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Chronisch krank durch Mitochondriopathie

Chronisch krank durch Mitochondriopathie

Viele Menschen fühlen sich dauerhaft erschöpft, leistungsarm und krank – obwohl medizinisch „nichts gefunden wird“. Nach einer langen Ärzteodyssee folgt oft die Diagnose „psychosomatisch“.
Was dabei häufig übersehen wird: eine Störung der Mitochondrien, also der Energiezentralen unserer Zellen.

👉 Genau hier setzt das Verständnis der Mitochondriopathie an.

Was ist eine Mitochondriopathie?

Als Mitochondriopathie bezeichnet man eine Funktionsstörung der Mitochondrien – jener Zellbestandteile, die für die Energieproduktion (ATP) verantwortlich sind.

Kurz gesagt: Sind die Mitochondrien geschwächt, fehlt dem Körper Energie – auf allen Ebenen.

Mitochondrien beeinflussen:

  • körperliche Leistungsfähigkeit
  • mentale Klarheit
  • Immunfunktion
  • Hormonbalance
  • Gewicht und Stoffwechsel

Je mehr funktionsfähige Mitochondrien eine Zelle besitzt und je besser sie arbeiten, desto stabiler ist die Gesundheit.

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Mitochondrien kurz erklärt

Was sie leisten
produzieren ATP (zelluläre Energie)
regulieren Zellstoffwechsel
beeinflussen Hormone und Immunsystem

Was sie schädigt
Stress
Nährstoffmangel
Umweltgifte
Entzündungen

Was sie stärkt
gezielte Mikronährstoffe
Schlaf
moderate Bewegung
Stressreduktion

Mitochondriopathie – wieder gesund werden durch Mitochondrientherapie

Dein Leidensweg

Nachdem Du eine wahre Odyssee durch alle möglichen Arztpraxen hinter Dir hast, wurde entweder nichts gefunden, oder Dir wurden Medikamente verordnet, die Dein Problem nur vorübergehend verbesserten und dann sogar zu einer Verschlechterung führten. Im Anschluss wurde Dir die Diagnose „psychosomatische Erkrankung“ angeheftet.

Die Ursache der genannten Erkrankungen lässt sich allerdings häufig in einer sogenannten Mitochondriopathie finden. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle und erfüllen daher eine vielfältige Funktion im Zellstoffwechsel. So stellen Mitochondrien etwa das ATP (Adenosin-Tri-Phosphat) bereit, welches unsere ultimative Energiequelle in jeder Zelle ist. Erkranken Mitochondrien oder gehen sogar zugrunde, geht irgendwann gar nichts mehr, denn Mitochondrien beeinflussen die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit und spielen eine entscheidende Rolle für unser allgemeines Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unser Gewicht. Je mehr Mitochondrien in den Zellen vorhanden sind und je aktiver sie dort arbeiten, desto positiver wirkt sich dies auf unseren Körper aus.

Eine Mitochondriopathie zeigt sich häufig zuerst mit unspezifischen Symptomen wie:

  • Alkoholunverträglichkeit
  • Ängstlichkeit
  • geringe Leistungsgrenze/schnelle Erschöpfung
  • gesteigerte Infektanfälligkeit
  • hohe Kälteempfindlichkeit
  • Kohlenhydratunverträglichkeit
  • Nervosität
  • Sehstörungen usw.
  • Starke bis sehr starke Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen

👉 Diese Symptome haben einen gemeinsamen Nenner: Energiemangel auf Zellebene.

Warum Mitochondrien erkranken, die Ursachen?

Mitochondrien reagieren empfindlich auf moderne Belastungen:

  • chronischer Stress
  • Nährstoffmängel
  • Umweltgifte (Schwermetalle, Pestizide)
  • Bewegungsmangel oder falsche Bewegung
  • Schlafmangel
  • chronische Entzündungen
  • Elektrosmog

Studien zeigen, dass oxidativer Stress und Mikronährstoffdefizite zentrale Auslöser mitochondrialer Dysfunktionen sind.

Eine Therapie für all die oben genannten Symptome bzw. Erkrankungen ist eine Therapie der Mitochondrien.

Schlechte Ernährung kann die Mitochondrien schwächen, während eine ausgewogene, angepasste Ernährung sie schützen und zur Vermehrung anregen kann.

Aber auch ungünstige Faktoren wie Stress, Umweltgifte, Bewegungsmangel, falsche Bewegung, Elektrosmog und Schlafmangel stören die Funktion der Mitochondrien.

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Wie beeinflusst die Ernährung die Funktion der Mitochondrien?

Natürlich spielt Ernährung eine wichtige Rolle bei der Funktion der Mitochondrien, denn die Energieproduktion ist von ihnen abhängig. Gebraucht werden Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren und Kohlenhydrate (Zucker).

Die Funktion der Mitochondrien ist direkt abhängig von der Nährstoffversorgung.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle der Mitochondrien. Sie werden in Form von Glukose aufgenommen und durch den Prozess der Glykolyse in Pyruvat umgewandelt. Pyruvat wird dann in den Mitochondrien weiterverstoffwechselt, um ATP, die Energieeinheit der Zelle, zu produzieren. Ohne ausreichende Kohlenhydratzufuhr können Mitochondrien nicht effizient arbeiten, und es kommt zu einem Energiedefizit in der Zelle.

Versuchst Du, so wenig Kohlenhydrate wie möglich zu essen, ist jetzt klar, warum Du Dich schlapp und energielos fühlst.

Kohlenhydrate liefern Glukose, die über die Glykolyse zu Pyruvat verstoffwechselt wird – der zentrale Brennstoff für die ATP-Produktion.

➡️ Wer dauerhaft stark kohlenhydratreduziert isst, provoziert häufig:

  • Müdigkeit
  • Energielosigkeit
  • Konzentrationsprobleme

Fette

Fette sind die zweite Energiequelle der Mitochondrien. Sie werden in Form von Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert und durch einen Prozess, den man β-Oxidation nennt, abgebaut, um Energie zu gewinnen.

Omega-3-Fettsäuren haben eine große Bedeutung für die Mitochondrien, da sie Entzündungen reduzieren. Entzündungen im Körper, vor allem die chronischen Entzündungen, beeinträchtigen immer die Funktion der Mitochondrien.

Studie: Calder, Omega-3 fatty acids and inflammatory processes, Nutrients, 2010

    B-Vitamine

    Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin) sind besonders wichtig für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie. Ein Mangel an diesen Vitaminen kann zu einer Beeinträchtigung der Funktion der Mitochondrien führen und Dir Müdigkeit und Energiemangel einbringen.

    Vitamin B1, B2 und B3 sind essenziell für:

    • Elektronentransportkette
    • Energiegewinnung
    • Nervenfunktion

    Ein Mangel führt direkt zu Müdigkeit, Reizbarkeit, Leistungseinbruch.

    Antioxidantien

    Mitochondrien brauchen viel Sauerstoff, das macht sie anfällig für oxidativen Stress. Antioxidantien wie zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E, Selen und Coenzym Q10 spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der Mitochondrien vor oxidativem Stress.

    Mitochondrien sind Hauptquelle freier Radikale.
    Antioxidantien wie:

    schützen vor oxidativem Stress.

    Studie: Littarru & Tiano, Clinical aspects of CoQ10, Mitochondrion, 2007

    Aminosäuren und Eiweiße

    Aminosäuren werden durch den Akt des Verdauens von Eiweißen gewonnen. Sie werden dann zu den körpereigenen Eiweißen neu zusammengefügt. Natürlich bestehen auch Mitochondrien aus Eiweißen. Die Aminosäuren L-Carnitin und L-Arginin sind für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien und für den Stickstoffstoffwechsel von entscheidender Bedeutung.

    Diagnostik: Warum Standardtests oft nichts zeigen

    Mitochondriale Störungen lassen sich nicht mit klassischen Blutwerten erkennen.
    Sinnvoll sind u.a.:

    • Mikronährstoffanalysen
    • organische Säuren
    • Entzündungsmarker
    • ggf. Lactat/Pyruvat-Quotient

    👉 Erst gezielte Diagnostik ermöglicht eine wirksame Therapie.

    Mitochondrientherapie – der integrative Ansatz

    Eine Therapie der Mitochondrien bedeutet:

    • gezielte Nährstoffzufuhr
    • Entzündungsreduktion
    • Stressregulation
    • Verbesserung von Schlaf und Regeneration

    📌 Ziel ist nicht „Symptome wegdrücken“, sondern Energieproduktion wiederherstellen.

    Nährstoffe sind wie immer der Dreh- und Angelpunkt

    Du siehst, Nährstoffmangel ist auch im Falle einer Mitochondriopathie die primäre Ursache. Ein Nährstoffmangel lässt sich leicht diagnostizieren und beheben. Buche Dir gleich ein Gratis-Klärungsgespräch mit mir.

    FAQs – häufige Fragen

    Ist eine Mitochondriopathie heilbar?
    Oft ja, zumindest deutlich verbesserbar, abhängig von Ursache und Dauer.

    Sind nur chronisch Kranke betroffen?
    Nein. Auch High-Performer mit Erschöpfung zeigen häufig mitochondriale Defizite.

    Hilft Sport?
    Ja, aber nur angepasst. Übertraining schadet.

    16 Comments

        • Bettina Halbach

          Hallo Anette, Danke, dass du die Mitochondriopathie in Kürze vorstellst und auch Möglichkeiten hast zu diagnostizieren und zu behandeln. Es ist ein noch junges Krankheitsbild, nicht? Weißt du zufällig, seit wann die Mitochondriopathie ins Bewusstsein der Experten rückte? Das interessiert mich gerade. Als ich studiert habe, war davon noch nicht die Rede. liebe Grüße Bettina

          • Annette Pitzer

            Liebe Bettina,
            Bei verschiedenen Erkrankungen wurde die Mitochondriopathie schon früh beschrieben, so bei Augenerkrankungen und Nervenerkrankungen. Allerdings handelt es sich hierbei um genetische Defekte und als „exotische Ausnahme“ war sie nicht im Bewusstsein der Medizin. Erst in den letzten Jahrzehnten traten Erkenntnisse der erworbenen Mitochondriopathie in den Fokus der Wissenschaft. In den 60er Jahren wurden Wissenschaftler wie Prof. Dr. Rolf Luft für ihre Erkenntnisse diesbezüglich noch verhöhnt.
            Alles Liebe
            Annette

    • Avaganza

      Wow! Das klingt mal wieder sehr interessant. Ich wusste gar nicht dass es so etwas gibt … ich lasse mich da mal checken. Denn ich habe auch einen Leidensweg hinter mir wo es bisher keine Diagnose gibt. Vielleicht ist das ja auch ein Grund für meine Beschwerden.

      Danke dir!
      lg
      Verena

      • Annette Pitzer

        Liebe Verena,
        dann such Dir einen Therapeuten der in Cellsymbiosetherapie ausgebildet ist, sonst wird das nichts.
        Alles Liebe
        Annette

    • Bettina Halbach

      Liebe Annette, vielen Dank für diesen Beitrag zur Mitochondropathie. Wo Mikronährstoffe fehlen und wo diese so wichtigen Kraftwerke unserer Zellen ihre Arbeit nicht mehr verrichten können wird der Körper müde und krank, da bin ich ganz bei dir. Schön, dass du Lösungen vorgibst! Liebe Grüße Bettina

    • Jana

      Ich erinnere mich noch, dass wir im Bio-Unterricht Mitochondrien in die Zellen malen mussten. Dass diese aber auch Krankheiten oder Symptome auslösen können, davon lese ich gerade zum ersten Mal! Vielen Dank für die interessanten Infos!

      Liebe Grüße
      Jana

    • Mo

      Liebe Annette,

      das Thema Mitochondrien hatten wir damals im Biounterricht und ich fand sie ganz spannend. Aber leider haben wir dort nicht gelernt, dass sie auch krank machen können. Daher war dein Artikel dazu sehr interessant und hat mein Wissen erweitert.

      Liebe Grüße
      Mo

      • Annette Pitzer

        Liebe Mo,
        nicht die Mitochondrien machen uns krank, sondern wir sie. Sind die Mitochondrien geschwächt entstehen gravierende Erkrankungen.
        Alles Liebe
        Annette

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