Ältere Frau im Top steht schwitzend im Schnee. Hitzewallungen
Hormone

Warum bekommen wir in den Wechseljahren Hitzewallungen?

Das Symptom Hitzewallungen

Hitzewallungen treten plötzlich auf und halten meist nicht lange an. Sie betreffen nicht den ganzen Körper, sondern treten größtenteils am Oberkörper im Bereich von Brust, Hals und Gesicht auf. Das macht sie allerdings noch unangenehmer, denn sie sind für jedermann gut sichtbar, was vielen Frauen einen extremen Leidensdruck verpasst.

Die Stärke einer Hitzewallung kann sehr unterschiedlich sein. Das Spektrum liegt zwischen leichter, kaum sichtbarer Hitze bis hin zu starker Hitze mit schwallartigen Schweißausbrüchen.

Symptome einer Hitzewallung

Die häufigsten Symptome einer Hitzewallung sind:

Ein plötzliches Hitzegefühl. Es kommt wie aus dem Nichts und breitet sich im Brustkorb, am Hals und im Gesicht aus.

Dabei kann sich die Haut, je nach Intensität der Hitzewallung röten und unschöne Flecken bilden.

Häufig kommt es auch zu einem beschleunigten Herzschlag.

Bei starken Hitzewallungen bricht im betroffenen Körperbereich Schweiß aus. Das kann so heftig ausfallen, dass die Kleidung/Bettwäsche im Anschluss nass ist und gewechselt werden muss.

Viele Frauen empfinden im Anschluss an die Hitzewallung ein starkes Kältegefühl oder Angst.

Wie oft kommt eine Hitzewallung und wie lange dauert sie an?

Das ist ganz individuell und kann sich während der Wechseljahre verändern. Eine Hitzewallung kann daher von 1 Minute bis zu 5 Minuten dauern.

Sie treten über den gesamten Tag und die gesamte Nacht auf. Nächtliche Hitzewallungen werden als besonders unangenehm empfunden. Die Wechseljahre führen häufig zu Schlafstörungen. Hitzewallungen in der Nacht verstärken dies natürlich noch, sodass Betroffene aufgrund der Schlafstörungen extreme gesundheitliche Probleme entwickeln können.

Hitzewallungen die Ursachen

Die Hormonschwankungen in den Wechseljahren, aber auch bei manchen Frauen im Zyklus ist der Auslöser für Hitzewallungen in der Menopause.

Der sinkende Östrogenspiegel erhöht die Empfindlichkeit des körperlichen Thermostats im Hypothalamus. Dieses Thermostat reagiert dann schon auf leichte Schwankungen der Körpertemperatur. Wenn das Thermostat im Hypothalamus fälschlicherweise annimmt, dass der Körper zu warm ist, setzt eine Reaktionskaskade ein, um den Körper zum Schwitzen zu bringen, um ihn abzukühlen.

Nicht jede Frau bekommt Hitzewallungen, es gibt aber Risikofaktoren, die das Risiko für eine Hitzewallung ansteigen lassen. Dazu gehören die Einnahme bestimmter Medikamente (zum Beispiel: Asthmasprays, Antidepressiva, Gerinnungshemmer) und Schilddrüsenerkrankungen.

Aber auch das Tabakrauchen und Übergewicht erhöhen das Risiko für Hitzewallungen.

Wie lange können Hitzewallungen auftreten?

Hitzewallungen, die aufgrund der Wechseljahre auftreten, halten 7 bis 15 Jahre an. Allerdings ist es möglich, ihnen naturheilkundlich beizukommen oder zumindest sie abzuschwächen. Sprich mich gerne an und vereinbare ein gratis 15-minütiges Kennenlerngespräch mit mir.

Was kannst Du selbst tun?

Höre auf zu rauchen und gehe Dein Übergewicht an. Du kannst Dich unverbindlich auf die Warteliste für den Onlinekurs: Attraktiv und fit durch die Wechseljahre eintragen.

Auch mein Buch “Wechseljahre, mehr als Hitzewallungen” kann Dir die Zusammenhänge näherbringen. Du kannst es als E-Book hier: https://akademie-magische-medizin.de/e-book-wechseljahre-mehr-als-hitzewallungen/ erstehen oder als Paperback hier: https://amzn.to/4hka4yN

Trage kühlende Kleidung in Zeiten, in denen das Wetter auch noch heiß ist. Seide und Leinen eignen sich ganz besonders. Im Winter bevorzuge die Zwiebeltechnik. Bei kleinster Temperaturerhöhung kannst Du dann schon selbst für Abkühlung sorgen, indem Du ein Kleidungsstück ausziehst.

Bettwäsche aus Leinen oder Seide kühlen. Der Kauf einer Bettdecke aus Seide lohnt sich, denn die Hitzewallungen können Dich ja über viele Jahre begleiten.

Vermeide scharfes Essen, heiße Getränke und Alkohol, sie stellen die Gefäße weit und erhöhen die Körpertemperatur, was fast zwangsläufig zu einer Hitzewallung führen wird.

Ausdauersport trainiert Dein Gefäßsystem und gibt Deinem Hypothalamus weniger Anlass, den Temperaturregler zu betätigen. Entspannungsübungen fährt Dein System herunter, was sich ebenfalls positiv auf die Häufigkeit der Hitzewallungen auswirken kann.

Autosuggestion kann Dir helfen, Dein Hypothalamus zu beruhigen, damit er nicht auf jede klitzekleine Temperaturschwankung reagiert.

Vitamin E

Eine Metastudie, in der das Antioxidans: Vitamin E zusammen mit Omega-3-Fettsäuren Frauen in der Menopause verabreicht wurde, konnte zeigen, dass diese Kombination die Intensität von Hitzewallungen verringern kann (1).

Salbei

Auch Salbei, das schon unsere Ahninnen gegen Hitzewallungen einsetzten, ist eine gute Wahl. Studien konnten zeigen, dass sowohl die Intensität als auch die Häufigkeit von Hitzewallungen durch Salbe reduziert werden kann (2). Unsere Ahninnen brauchten zwar keine Studien, doch wir verkopften Menschen stehen ja darauf.

Johanniskraut

Die meisten kennen Johanniskraut als stimmungsaufhellendes Phytotherapeutikum. Dass es aber auch einen Effekt auf Hitzewallungen hat, ist weniger bekannt (3).  Johanniskraut kann mit Medikamenten (zum Beispiel: Gerinnungshemmern, Antidepressiva, Hormonersatz) Wechselwirkungen haben, daher sprich eine Einnahme vorher mit Deinem Therapeuten ab. Auch kann Johanniskraut bei (falscher Anwendung) Nebenwirkungen haben, auch, dass ein triftiger Grund dafür, mit Deinem Therapeuten darüber zu sprechen.

Phytohormone

Aus meiner Sicht sollten Phytohormone nur in Absprache mit einem Therapeuten genommen werden. Daher sprich mich gerne an, wenn Du mehr darüber erfahren möchtest.

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