feinabstimmung entscheidet maßgeblich über Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel und Fruchtbarkeit, bei Frauen wie bei Männern. Gerät dieses fein austarierte System aus dem Gleichgewicht, können vielfältige Beschwerden entstehen. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein oft unterschätzter Enzymkomplex: die Aromatase.
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Was ist Aromatase?
Vielleicht denkst Du jetzt: Warum sollte mich das interessieren, ich kann das Wort ja kaum aussprechen. Ich versichere Dir, es könnte wichtig für Dich sein, etwas über Aromatase zu wissen. Der Enzymkomplex Aromatase wandelt androgene Hormone in Östrogen um. Exakt wandelt er Androstendion in Estron und Testosteron in Estradiol um.
Die Aromatase findest Du in Deinem Körper unter anderem im Gehirn, im Fettgewebe, in der Plazenta, in den Blutgefäßen, in der Haut und sogar im Knochen.
Die Aromatase ist ein Enzymkomplex, der androgene Hormone in Östrogene umwandelt:
- Androstendion → Estron
- Testosteron → Estradiol
Aromatase kommt unter anderem vor:
- im Gehirn
- im Fettgewebe
- in der Plazenta
- in Blutgefäßen
- in der Haut
- im Knochen
Aromatase – kurz erklärt
Enzym zur Umwandlung von Testosteron in Östrogen
Entscheidend für hormonelle Balance
Überaktivität fördert Östrogendominanz
Beeinflussbar durch Ernährung, Lebensstil und Pflanzenstoffe
Warum ist die Aromatase für Dich so wichtig?
Dieser Enzymkomplex reguliert die Feinabstimmung der männlichen und weiblichen Hormone.
Für postmenopausale Frauen unschätzbar wichtig, denn Aromatase stellt sicher, dass auch nachdem die Fruchtbarkeit beendet ist, Dein Körper eine kleine Menge Östrogen erhält, das aus Testosteron umgebaut wird. Bist Du allerdings sehr fettleibig und hast wenig Muskulatur, nutzt die Aromatase wenig, da Du in diesem Fall auch wenig Testosteron in den Nebennieren bildest.
Bei Männern liefert die Aromatase kleine Mengen an Östrogen, das wichtig für qualitativ hochwertige Spermien ist.
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Wann gerät die Aromatase aus dem Gleichgewicht?
Mit zunehmendem Alter – und durch moderne Lebensstilfaktoren – steigt bei vielen Menschen die Aromataseaktivität an.
Häufige Trigger:
- Zunahme von Fettmasse
- Bewegungsmangel
- chronisch erhöhte Insulinspiegel
- Alkohol
- Umweltgifte (z. B. Xenoöstrogene)
- Mikronährstoffmängel (v. a. Zink)
Was passiert, wenn Aromatase gehemmt wird?
Mit zunehmendem Alter wird bei vielen Menschen die Aktivität der Aromatase erhöht.
Erhöhte Aromataseaktivität bei Männern
Ist die Aromatase bei Männern erhöht, fällt der Testosteronspiegel ab und der Östrogenspiegel steigt an. Diese Männer entwickeln dann vermehrtes Bauchfett, eine Gynäkomastie (Vergrößerung der Brust), die Libido lässt deutlich nach oder verschwindet gänzlich, zudem kommt es zu Stimmungsschwankungen und Energielosigkeit.
Dieser Entwicklung kann durch teilweise Hemmung der Aromataseaktivität entgegengewirkt werden.
Erhöhte Aromataseaktivität bei Frauen
Eine erhöhte Aromataseaktivität schlägt bei Frauen besonders zu Buche, wenn sie an östrogenabhängigen Krebsarten wie der Brust oder den Eierstöcken erkrankt sind. Je mehr Östrogen diesen Tumoren zur Verfügung steht, desto schneller wachsen sie.
Aromatase auf natürliche Weise regulieren, geht das?
Pflanzliche Antioxidantien können Aromatase hemmen. Es gibt dazu einige Studien. Eine davon ist „Natural compounds with Aromatase inhibitory activity: an update“.
Meide Zucker, Kohlenhydrate und Alkohol. Eine ständige Produktion von Insulin stimuliert die Aromatase.
Reduziere Deine Fettmasse, denn im Fettgewebe reichern sich Aromatase an.
Lebensstil: die Basis der hormonellen Feinabstimmung
- Meide Zucker, raffinierte Kohlenhydrate und Alkohol
- Dauerhaft erhöhte Insulinspiegel stimulieren die Aromatase
- Reduziere überschüssige Fettmasse
- Baue aktiv Muskelmasse auf
Aromatasehemmer aus der Natur
Chrysin ist ein Inhaltsstoff der blauen Passionsblume (Passiflora caerulea) und blockiert die Aktivität der Aromatase.
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Champignons (Agaricus bisporus) sind hervorragende Aromatasehemmer.
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Resveratrol, auch bekannt als Langlebigkeitsmolekül, ist ein starkes Antioxidans. Seine Aromatasehemmung kann es mit Medikamenten dieser Gruppe durchaus aufnehmen.
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Zinkmangel fördert die Umwandlung von Testosteron in Östrogen, was auf eine erhöhte Aromataseaktivität zurückzuführen ist.
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Kurkuma besetzt wahrscheinlich die Bindungsstelle der Aromatase, an die normalerweise Testosteron andockt. Eine besetzte Bindung bedeutet, weniger Testosteron wird zu Östrogen umgewandelt.
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Du siehst, es müssen nicht immer gleich chemische Medikamente sein, Du darfst Dich auch in der Natur bedienen.
Lass Dich daher nicht entmutigen, sondern lass Dich beraten, wie Du Deine hormonellen Probleme in den Griff bekommst.
Wann Vorsicht geboten ist
Eine übermäßige Hemmung der Aromatase kann ebenfalls problematisch sein, besonders:
- bei Frauen mit sehr niedrigem Östrogenspiegel
- bei Kinderwunsch
- bei bestehenden Erkrankungen
➡️ Eine individuelle Beratung ist entscheidend.
Fazit: Feinabstimmung statt Hormonkeule
Du siehst: Es müssen nicht immer chemische Medikamente sein. Die Natur bietet wirksame Werkzeuge, um die hormonelle Balance zu unterstützen. Entscheidend sind die richtige Dosierung, der passende Zeitpunkt und eine fundierte Diagnostik.
👉 Lass Dich beraten und bring Deine Hormone wieder in Balance.
FAQs
Was passiert bei zu hoher Aromataseaktivität?
→ Testosteron sinkt, Östrogen steigt – mit hormonellen Beschwerden.
Ist Aromatase immer schlecht?
→ Nein. Sie ist lebenswichtig, problematisch wird nur die Überaktivität.
Kann man Aromatase natürlich hemmen?
→ Ja, z. B. durch Ernährung, Gewichtsregulation und Pflanzenstoffe.
Brauche ich dafür Medikamente?
→ In vielen Fällen nein, aber eine individuelle Beratung ist sinnvoll.







