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Aluminium gesundheitsschädlich, oder nicht?

Aluminium, gesundheitsschädlich, oder nicht?

Aluminium ist das dritthäufigste Element der Erdkruste. Das bedeutet, dass alle Lebewesen schon immer eine immens große Aluminiumexposition hatten und haben. Aluminium ist daher praktisch in allem drin. In der Luft, im Wasser und in jedem Nahrungsmittel. Es ist für sich genommen ein relativ ungiftiges Leichtmetall. Doch warum wird es heutzutage zu einem Problem?

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Warum Aluminium heute problematisch ist

Früher war die Aluminiumaufnahme niedrig und verteilt. Heute kommt es zu einer chronischen Mehrfachbelastung:

  • Aluminium aus Verpackungen, Kosmetika, Medikamenten
  • Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium
  • Umweltgifte wie Fluorid, Weichmacher, Pestizide
  • Nährstoffmängel, die Entgiftungsprozesse blockieren

👉 Die Toxizität entsteht durch Synergien.

Aluminium und Gesundheit, kurz erklärt

Aluminium ist allgegenwärtig und kann harmlos sein, problematisch wird es durch Handhabung, Mehrfachbelastungen, Nährstoffmangel und Umweltgifte. Es kann sich im Körper anreichern, das Nervensystem schädigen und chronische Erkrankungen begünstigen. Silicium, eine gute Nährstoffversorgung und gezielte Diagnostik schützen.

Aluminium & Blut-Hirn-Schranke – ein zentraler Risikofaktor

Aluminium ist Blut-Hirn-Schranken-gängig. Das bedeutet: Es kann ins Gehirn eindringen und sich dort ablagern.
Im Gehirn fördert Aluminium:

  • oxidativen Stress
  • Entzündungsprozesse
  • Fehlfaltungen von Proteinen
  • Störungen der neuronalen Signalübertragung

Dieser Mechanismus erklärt die Zusammenhänge mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, aber auch mit AD(H)S, Autismus-Spektrum-Störungen und chronischen Schmerzsyndromen.

Umweltgifte verstärken sich gegenseitig

Was wir uns immer klarmachen müssen, ist, dass ein einzelnes Gift zwar ein Gift bleibt, aber unser Körper damit in den meisten Fällen gut zurechtkommt. Kommen aber mehrere Umweltgifte zusammen, wie es in unserem Lebensraum zunehmend geschieht, sieht das ganz anders aus. Ein Beispiel hierfür sind Aluminium, Blei, Silber, Gold, Eisen, Titan, Palladium, Cadmium, Arsen, Nickel, Zinn und Kupfer, aber auch andere Umweltgifte wie Fluor, Plastikweichmacher, Holzschutzmittel und Glutamat. Rückstände in Lebensmitteln verstärken die Giftigkeit von Quecksilber um annähernd das 100-fache.

Die erhöhte Giftigkeit von im Körper abgelagertem Quecksilber, das zum Beispiel über Amalgamfüllungen in den Zähnen oder über Nahrungsmittel in den Körper eingetragen wurde, wird durch kleine Mengen Aluminium extrem erhöht. Dieser Aspekt spielt auch bei Impfnebenwirkungen eine entscheidende Rolle.

📚 Studie: Exley C. Human exposure to aluminium. Environ Sci Process Impacts. 2013

Was haben Dünger mit der Aluminiumbelastung zu tun?

Phosphatdünger in der Landwirtschaft sind ein unterschätztes Problem, wenn es um unsere Gesundheit geht. Warum? Unter anderem deshalb, weil er immer Uran enthält. Unser Grundwasser ist mittlerweile häufig bedenklich uranhaltig. Ich sehe diese Belastung bei durchgeführten Labor-Umwelttests deutlich häufiger als früher. Die Tendenz ist steigend, da der Dünger langsam aber sicher in tiefere Erdreichsschichten dringt und so zu immer mehr Grundwasserreservoirs durchdringen wird. Diese Uranbelastung lässt Aluminium an Giftigkeit zunehmen und umgekehrt.

📚 Studie: Briner W. The role of aluminium in neurodegenerative disease. 2010

Wo kommt Aluminium im Alltag vor?

Wer in einer Gegend wohnt, in der das Trinkwasser gechlort wird, sollte bei seinem Wasserversorger nachhören, ob dem Wasser auch Aluminium zugesetzt wurde. Nicht selten geschieht dies nämlich, um Schlierenbildung im Wasser zu verhindern.

Aluminium begegnet uns häufiger, als vielen bewusst ist:

  • 🚰 Trinkwasser (zur Flockung bei Wasseraufbereitung)
  • 🧂 Speisesalz (als Rieselhilfe)
  • 💊 Magenschutzmittel, Heilerden, Zeolithe
  • 🧴 Deodorants & Kosmetika
  • 🍱 Alufolie, Grillschalen, Fertiggerichte
  • 🥫 Getränkedosen
  • 🍳 Aluminiumkochgeschirr (v. a. im Ausland verbreitet)

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Tafelsalz enthält oft Aluminium als Rieselhilfe.

In Magenmedikamenten, die zur Pufferung der Magensäure verordnet werden, kann es enthalten sein. Auch in Heilerden und Zeolith. Daher solltest Du diese nie mit säurehaltigen Getränken einnehmen.

In Kosmetika wie Deos wurde es viele Jahre verwendet und wird es immer noch, wenn es nicht anders auf der Packung steht.

Aluminiumgeschirr, auch wenn es das in Deutschland fast nicht mehr gibt. In unseren südlichen Nachbarländern (Italien, Griechenland, Spanien) sieht das ganz anders aus.

Alufolie und Verpackungen, wie Aluschalen von Fertiggerichten oder Grillschalen und Getränkedosen.

Was Du vermeiden solltest

Feuchte, säurehaltige und salzhaltige Nahrungsmittel sollten nicht in Kontakt mit Alufolie kommen.

Ja, Du liest richtig. Warum? Sie lösen Aluminium aus dem Material und werden so in Deinen Körper eingetragen und aufgenommen. Jetzt fragst Du Dich sicherlich, warum es diese Verpackungen noch gibt. Das frage ich mich auch. Die Welt braucht keine Aluverpackungen oder Getränkedosen.

Menschen, die häufig Fertignahrungsmittel zu sich nehmen, bringen auch mehr Säure in ihren Körper ein und haben daher eine höhere Aluminiumbelastung.

Das Fatale dabei: Das Umweltgift reichert sich im Körper an. Ganz besonders häufig passiert das, wenn zu wenig getrunken wird oder wenn der Körper schon Vorbelastungen aufweist. Dadurch steigt das Risiko für Nerven- und Nierenerkrankungen an. Leider ist Aluminium auch Blut-Hirn-Schranken-gängig, weshalb es zu den neurologischen Erkrankungen kommen kann.

Aluminium im Körper – warum es so gefährlich ist

  • Aluminium reichert sich an
  • Es ist Blut-Hirn-Schranken-gängig
  • Belastet Nerven und Nieren
  • Es fördert oxidativen Stress

Warum sich Aluminium anreichert und die Folgen

Aluminium wird nur langsam ausgeschieden und reichert sich im Körper an. Besonders betroffen sind:

  • Gehirn
  • Nieren
  • Knochen

Langfristig steigt das Risiko für neurologische Erkrankungen, Nierenschäden und chronische Entzündungen.

Erkrankungen und Aluminium

Viele neurologische Erkrankungen (Alzheimer, Golfkriegssyndrom, Autismus, AD(H)S sowie chronische Schmerzerkrankungen) stehen mit einer Alubelastung in Zusammenhang.

Studien zeigen Zusammenhänge u. a. mit:

  • Alzheimer und neurodegenerative Erkrankungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • AD(H)S
  • chronischen Schmerzsyndromen
  • Golfkriegssyndrom

📚 Studie: Mold M et al. Aluminium in brain tissue in autism. J Trace Elem Med Biol. 2018

Schutz und Prävention – was wirklich hilft

Silicium als natürlicher Gegenspieler

Silicium ist ein Schutzfaktor gegen Aluminium. Verzehre ausreichend siliciumhaltiges Gemüse.

Silicium bindet Aluminium und unterstützt die Ausscheidung.

Siliciumreiche Lebensmittel:

  • Hirse
  • Hafer
  • Gurke
  • grüne Bohnen
  • Mineralwässer mit hohem Siliciumgehalt

📚 Studie: Davenport A et al. Silicon-rich mineral water and aluminium excretion. 2011

Aluminium
Silizium
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Nährstoffe sind entscheidend

Eine gute Versorgung mit:

  • Magnesium
  • Zink
  • Selen
  • Vitamin C
  • B-Vitaminen

stärkt Leber, Darm und Niere – unsere Entgiftungsorgane.

Eine gute Nährstoffversorgung stützt Deine Entgiftungskapazität und hilft Dir, Umweltgifte besser auszuscheiden. Wie gut bist Du mit Nährstoffen versorgt? Lass uns nachschauen. Buche Dir gerne ein gratis Kennenlerngespräch mit mir, wenn Du mehr erfahren möchtest.

Mit einer Laboruntersuchung ist es möglich, Deine Metall- und Schwermetallbelastung zu ermitteln. Danach können die einzelnen Metalle und Schwermetalle durch gezielte Therapie ausgeleitet werden.

Sprich mich gerne an (Tel. Nr.: +49 2771 833434). Oder vereinbare doch gleich ein 20 Minuten gratis Klärungsgespräch mit mir.

Diagnostik & Therapie

  • Eine Aluminium- oder Schwermetallbelastung lässt sich labordiagnostisch erfassen.
  • Erst danach sollte entschieden werden:
  • ob eine Ausleitung sinnvoll ist
  • welche Strategie geeignet ist
  • wie stark der Körper belastet ist

Ungezielte „Entgiftungen“ ohne Testung können mehr schaden als nützen.

👉 Vor der Therapie steht die Diagnostik.

Fazit: Aluminium verstehen heißt, Risiken minimieren (neu)

Aluminium ist nicht per se gefährlich. Gefährlich wird es im Zusammenspiel mit anderen Umweltgiften, Nährstoffmangel und chronischer Belastung.
Wer seine Belastung kennt, kann gezielt gegensteuern, und genau darin liegt die Chance.

FAQs – häufige Fragen

Ist Aluminium immer schädlich?
Ja. Doch entscheidend sind Dosis, Dauer und Kombination mit anderen Giften.

Kann man Aluminium ausleiten?
Ja, aber nur gezielt, nach Labortest und therapeutischer Begleitung.

Sind aluminiumfreie Deos sicher?
Deutlich besser, achte auf klare Kennzeichnung.

Hilft Silicium wirklich?
Studien zeigen eine erhöhte Aluminiumausscheidung über die Nieren.

Sollte ich meine Belastung testen lassen?
Ja, besonders bei neurologischen Symptomen, Erschöpfung oder chronischen Erkrankungen.

28 Comments

  • Tamara

    Sehr interessanter Artikel! ;-D
    Eine Frage: ich habe im Zusammenhang mit Aluminium gelesen, dass die meisten Kosmetika, Cremes, Deos etc. – also alles, das nicht in den Körper gelangt, sondern nur an die äußeren Hautschichten, viel zu grob ist, um die weiteren Hautschichten zu durchdringen und in den Blutkreislauf zu gelangen. Gibt es da etwas zu beachten?

    • Annette Pitzer

      Die Aufnahme von Aluminium über die Nahrung ist wissenschaflicht gut untersucht worden. Dagegen weiß man wenig über die Aufnahme von Aluminium über die Haut. Allerdings konnten Studien zeigen, dass das Aluminium aus aluminiumhaltigen Antitranspirantien über die menschliche Haut durchaus aufgenommen wird.
      Alles Liebe
      Annette

  • Bettina Halbach

    Hallo Annette,
    vielen Dank für den interessanten Beitrag. Ich bin froh, dass ich seit gefühlt Jahrhunderten wenigsten was Lebensmittelverpackungen angeht mit Aluminium nichts mehr zu tun habe, ich kaufe frisch ein und in Gläsern. Außerdem bringe ich viel Spinat auf den Tisch, der enthält ja Silicum. Was deinem Bericht nach nicht heißt, das ich vor Aluminium gefeit bin…. Das Buch von Gräfe und Unzer merke ich mir, klingt interessant, liebe Grüße Bettina

  • Mo

    Liebe Annette,

    das Aluminium so massiv quasi überall vorkommt war mir gar nicht so sehr bewusst. Ich achte drauf, dass wir was Körperpflege betrifft so weit es geht vollständig darauf verzichten.
    Auch Lebensmittel verpacken wir nicht mehr in Alufolie. Aber wie mir scheint können wir noch viel mehr machen, um die Aufnahme von Aluminium zu verhindern.

    Liebe Grüße
    Mo

  • Lena

    Liebe Annette
    Finde es schön, dass du über dieses Thema schreibst und darauf aufmerksam machst.
    Leider verwenden noch viele Unmengen von Aluminium gerade um ihr Essen einzupacken. Ich habe vor einiger Zeit auf Wachstücher und Papier umgestellt.
    Bei der Aufnahme über die Haut bin ich mir noch unsicher, ich verzichte zwar auf Deos mit Aluminium, doch irgendwie fehlen mir noch gute Studien wie das mit der Aufnahme über die Haut ausschaut.
    Liebe Grüsse
    Lena

      • Lena

        Liebe Annette
        Vielen Dank für die Verlinkung der Studie. Ich habe mich ein bisschen falsch ausgedrückt. Ich meinte allgemein wie es mit der Aufnahme über die Haut aussieht, nicht auf Deos bezogen. Diese Studie kenne ich und hat mir auf alle Fälle auch gereicht Deos mit Aluminium zu benutzen. Leider ist es so vielen egal. Ich habe so gute Alternativen gefunden, aber ich höre so oft, dass viele Deos ohne Aluminium nicht mögen und sie nicht genug schützen und blablablabla. Aber ja, einigen ist es ihre Gesundheit wohl wirklich egal. Ist ja auch in anderen Bereichen so.
        Auf jeden Fall vielen herzlichen Dank für deine Mühe

        • Annette Pitzer

          Liebe Lena,
          gerne doch. Mir liegt das Thema ja am Herzen. Wenn man bedenkt, dass Aluminium sich im sauren Milieu aus Alufolie löst und ins Essen übergeht ist es wahrscheinlich, dass es dies im sauren Haut-PH-Wert ebenfalls tut.
          Alles Liebe
          Annette

  • Anna

    Liebe Annette,
    danke für diesen informativen Beitrag. Ich denke vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Wir versuchen Aluminium auch so gut es geht zu vermeiden. Alufolie haben wir aus unserem Haushalt schon komplett verbannt.
    Den Hinweis, dass feuchte, säurehaltige und salzhaltige Nahrungsmittel nicht mit Aluminium in Kontakt kommen sollte, finde ich besonders wertvoll und wusste ich noch nicht.
    LG Anna

  • Karin

    Da habe ich heute wieder viel Neues bei dir gelernt, ich wusste z.B, nicht, dass Alu als Rieselhilfe verwendet wird und Alufolie habe ich z.T. auch falsch verwendet.

  • Isa

    Liebe Anette, wahnsinn was Alu Folie alles (negatives) bewirken kann. Ich habe viel zum Thema Deos gelesen, aber habe das irgendwie nie in Verbindung mit Lebensmittel gebracht. Warum? Ich weiß es nicht… zu erst ist mir meine geliebte Folienkartoffel eingefallen – hier werde ich mir künftig wohl einen Ersatz suchen!

    Danke für die informativen Beitrag!

    LG Isa

  • Jana

    Als ich deinen Beitrag las, musste ich an Döner Kebab denken, der ja auch immer in viel Alufolie eingewickelt wird. Generell sieht man Alufolie noch oft um Lebensmittel. Wir versuchen das zu Hause zu umgehen, nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gesundheit zuliebe!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Cornelia

    Ich achte inzwischen auch darauf, dass mein Deo keine Aluminiumsalze enthält. Manchmal ist es gar nicht so einfach, ein geeignetes Produkt zu finden.

  • Sandra

    Danke für den wieder sehr interessanten Artikel. Ja, Alu kommt nahezu überall vor. Ich muss gestehen, dass ich zum Abdecken von Speisen bzw. Transport doch noch Alufolie verwende. Ansonsten versuche ich Alu aber zu vermeiden, wo es geht. Vor allem auch in Sachen Kosmetika achte ich verstärkt darauf.
    Viele Grüße an Dich
    Sandra

  • Miss Katherine White

    Ich denke, dass alles schädlich sein kann, wenn man es nicht in maßen genießt. Doch ich gebe dir Recht. Es ist besser viele Probleme zu reduzieren. Man braucht es ja nicht wirklich. Es gibt ja auch Alternativen. Ich benutze immer Keramik Schalen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Miss Katherine White

  • Lisa

    Liebe Annette,

    danke für die Aufklärung. Ich weiß ja, das Alufolie nicht gut ist. Aber für den Grill (mit Fetten und Salzen drin – oh je) habe ich noch keine Alternative gefunden. War aber letztens im Alnatura und fand dort etwas, was Backpapier, Alu und Frischhaltefolie ersetzen soll. Das teste ich bald mal.

    LG
    Lisa

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