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Oxidativer Stress Symptome

Oxidativer Stress: Ursachen, Symptome und natürliche Hilfe

Oxidativer Stress entsteht, wenn freie Radikale in Deinem Körper überhandnehmen, ein Ungleichgewicht, das jede Zelle betrifft. Er gilt als einer der Hauptfaktoren für frühzeitige Alterung, chronische Erkrankungen und Energielosigkeit. In diesem Beitrag erfährst Du, wie oxidativer Stress entsteht, welche Symptome darauf hindeuten und welche natürlichen Wege es gibt, um Deinen Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

🧠 Kurz erklärt – Was ist oxidativer Stress?

Oxidativer Stress bezeichnet ein Ungleichgewicht zwischen der Bildung freier Radikale und der Fähigkeit des Körpers, diese mit Antioxidantien zu neutralisieren. Wenn freie Radikale überhandnehmen, greifen sie Zellmembranen, Proteine und die DNA an – was zu vorzeitiger Alterung und zahlreichen Erkrankungen führen kann.

💡 Kurz gesagt: Je besser Du Deinen Körper mit Antioxidantien versorgst, desto weniger Schaden richten freie Radikale an.

Was ist oxidativer Stress?

Ich könnte Dich jetzt mit Chemie langweilen, doch ich erkläre es Dir lieber so, dass Du es auch verstehst. Schneidest Du einen Apfel durch, wird er braun. Das Braunwerden bei angeschnittenen Äpfeln entsteht durch Oxidation, also vereinfacht gesagt durch eine chemische Reaktion mithilfe von Sauerstoff. Wenn Eisen rostet, verändert sich seine chemische Struktur durch eine Oxidation, bei der Eisen mit Wasser und Sauerstoff reagiert; das Ergebnis ist Eisenoxid, also Rost.

Jede menschliche Zelle atmet. Jetzt kannst Du Dir gut vorstellen, warum auch sie durch Oxidation geschädigt wird. Oxidativer Stress beschreibt einen Zustand des Stoffwechsels, bei dem vermehrt freie Radikale (reaktive Sauerstoffverbindungen) vorhanden sind. Der Körper kann diese normalerweise mithilfe von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, essenziellen Fettsäuren und Aminosäuren neutralisieren. Wenn diese Stoffe jedoch fehlen oder nur ungenügend vorhanden sind, resultiert daraus ein Überschuss an den freien Radikalen, was in den Körperzellen zu irreversiblen Schäden führen kann. Kurz gesagt: Er altert oder wird krank.

Oxidativer Stress

Wie kommt es zu oxidativem Stress?

Oxidativer Stress kann nicht vermieden werden. Wir müssen atmen und Nahrung verstoffwechseln, um unseren Sauerstoff- und Energiebedarf zu decken. In beiden Fällen bildet Dein Körper freie Radikale.

Jetzt wird es etwas chemisch-physikalisch. Freie Radikale entstehen, weil bei den oben beschriebenen chemischen Prozessen Moleküle ein Elektron verlieren, um Energie zu bilden. Dabei werden sie zu instabilen, freien Radikalen. In dieser Situation fühlen sie sich nicht wohl und versuchen, gesunden Zellen ein Elektron zu stehlen. Gelingt dies, werden diese bestohlenen Zellen selbst zu freien Radikalen. Ein Teufelskreis, der als oxidativer Stress bezeichnet wird und Zellen zerstört.

Stoppen lässt sich der Teufelskreis nur durch Antioxidantien. Sie geben freiwillig Elektronen ab, und verhindern, dass ein Elektron aus der Zellmembran gerissen wird, was verheerend für die Zelle ist. Antioxidantien regenerieren sich danach mithilfe von Vitamin C wieder und können so erneut als Antioxidans fungieren. Vitamin C wird dabei verbraucht.

Oxidativer Stress – Symptome

Oxidativer Stress äußert sich durch eine Vielzahl unspezifischer Symptome, die oft mit Zellschäden und gestörter Energiegewinnung im Körper verbunden sind.

Häufige oxidative Stresssymptome

  • Müdigkeit und Erschöpfung, selbst nach ausreichend Schlaf.
  • Konzentrationsprobleme sowie Gedächtnisstörungen.
  • Kopfschmerzen und wiederkehrende Migräne.
  • Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden, insbesondere nach Belastung.
  • Hautprobleme wie trockene Haut, Entzündungen und vorzeitige Faltenbildung.
  • Erhöhte Infektionsanfälligkeit durch ein geschwächtes Immunsystem.
  • Schlafprobleme (Insomnie).
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit.
  • Allgemeines Schwächegefühl.

Weitere mögliche Anzeichen

  • Augenerkrankungen wie grauer Star oder verbesserte Sehkraft.
  • Frühzeitige Hautalterung.
  • Erhöhtes Risiko für chronische Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
  • Schwere Verläufe bei Infektionen oder Autoimmunerkrankungen.
  • Entzündungen und vermehrte Krankheitsanfälligkeit.

Wie Du oxidativen Stress messen kannst

Die Symptome sind oft unspezifisch und können auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Ein sicherer Nachweis von oxidativem Stress ist ausschließlich labordiagnostisch möglich.

Oxidativer Stress ist nicht immer leicht zu erkennen, aber wiederkehrende Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Muskelschmerzen und eine erhöhte Infektionsneigung können wichtige Hinweise liefern. Im Nährstofftest, den ich in meiner Gesundheitsprävention-Online-Praxis anbiete, wird auch Dein oxidativer Stress getestet. Es lohnt sich, denn auch sämtliche relevante Antioxidantien werden dort ebenfalls getestet. ​

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Oxidativer Stress, die Folgen

Oxidativer Stress beschleunigt Deine Alterung. Antioxidantien dienen dem Anti-Aging und der Langlebigkeit (Longevity). Jedes Organ besteht aus Zellen, Dein Körper besteht aus 30 Billionen Zellen. Jede geschädigte Zelle wirkt sich auf Deine Gesundheit aus. Oxidativer Stress greift Deinen Körper an. Glücklicherweise gibt es Lösungen, die diese Schädigung verhindern können.

Problematisch wird es, wenn Deine Umweltbelastung und Dein Lebensstil oxidativen Stress begünstigen. Daher beschäftigen wir uns erst einmal mit diesem Problem.

Alkohol

Alkohol, ein Nervengift, das von Deinem Körper entgiftet werden muss, will er nicht Schaden erleiden. Er wird in Deinem Körper auf zwei Wegen verstoffwechselt. Zum einen durch das Enzym Alkoholdehydrogenase und zum anderen durch das mikrosomale Ethanoloxidationssystem (MEOS). Das System des MEOS führt dabei zur Bildung von freien Radikalen, die alle Zellen des Körpers, besonders aber die der Leber schädigen.

Jeder Alkoholkonsum schädigt Deine Zellen, vermeide daher Alkohol.

Tabak

Jeder sieht seinem Gegenüber an, ob er raucht oder nicht. Der oxidative Stress, der durch das Rauchen im Körper entsteht, zeigt sich frühzeitig an der Haut (schlaffe, gelb-graue Haut), da hier durch die freien Radikale die Mikrogefäße der Haut zerstört werden. Schlechte Durchblutung plus dauerhafte Zelloxidation zerstören das Hautbild.

Rauchen erzeugt im ganzen Körper oxidativen Stress und fördert dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen. Mit dem Rauchen aufzuhören, rettet in jedem Fall Deine Schönheit und vielleicht sogar Dein Leben.

Stress

Stress hat einen Einfluss auf die Auswirkung des oxidativen Stresses auf Deinen Körper. Dein Körper ist gezwungen, viele Hormone wie Cortisol, Adrenalin, Endorphine und Serotonin zu bilden, um Deinen Stress zu bewältigen. Doch nach der Wirkung dieser Hormone müssen sie wieder abgebaut werden. Auch dieser Abbau setzt freie Radikale frei.

Stress reduzieren ist gar nicht so einfach. Doch in der Natur finden sich einige potente Heilmittel, die Dir dabei helfen können. Sprich mich gerne an.

Deine Ernährung

Der wichtigste Faktor für oxidativen Stress ist in unserer heutigen Zeit die Ernährung. Industrienahrung ist voll mit schlechten Fetten, Zucker, Salz und Zusatzstoffen. Alle diese Gifte muss Dein Körper verstoffwechseln und abbauen, und in diesen Prozessen entstehen freie Radikale. Ernährst Du Dich hauptsächlich auf diese Art, führst Du zudem Deinem Körper wenige bis keine Antioxidantien zu, sodass er dem oxidativen Stress nichts entgegenzusetzen hat.

Schlaf

Studien konnten zeigen, dass Schlaf antioxidative Eigenschaften hat. Schläfst Du nicht ausreichend, hat das wiederum Stress zur Folge. Über die Auswirkungen von Stress auf Deinen oxidativen Stress habe ich ja schon oben geschrieben.

Sport

Leistungssport fördert oxidativen Stress, genau wie zu wenig körperliche Aktivität. Die Dosis macht auch hier das Gift.

Sport kurbelt den Stoffwechsel an, was für Dich bedeutet, dass Du mehr Energie verbrauchst. Daher entstehen mehr freie Radikale. Betreibst Du mäßig Sport, ist dieser Anstieg moderat, wird aber durch die positive Auswirkung der Bewegung auf Dein Immunsystem ausgeglichen. Trainierst Du hingegen intensiv, entstehen viele freie Radikale und Dein Immunsystem wird geschwächt. 

Achte daher auf die Intensität Deiner sportlichen Betätigung, fülle Deine Antioxidantien auf und mache nach einem Sportintervall einen Tag Pause. So gibst Du Deinem Körper die Chance, sich optimal zu erholen und den oxidativen Stress abzubauen.

Oxidativer Stress und Hautalterung

Oxidativer Stress ist ein wesentlicher Treiber der vorzeitigen Hautveränderung und beeinträchtigt sowohl die äußere Erscheinung als auch die Funktion der Haut.

  • Freie Radikale, die bei oxidativem Stress vermehrt auftreten, greifen Kollagen und Elastin an, zwei zentrale Proteine ​​für Spannkraft und Elastizität der Haut.
  • Dadurch entstehen typische Alterserscheinungen wie feine Linien, Falten, Festigkeitsverlust und eine erschlaffte Hautstruktur.
  • Übermäßiger oxidativer Stress führt außerdem zu Pigmentierungsstörungen wie Hyperpigmentierung und ungleichmäßigem Hautton.
  • Die Haut reagiert zudem mit einer verlangsamten Zellerneuerung, was einen fahlen, müden Teint und eine erhöhte Empfindlichkeit begünstigt.
  • Die Barrierefunktion der Haut wird geschwächt, sie ist anfälliger für Entzündungen und Reizungen – das beschleunigt die Veränderung und begünstigt Erkrankungen wie Ekzeme oder Rosazea.

Externe Einflüsse

  • UV-Strahlung und Umweltbelastung sind zentrale Auslöser für oxidativen Stress in den Hautzellen. Sie verstärken die Schädigung und beschleunigen die sogenannte Photoalterung.
  • Nichtraucher haben nachweislich weniger oxidativen Stress als Raucher; Tabakrauch erhöht das Hautalterungsrisiko erheblich.

Oxidativer Stress ist einer der Hauptfaktoren für die Entwicklung sichtbarer Zeichen der Hautveränderung und macht eine Substitution von Antioxidantien besonders wertvoll zur Prävention.

Ein Nährstofftest zeigt Dir, für welche Substanzen Du Dein Geld sinnvoll ausgeben solltest. Besser kannst Du Deine Anti-Aging-Routine nicht unterstützen.

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Antioxidantien als Schutz vor oxidativem Stress: Welche Nährstoffe helfen wirklich?

Im Folgenden zähle ich Dir wichtige Antioxidantien auf

  • Alpha-Liponsäure
  • Ashwagandha
  • Astaxanthin (stärkstes bekanntes Antioxidans)
  • Chrom
  • Coenzym Q10
  • Kurkuma
  • Die B-Vitamine
  • Epigallocatechingallat
  • Glutahion
  • Lutein
  • Mangan
  • OPC (Resveratrol)
  • Quercetin
  • Selen
  • Taurin
  • Vitamin C
  • Vitamin D3
  • Vitamin E
  • Zink

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