8 Symptome, einer stillen Entzündung
Stille Entzündungen – silent Inflammation
Akute Entzündungen sind nicht zu übersehen, sie sind heiß, das Gewebe ist entzündet und rot und sie schmerzen. Ganz anders verhalten sich stille Entzündungen. Sie laufen unbemerkt in unserem Körper ab, können aber schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen. Umso wichtiger ist es, dass Du die Hinweise auf eine stille Entzündung, die Dein Körper Dir schickt, erkennst.
Akute vs. stille Entzündung – ein entscheidender Unterschied
Während akute Entzündungen eine sinnvolle Abwehrreaktion darstellen, sind stille Entzündungen meist chronisch aktiv. Sie ähneln einem schwelenden Brand: kaum sichtbar, aber hoch destruktiv.
Stille Entzündung auf einen Blick
Eine stille Entzündung, was ist das?
Chronische, niedriggradige Entzündung ohne klassische Symptome
Typische Anzeichen:
Müdigkeit, Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Unverträglichkeiten
Hauptursachen:
Nährstoffmangel, Stress, Darmdysbiose, Umweltgifte
Was hilft wirklich?
Diagnostik + gezielte Versorgung + Darm- und Entzündungsregulation
Warum stille Entzündungen so gefährlich sind
Stille Entzündungen sind in der Regel chronische Entzündungen. Wie ein schwelender Brand zerstören sie Körperstrukturen und verändern die Körperchemie im gesamten Körper. Sie wirken also systemisch.
Da die meisten Menschen erst einmal keine Entzündungssymptome bemerken, bleiben sie unentdeckt und verursachen dadurch schwere Erkrankungen wie:
- Chronische Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- Herz-Kreislauf-Störungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt
- Krebs
- Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Multiple Sklerose
- Diabetes
- Allergien
- Parodontitis
- Hautkrankheiten wie Rosazea, Schuppenflechte
Und vieles mehr.
Studienhinweise:
– Furman et al., Nature Medicine, 2019
– Calder et al., The American Journal of Clinical Nutrition, 2020
8 Symptome, die auf eine stille Entzündung hinweisen
Eine stille Entzündung ist nicht symptomlos, sie zeigt nur Symptome, die unspezifisch sind. 8 Symptome weisen auf eine stille Entzündung in Deinem Körper hin:
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
- Infektanfälligkeit
- Schlafstörungen
- Nachtschweiß
- Schwindel
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Sehstörungen
- Depressive Verstimmung bis hin zur Depression
Diese unspezifischen Symptome können natürlich auch andere Ursachen haben, sollten Dich aber hellhörig werden lassen. Vor allem dann, wenn Dein Therapeut oder Arzt keine Ursache für Dein Problem festmachen kann und wenn Therapeutika oder Medikamente nur kurzfristig anschlagen.
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Typische Auslöser stiller Entzündungen
Offensichtliche Auslöser sind:
- Zahnentzündungen
- Zahnfleischentzündungen
- Nasennebenhöhlenentzündungen
Schwer fassbare Auslöser sind:
- Nährstoffmangel
- Übergewicht
- Giftstoffe
- Bewegungsmangel
- Stress
- Implantate
Der wichtigste Auslöser aus meiner Sicht ist der Nährstoffmangel. Warum? Weil er sowohl die verifizierbaren als auch die schwer fassbaren Auslöser verstärkt.
Unser Immunsystem kann Entzündungen nicht adäquat bekämpfen, wenn ihm die erforderlichen Nährstoffe nicht zur Verfügung stehen. Nährstoffmangel verändert zudem das Körpermilieu und verstärkt so chronische Entzündungen.
Die zentrale Rolle von Nährstoffmangel
Aus meiner Sicht ist Nährstoffmangel der wichtigste Verstärker stiller Entzündungen. Warum?
- Das Immunsystem kann Entzündungen nur regulieren, wenn ausreichend Mikronährstoffe vorhanden sind
- Nährstoffmangel verändert das Körpermilieu
- Antientzündliche Regelkreise geraten außer Kontrolle
Besonders relevant sind u. a.: Vitamin D, Zink, Selen, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine
Studien:
– Gombart et al., Nutrients, 2020
– Calder, Nutrients, 2017
Stille Entzündung, Darm & Immunsystem
Ein Großteil des Immunsystems sitzt im Darm. Ist die Darmbarriere gestört oder die Darmflora aus dem Gleichgewicht, gelangen entzündungsfördernde Stoffe in den Kreislauf eine stille Entzündung entsteht.
Chronische Dysbiosen gelten heute als Schlüsselmechanismus systemischer Entzündung.
Wie stille Entzündungen diagnostiziert werden
Standard-Blutwerte reichen oft nicht aus. Sinnvoll sind u. a.:
- CRP (hochsensitiv)
- Ferritin
- Omega-3-Index
- Vitamin-D-Status
- Spurenelemente im Vollblut
Eine umfassende Nährstoffanalyse liefert hier entscheidende Hinweise.
Dein erster Schritt
Solltest Du den Verdacht haben, an einer chronischen Entzündung zu leiden, dann lass eine Nährstoffanalyse durchführen. Ein nicht invasiver Test, den ich Dir zusenden kann, testet über 80 Parameter. Du musst nicht einmal Dein Zuhause verlassen, Du kannst einfach bei mir anrufen (Tel. Nr. +49 2771 833434) oder mir eine E-Mail schreiben (info@annette-pitzer.de), und ich sende Dir den Test zu. Die Auswertung besprechen wir dann per Telefon und Du erhältst schriftlich Deinen Empfehlungsplan. Einfacher kann Gesundheitsprävention wirklich nicht sein, oder?
Alternativ kannst Du Dir auch ein gratis Klärungsgespräch mit mir buchen.
Fazit
Stille Entzündungen sind weitverbreitet, werden aber häufig übersehen. Wer Symptome ernst nimmt, Ursachen versteht und gezielt handelt, kann schwere Folgeerkrankungen vermeiden.
Nährstoffmangel, Stress, Darmdysbiose, Umweltgifte
Was hilft wirklich?
Diagnostik + gezielte Versorgung + Darm- & Entzündungsregulation
FAQs
Was ist eine stille Entzündung?
Eine chronische Entzündungsreaktion ohne akute Entzündungszeichen.
Kann man stille Entzündungen im Blut sehen?
Teilweise, spezielle Marker und Nährstoffwerte sind entscheidend.
Sind stille Entzündungen heilbar?
Ja, wenn Ursachen erkannt und konsequent behandelt werden.
Spielt Ernährung eine Rolle?
Eine zentrale. Ernährung beeinflusst Darm, Immunsystem und Entzündungsprozesse direkt.
Warum wird oft nichts gefunden?
Weil Standarddiagnostik stille Entzündungen häufig übersieht.



2 Comments
s'Hairz Inh. Susanne Lins
Danke liebe Annette für diesen wertvollen Beitrag.
Ich bin dankbar, dass die Haaranalyse bei mir gezeigt hat, was fehlt , was da ist, was ich noch verändern kann.
hairzlich Susanne
Annette Pitzer
Liebe Susanne,
es kann so einfach sein, oder?
Alles Liebe
Annette